Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel

Matthias Kepplinger

Matthias Kepplinger, Medienwissenschaftler der Universität Mainz, analysiert empirisch die Medienberichterstattung über Merkels wichtige politische Entscheidungen. Seine zentrale Erkenntnis: Merkel wartete strategisch ab, bis die Medienberichterstattung positiv geprägt war, bevor sie ihre Entscheidungen öffentlich vertreten hat. Die Studie dokumentiert ein Muster politischer Kommunikation, bei dem die Kanzlerin die öffentliche Meinungsbildung durch Medien als Orientierungspunkt für ihre Entscheidungskommunikation nutzte.

B Studie

Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.

Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:00:11
„Ich habe neulich einen total guten Satz von Matthias Kepplinger gelesen, das ist ein Mainzer Medienwissenschaftler, du kennst den möglicherweise, ich kenne den nicht. Der hat die Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel mal empirisch untersucht und sagt, was auffällt ist, dass sie sich immer so lange bedeckt gehalten hat, bis sie aufgrund des Tenors in den Medien mit einer positiven Reaktion auf ihre Entscheidungen rechnen konnte.“

Markus Lanz zitiert eine empirische Untersuchung des Mainzer Medienwissenschaftlers Matthias Kepplinger, die Merkels Entscheidungsmuster analysiert hat. Die zentrale These: Merkel hat sich stets so lange bedeckt gehalten, bis die Medienberichterstattung eine positive Reaktion auf ihre Entscheidungen erwarten ließ. Precht stimmt dieser Beobachtung voll zu.

Ähnliche Medien

Die Grenzen des Wachstums

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.

🎓 Google Scholar 📄 Original Details
The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?

The Future of Employment: How Susceptible Are Jobs to Computerisation?

Carl Benedikt Frey, Michael A. Osborne

Einflussreiche Studie der Universität Oxford untersucht, welche Berufe durch Automatisierung und Computerisierung gefährdet sind. Frey und Osborne prognostizieren mit bemerkenswert hoher Genauigkeit den massiven Jobverlust durch Robotisierung und künstliche Intelligenz.

🎓 Google Scholar 📄 Original Details
Pentagon Papers

Pentagon Papers

Daniel Ellsberg

Die Pentagon Papers sind eine umfassende Untersuchung der US-Militärpolitik im Vietnamkrieg, basierend auf klassifizierten Regierungsdokumenten. Das Werk deckt die Diskrepanzen zwischen öffentlicher Darstellung und tatsächlichen Militäreinsätzen auf und offenbarte ein System systematischer Fehlinformation. Ellsbergs Veröffentlichung gilt als Meilenstein für politische Transparenz und Accountability.

🎓 Google Scholar 📄 Original Details
PISA-Studie
Studie 3× erwähnt Wissenschaft

PISA-Studie

Andreas Schleicher / OECD

PISA-Studie der OECD untersucht die Schulleistungen von 15-Jährigen in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften. Zentrale Erkenntnis: Deutschland hat trotz Reformbemühungen seit dem "PISA-Schock" vor 20 Jahren keine wesentlichen Verbesserungen erzielt; die Leistungen stagnieren oder verschlechtern sich teilweise.

🎓 Google Scholar 📄 Original Details