Butscha: Folter und Mord auf Befehl - Politik
Befehl, Folter und Mord
Florian Hassel
Ukrainische Ermittler untersuchen seit Anfang April in Butscha hunderte Leichen von Zivilisten auf Spuren von Gewaltverbrechen. Die Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa bestätigt 410 gefundene tote Zivilisten, von denen bereits 140 untersucht wurden und bei vielen Anhaltspunkte für Mord durch russische Truppen zeigen. Der Artikel deutet an, dass es sich nicht um vereinzelte Übergriffe einzelner Soldaten handelt, sondern um systematische Gräueltaten, die dem Muster der russischen Kriegführung entsprechen. Die Untersuchungen bilden die Grundlage für mögliche Kriegsverbrechensanklagen gegen die russische Armee.
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Erwähnungen (1)
„Ich habe einen Text rausgesucht vom 5. April dieses Jahres aus der Süddeutschen Zeitung. Die Überschrift heißt Befehl, Folter und Mord von Florian Hassel. Und er geht zurück in seiner Beschreibung in den Tschetschenien-Krieg Ende der 90er Jahre, in dem Russland ja in Tschetschenien gewütet hat.“
Sabine Rückert liest ausführlich aus Florian Hassels Artikel in der Süddeutschen Zeitung vor, der historische Parallelen zwischen den Kriegsverbrechen in der Ukraine und den russischen Verbrechen im Tschetschenien-Krieg der 1990er Jahre zieht. Der Artikel beschreibt systematische Folter, Vergewaltigung und Mord an Zivilisten im Dorf Al-Khan-Jurd und argumentiert, dass diese Verbrechen keine individuellen Entgleisungen waren, sondern vom Oberkommando befohlene Kriegsführung.
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