Briefe an die Mama
Erich Kästner · 2010
Meine Mutter setzte alles auf eine Karte - und diese Karte war ich. Die Geschichte von Erich Kästner und seiner Mutter ist eine besondere: "Meine Mutter war mein bester Freund", sagte er über sie. Und sie wusste: "Mein Sohn verschweigt mir nichts." Tatsächlich war der kleine Erich seiner Mutter Lebenselixier sowie Schutzengel. Auch in späteren Jahren versuchte er, ihr beides zu sein - und sich trotzdem ganz behutsam ein wenig von ihr zu lösen.
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„Und man kennt ja auch ein bisschen Erich Kästner, man kennt seine lyrische Hausapotheke, man kennt seine Briefe an die Mama.“
Cammann erwähnt Kästners Briefwechsel mit seiner Mutter als Beleg dafür, dass die kleinbürgerlich-moralische Perspektive in 'Fabian' authentisch Kästners eigener Haltung entspricht, nicht nur eine literarische Strategie war.
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