Barmer Theologische Erklärung
Karl Barth
Die Barmer Theologische Erklärung ist ein Bekenntnisdokument der Bekennenden Kirche von 1934, in dem Theologen wie Karl Barth und Dietrich Bonhoeffer gegen die nationalsozialistische Gleichschaltung der Kirche Stellung bezogen. Sie formuliert theologische Positionen, die sich dem Nationalsozialismus widersetzten und bewahrt damit ein Beispiel für kirchlichen Widerstand gegen totalitäre Ideologie. Das Dokument zeigt, wie eine Minderheit in verdichteter theologischer Form Position gegen den zeitgenössischen Mainstream verteidigt hat.
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„Und dann Leute wie Dietrich Bonhoeffer oder Karl Barth dann die sogenannte bekennende Kirche gebildet haben. Dieser kleine Rest, der an dem, was sie für wahrerkannt haben und den Verrat der Anpassung an die nationalsozialistische Ideologie dann gegeißelt haben, zum Beispiel in den Barmer Erklärungen.“
Johanna Haberer zieht eine historische Parallele zwischen dem Widerstand der Makkabäer gegen die hellenistische Vereinnahmung und dem Widerstand der Bekennenden Kirche gegen die nationalsozialistische Gleichschaltung. Die Barmer Erklärung wird als Beispiel für verdichtete Theologie im Widerstand genannt – ein konkretes Dokument, in dem ein kleiner Rest gegen den Mainstream Position bezog.
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