Bericht der bosnischen Untersuchungskommission zu Srebrenica

Der 2004 von einer bosnischen Untersuchungskommission veröffentlichte Bericht dokumentiert rund 25.000 Menschen, die nachweislich an den Verbrechen von Srebrenica beteiligt waren – von Schützen bis zu Logistikpersonal. Die Studie verdeutlicht die massive Diskrepanz zwischen der Zahl der Tatbeteiligten und den tatsächlich verurteilten Personen, von denen es nur etwa 45 gab. Der Bericht ist ein zentrales Dokument zur Aufarbeitung der Srebrenica-Verbrechen und illustriert das Ausmaß ungesühnter Kriegsverbrechen in Bosnien.

Bericht der bosnischen Untersuchungskommission zu Srebrenica

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ZEIT Verbrechen
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„Eine bosnische Untersuchungskommission hat 2004 eine Zahl veröffentlicht. Und zwar die Zahl, wie viele Menschen nachweislich an den Verbrechen von Srebrenica beteiligt waren. Also die Schützen, die Leute, die Befehle gegeben haben, die Leute, die Logistik bereitgestellt haben, die Fahrer der LKWs und der Bagger, all diese Leute. Und das waren am Ende 25.000 Menschen.“

Der Erzähler stellt die Diskrepanz zwischen der Zahl der Verurteilten und der Zahl der Tatbeteiligten dar. Die bosnische Untersuchungskommission veröffentlichte 2004 die Erkenntnis, dass rund 25.000 Menschen nachweislich an den Verbrechen von Srebrenica beteiligt waren – dem stehen nur etwa 45 Schuldsprüche gegenüber. Diese Zahl unterstreicht das Ausmaß der Straflosigkeit.

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