Abschlussbericht: Wie die Kirche im Missbrauchsfall Dillinger weggeschaut hat
Bericht über den Fall Dillinger
Der Bericht dokumentiert, wie die Kirche im Missbrauchsfall Dillinger lange Zeit untätig blieb und Aufarbeitung verhinderte. Erst die Berichterstattung der Rheinzeitung über den Fall löste einen öffentlichen Aufschrei aus und führte schließlich zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Verantwortlichen.
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„Er hat noch im Auto den Chefredakteur der Rheinzeitung angerufen. Die Rheinzeitung ist die erste Zeitung, die darüber berichtet hat, die auch in dem Haus war. Die haben eine Geschichte gemacht, es hat einen Riesensturm der Entrüstung ausgesucht und das hat die Strafverfolgungsbehörden dann ins Spiel gebracht.“
Anne Kunze schildert den Wendepunkt des Falls: Nachdem der Neffe Steffen Dillinger von der kirchlichen Aufarbeitungskommission enttäuscht wurde, rief er noch auf der Heimfahrt den Chefredakteur der Rheinzeitung an. Die daraus entstandene Berichterstattung löste einen öffentlichen Aufschrei aus und brachte die Strafverfolgungsbehörden dazu, das Haus zu durchsuchen.
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