Breaking Bad
Vince Gilligan · 2008
Ein krebskranker Chemielehrer tut sich mit einem ehemaligen Schüler zusammen, um die Zukunft seiner Familie durch die Herstellung und den Verkauf von Meth zu sichern.
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Erwähnungen (12)
„ich finde halt Breaking Bad von dem ganzen Ansatz halt irgendwie... dass man daraus irgendwie so eine Serie so machen kann“
Ausführliche Diskussion Breaking Bad vs. The Wire – Christoph lobt die innovative Erzählweise von Breaking Bad
„Und wenn man sich berühmte Fernsehserien anschaut, da denkt man, wenn die ein funktionierendes Gesundheitswesen gehabt hätten, dann würde es diese Serie gar nicht geben. Beispielsweise Breaking Bad, ein gutes Gesundheitswesen und das wäre gegenstandslos.“
Schulze nutzt Breaking Bad als pointiertes Beispiel für seine Kritik am privatisierten Gesundheitswesen: Die gesamte Handlung der Serie wäre überflüssig, wenn es ein funktionierendes öffentliches Gesundheitssystem gäbe.
„Seit Breaking Bad hat sich das ein bisschen geändert. Seitdem wird man immer gefragt, ob man denn wirklich Crystal Meth kochen kann.“
Mai Thi Nguyen-Kim erwähnt Breaking Bad im Zusammenhang mit ihrer Chemie-Ausbildung. Seit der Serie werde sie als Chemikerin immer gefragt, ob sie Crystal Meth herstellen könne – die Serie hat offenbar das öffentliche Bild von Chemikern verändert.
„Es gibt auch eine wichtige Breaking Bad-Folge, die heißt so, wenn man da das Nummernschild sieht. Und das ist ja so der Endpunkt dieser Freiheitsdebatten, wo man sich denkt, ist es vielleicht im aktuellen politischen Diskurs gar nicht mehr vorstellbar, dass jemand so ein radikales Freiheitsverständnis hat.“
Lars Weisbrod verweist auf Breaking Bad als kulturelle Referenz für radikale Freiheitsvorstellungen. Die Serie dient ihm als Brücke zwischen dem amerikanischen Freiheitsmotto und der Frage, ob solch kompromisslose Freiheitsideen im heutigen Diskurs noch denkbar sind.
„Breaking Bad oder Walking Dead? Walking Dead. Breaking Bad oder Stranger Things? Breaking Bad.“
Breaking Bad taucht im A-B-Spiel gleich zweimal auf. Sabine Rückert wählt es gegen Stranger Things, unterliegt aber gegen Walking Dead – was ihre Zombie-Vorliebe unterstreicht.
„Vielleicht sogar die allerbeste Serie aller Zeiten, Breaking Bad. Und dann kommt so was wie Ozark raus, also dann gibt Netflix in Auftrag, das muss ungefähr so sein wie Breaking Bad, nur ein bisschen anders. Und das ist immer noch gut gemacht und immer noch viel besser gemacht als viel anderes. Aber es hat nicht mehr diesen Verblüffungsmoment.“
Thea Dorn nennt Breaking Bad als möglicherweise beste Serie aller Zeiten, um ihre These zu illustrieren, dass Netflix als algorithmische Wiederaufbereitungsmaschine funktioniert. Genuiner kreativer Impuls wie bei Breaking Bad werde durch Netflix-Auftragsproduktionen wie Ozark nur noch imitiert, nie erreicht.
„Ja, weil es kein echter sozialer Kontakt ist, wenn ich glaube, dass Walter White mein Freund ist.“
Lars Weisbrod erklärt den Begriff 'parasoziale Interaktion' und verwendet Walter White als Beispiel dafür, dass Zuschauer oder Zuhörer eine scheinbar persönliche Beziehung zu fiktiven Figuren oder Medienpersönlichkeiten aufbauen, obwohl kein echter sozialer Kontakt besteht.
„Aber es spielte als Gesellschaftsbeobachtungsinstrument eine riesige Rolle wegen Breaking Bad.“
Im Gespräch über die These, dass jede Epoche ihre passende Droge hat, ordnet Ijoma Mangold Crystal Meth den 2000er/2010er Jahren zu. Er betont, dass die Droge vor allem durch die Serie Breaking Bad kulturell relevant wurde, auch wenn man persönlich niemanden kannte, der sie konsumierte.
„Also dass plötzlich Fernseher so eine Sache waren, über die man so gefiebert hat und wie geht es nächste Woche weiter und wer ist an was schuld, was dann natürlich später mit Game of Thrones und Breaking Bad und irgendwie so normal wurde.“
Breaking Bad wird zusammen mit Game of Thrones als Beispiel für Serien genannt, bei denen die wöchentliche Fan-Diskussion zur Normalität wurde. Maria nutzt beide als Kontrast zu Lost, das dieses Phänomen als eine der ersten Serien ausgelöst hatte.
„Gerade natürlich auch Sachen wie HBO, Sopranos und ich weiß nicht, was so die ersten Sachen waren, die ich sah, wo ich dachte, oh, The Wire und Breaking Bad und diese ganzen Geschichten.“
Breaking Bad wird als Teil der Serien-Revolution genannt, die dem Sprecher bewusst machte, dass das Serienformat als Schauspieler neue kreative Möglichkeiten eröffnet.
„Das ist so wie wenn Walter White mit seinem Gehilfen im Wohnmobil Crystal Mess zubereitet. Das ist alles Fiktion.“
Böhmermann vergleicht ihren satirischen Drogen-Witz mit der Fiktion von Breaking Bad, um klarzustellen, dass alles nur ein Scherz war. Er referenziert die ikonische Szene von Walter White im Wohnmobil, ohne die Serie namentlich zu nennen.
„Und dann gab es diese Serien, die sich damit beschäftigt haben, Breaking Bad, dann so in dem Zeitraum vorher schon die Sopranos. Und auch da ging es irgendwie darum, ob das jetzt Männer, das waren die Männerrollenangebote.“
Breaking Bad wird im Kontext der Krise der Männlichkeit erwähnt. Pauer argumentiert, dass Serien wie Breaking Bad und die Sopranos Männerrollenangebote waren, die sich mit den Figuren Hipster und Nerd ergänzten — allesamt Versuche, männliche Identität in einer sich wandelnden Gesellschaft zu verhandeln.
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