Weimarer Republik
98 Medien · 1 Episoden · Seite 1 von 2
Medien (98)
100 Jahre Jungdemokraten
· 1971
Die Deutschen Jungdemokraten waren ein politischer Jugendverband, der 1919 als eine der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) nahestehende Jugendorganisation gegründet wurde. In der Bundesrepublik Deutschland bildeten die Jungdemokraten den Jugendverband der FDP, bis sie seit 1982 parteiunabhängig arbeiteten. Im Jahr 1992 schloss sich der Verband mit der Marxistischen Jugendvereinigung Junge Linke unter dem Namen Jungdemokraten/Junge Linke zusammen.
Abschied
Sebastian Haffner · 2025
Eine Entdeckung aus dem Nachlass von Sebastian Haffner. »Ein federleichter Roman über das kostbare Glück der Freiheit – und wie schnell es mit ihr vorbei sein kann.« Iris Berben Raimund ist verliebt. Ungeheuer verliebt. Nur für ein paar Tage ist er aus dem dumpfen Deutschland der frühen Dreißigerjahre nach Paris gereist. Jetzt naht bereits sein Abschied von der herrlichen Teddy, die mit all ihrem Esprit dorthin ausgewandert ist. Umschwärmt wird sie von etlichen in Paris gestrandeten Gentlemen, g
An die Toten
Kurt Tucholsky · 2026
»Soldaten sind Mörder« - Kurt Tucholsky Kurt Tucholsky ist eine Stimme, die in die Gegenwart hineinreicht: scharfzüngig, melancholisch, wütend und zutiefst menschlich. Diese Ausgabe versammelt Romane, Reportagen, Glossen, Gedichte und Essays eines Autors, der niemals einfache Antworten gab, sondern lieber die Fragen stellte, die uns alle betreffen.
Anna-Zyklus
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht (gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Berlin) wird als einflussreichster deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er ist auch international für seine Werke angesehen und ausgezeichnet worden. Brecht gilt als Begründer des epischen Theaters bzw. „dialektischen Theaters“. Brecht bezeichnete sich selbst (gegenüber Walter Benjamin) als Kommunisten.
Artikel oder Analyse von Joachim Käppner
Joachim Käppner
Die Novemberrevolution als BetrugsgeschichteJoachim Käppners Darstellung des „Aufstands für die Freiheit“ im Jahr 1918
Artikel über Trumps Disruption und historische Parallelen zu 1919
Joachim Käppner
Joachim Käppner kommentiert in der Süddeutschen Zeitung Trumps geopolitische Disruption und argumentiert, dass die neue US-Administration Verbündete wie Kanada feindselig behandelt, obwohl diese historisch eng mit Amerika verbunden sind. Der Autor sieht in dieser Politik ein historisch beispielloses Szenario, das an die fragile und instabile Weltordnung nach dem Ersten Weltkrieg 1919 erinnert – ein Warnsignal für potenzielle globale Konsequenzen. Die Analyse zeigt, wie der systematische Bruch mit bewährten Bündnisstrukturen und Zollkonflikte die internationale Stabilität fundamental gefährden könnten.
Autobiografie von Erich Frey
Erich Frey · 1979
Die spektakulärsten Kriminalfälle aus Berlins wildesten Jahren Ein selbsternannter »Volksbeglücker« zieht Zehntausenden Berlinern ein Vermögen aus der Tasche. Ein schwerverletzter Forstaufseher liefert den entscheidenden Hinweis auf den ersten Massenmörder der Weimarer Republik. Und ein kuchensüchtiger Kommissar klärt durch seine genialen Ermittlungsmethoden fast 300 Mordfälle auf.
Bauhaus-Grafik (Grammophon)
László Moholy-Nagy
Das Bauhausbuch von László Moholy-Nagy dokumentiert sein innovatives Werk an der Schnittstelle von Malerei, Fotografie und Film. Eine Grafik des Künstlers, die ein Grammophon zeigt, war der Ausgangspunkt für Friedrich Kittlers einflussreiches Werk „Grammophon, Film, Typewriter" und symbolisiert Moholy-Nagys Fähigkeit, technische Medien künstlerisch zu erforschen. Das Buch illustriert damit einen Schlüsselmoment der Mediengeschichte, in dem Kunsthandwerk und Technologie verschmelzen.
Berlin Alexanderplatz
Alfred Döblin · 2013
"The inspiration for Rainer Werner Fassbinder's epic film and that The Guardian named one of the "Top 100 Books of All Time," Berlin Alexanderplatz is considered one of the most important works of the Weimar Republic and twentieth century literature. Franz Biberkopf, pimp and petty thief, has just finished serving a term in prison for murdering his girlfriend.
Brechts Frühwerk
Bertolt Brecht · 1999
The first authorized electronic edition of Brecht's writings and comprises the poetry, drama and major critical writings contained within the Ausgewählte Werke in sechs Bänden.
Briefe aus dem Gefängnis
Rosa Luxemburg · 2015
Rosa Luxemburg: Briefe aus dem Gefängnis Erstdruck: Berlin, 1920. Herausgegeben vom Exekutivkomitee der Kommunistischen Jugendinternationale. Verlag der Jugend-Internationale. Internationale Jugendbibliothek No. 10. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt.
Briefe zur Politik
Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke: "Briefe zur Politik". Herausgegeben von Joachim W. Storck. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1992. 751 S., geb., 78,- DM
Briefwechsel zwischen Gräfin Dönhoff und Bucerius
· 2014
Die Edition präsentiert den Briefwechsel zwischen zwei bedeutenden Juristen des Öffentlichen Rechts: Ernst Forsthoff (1902-1974) und Carl Schmitt (1888-1985). Sie umfasst 359 Dokumente, 218 Briefe von Forsthoff, 141 von Schmitt. In einem schriftlichen Gespräch über fast ein halbes Jahrhundert hinweg tauscht man sich über das eigene Fach, über Theorien und Publikationen der Kollegen, über den wissenschaftlichen Nachwuchs, über die eigene Karriereplanung und über den beruflichen Lebenslauf von Fac...
Cabaret
John Kander, Fred Ebb
Cabaret ist das klassische Broadway-Musical über den Aufstieg des Faschismus im Weimar-Berlin der 1930er Jahre. Eine aktuelle Neuinszenierung mit Eddie Redmayne verdeutlicht, wie das fast 50 Jahre alte Stück durch die heutige politische Lage eine beängstigende Aktualität zurückgewonnen hat – die Realität scheint den dramatischen Text des Originals eingeholt zu haben.
Choral vom großen Baal
Bertolt Brecht
Bertolt Brecht (gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Berlin) wird als einflussreichster deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er ist auch international für seine Werke angesehen und ausgezeichnet worden. Brecht gilt als Begründer des epischen Theaters bzw. „dialektischen Theaters“. Brecht bezeichnete sich selbst (gegenüber Walter Benjamin) als Kommunisten.
Choral vom großen Baal
Bertolt Brecht
Der "Choral vom großen Baal" ist ein Gedicht aus Bertolt Brechts Frühwerk "Baal", das seine künstlerische Haltung und inspirierende Kraft zeigt. Das Werk verdeutlicht nicht nur Brechts literarisches Schaffen, sondern auch die grundsätzliche Philosophie hinter seinem Denken, die über bloße Imitation hinausgeht. Dieses Frühwerk bleibt relevant, weil es Brechts charakteristische und originale Stimme offenbart.
Choral vom großen Baal
Bertolt Brecht · 1968
Baal ist ein Drama von Bertolt Brecht. Die erste Fassung schrieb der Zwanzigjährige 1918, die zweite 1919. Darauf folgten weitere Fassungen. Brecht integrierte in das Stück eine Reihe seiner frühen Lieder und Gedichte, teilweise in enger Anlehnung an die Gedichte von François Villon. Es wurde am 8. Dezember 1923, nach der Verleihung des Kleist-Preises an Brecht, im Leipziger Alten Theater unter der Regie von Alwin Kronacher uraufgeführt.
Das Beil von Wandsbek
Arnold Zweig · 1996
Der Roman schildert die Geschichte eines Schlachtermeisters in Wandsbek, der als Ersatzhenker einspringt und vier junge Kommunisten hinrichten muss. Das Werk thematisiert die politische Brutalität des Altonaer Blutsonntags 1932 und die moralischen Dilemmata eines einfachen Mannes, der in ein großes historisches Verbrechen verwickelt wird.
Das Dritte Reich
Arthur Moeller van den Bruck · 1931
Arthur Ernst Wilhelm Victor Moeller van den Bruck (auch: Moeller-Bruck, eigtl. Moeller; * 23. April 1876 in Solingen; † 30. Mai 1925 in Berlin) war ein deutscher Kulturhistoriker, Staatstheoretiker und völkisch-nationalistischer Publizist. Er gehörte zu den prominenten Vertretern der „Konservativen Revolution“ in den 1920er-Jahren. Sein 1923 erschienenes Hauptwerk trägt den Titel Das dritte Reich.
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit
Walter Benjamin · 2025
Benjamin analysiert die ästhetischen und politischen Implikationen dieser Verschiebung, wobei er das revolutionäre Potenzial des Kinos als Instrument zur kollektiven Bewusstseinsbildung betont. Seine Untersuchung berührt Themen wie sinnliche Wahrnehmung, die Beziehung zwischen Faschismus und der Ästhetisierung von Gewalt und die Rolle der Kunst in Industriegesellschaften.
Das Ornament der Masse
Siegfried Kracauer · 1977
Siegfried Kracauers Klassiker der Kulturkritik untersucht die Massenpsychologie und erklärt, wie sich Menschen lustvoll als Teil eines größeren Ganzen auflösen – sei es im Stadion, in Menschenmengen oder kulturellen Bewegungen. Der Essay verbindet soziologische Analyse mit philosophischer Tiefe und bleibt zeitlos relevant für das Verständnis von Gruppenverhalten und kollektiven Erfahrungen in der modernen Gesellschaft.
Das kunstseidene Mädchen
Irmgard Keun · 2013
Der herausragende literarische Klassiker, der Irmgard Keun 1932 zum Literaturstar und eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts machte: fesselnd, eindringlich, zeitkritisch und humorvoll! »Irmgard Keun war die erfolgreichste deutsche Autorin der dreißiger Jahre, und die Lektüre lohnt noch heute.« Thomas Karlauf, FAZ »Ich will ein Glanz werden« Doris, das kunstseidene Mädchen, ist Sekretärin bei einem zudringlichen Rechtsanwalt.
Denkschrift: Die nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei als staats- und republikfeindliche hochverräterische Verbindung
Robert Kempner · 2010
Bernhard Weiß (1880–1951) war von 1927 bis zu seiner Amtsenthebung 1932 Polizeivizepräsident in Berlin. Weiß, promovierter Jurist, Weltkriegsteilnehmer und engagierter „deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ floh im März 1933 nach Prag. Später fand der inzwischen Staatenlose Zuflucht in London, wo er 1951 starb. Die Biographie zeichnet die Lebensstationen und das Wirken dieses preußisch-deutschen Patrioten und kämpferischen Republikaners nach.
Der Blinde
Bertolt Brecht · 1961
Der von Bertolt Brecht 1926 geprägte Begriff episches Theater verbindet zwei literarische Gattungen, das Drama und die Epik, also theatralische und erzählende Formen der Literatur. In den 1920er-Jahren hatten Bertolt Brecht und Erwin Piscator begonnen, mit neuen Formen des Theaters zu experimentieren. Sie wollten weg von der Darstellung tragischer Einzelschicksale, weg von der klassischen Illusionsbühne und ihrer Scheinrealität.
Der Gang vor die Hunde
Erich Kästner · 2013
"Fabian" ist Erich Kästners Meisterwerk. Doch der Roman wurde vor seinem Erscheinen verändert und gekürzt. Jetzt liegt er zum ersten Mal so vor, wie ihn Kästner geschrieben und gemeint hat unter dem Titel, den Kästner ursprünglich vorgesehen hatte: "Der Gang vor die Hunde". 1931 lieferte Erich Kästner seinem Verlag ein Manuskript mit dem Titel Der Gang vor die Hunde: die Geschichte des arbeitslosen Germanisten Jakob Fabian, der durch das überhitzte Berlin der späten zwanziger Jahre streift, eine...
Der Leviathan
Josef Roth
In The Grace of Misery. Joseph Roth and the Politics of Exile 1919–1939 Ilse Josepha Lazaroms offers an account of the life and intellectual legacy of Joseph Roth, one of interwar Europe's most critical and modern writers.
Der Löwenbändiger
Max Beckmann
Max Beckmanns Aquarell "Der Löwenbändiger" von 1930 ist ein 97 × 64 cm großes Werk auf Papier, das verschiedene alternative Titel trägt (Zirkus, Dompteur). Das Werk hat eine bewegte Provenianzgeschichte: Nach dem Verkauf an die Berliner Galerie Flechtheim 1931 wechselte es mehrfach den Besitzer, kam 1934 in die Sammlung von Hildebrand Gurlitt und wurde nach dessen Tod auf Erben vererbt. 2011 erschien das Werk bei der Auktion Lempertz in Köln und erzielte einen Zuschlagspreis von 720.000 Euro. Das Werk wurde in zahlreichen bedeutenden Ausstellungen zwischen 1930 und 1956 präsentiert und ist im Werkverzeichnis der Aquarelle und Pastelle Beckmanns dokumentiert. Es befindet sich heute in privater Hand.
Der Nazi-Sozi
Joseph Goebbels
Adolf Hitler was a socialist. Most of what is written about Hitler is deceitfully designed to hide the fact that he touted “socialism” by the very word. Consider the following revelations explained herein (with special thanks to archives of Dr. Rex Curry’s work): 1. Hitler called himself a “Socialist.” The word "Socialist" appears throughout Mein Kampf as a self-description by Hitler. Hitler and his supporters self-identified as “socialists” by the very term in voluminous speeches and writings.
Der Skorpion
Der Skorpion. Band 1 ist ein 1919 erschienener Roman von Anna Elisabet Weirauch, der das psychologisch differenzierte Porträt der Protagonistin Melitta Rudloff zeichnet. Melitta, ein Mädchen mit komplizierter Vergangenheit, ringt mit ihrer Identität und ihren Beziehungen, die zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Ambitionen aufgespannt sind. Die zentrale Konfliktlinie ergibt sich aus ihrer Faszination für Außenseiter, ihrer Neigung zu Eifersucht und Minderwertigkeitsgefühlen, besonders ausgelöst durch die Ankunft von Olga Radó, die bei Melitta sowohl Bewunderung als auch Neid weckt. Der Roman erkundet tiefgreifend Melitta's innere Kämpfe und psychologische Komplexität während ihrer Adoleszenz, indem er zentrale Themen wie Liebe, Verlust und die Suche nach dem eigenen Platz in der Gesellschaft verhandelt.
Der ewige Spießer
Ödön von Horváth · 2023
Der ewige Spießer ist der erste Roman von Ödön von Horváth. Der sozial- und gesellschaftskritische Roman wurde 1930 abgeschlossen und erschien zunächst im Propyläen-Verlag, in dessen Theaterabteilung Arcadia zuvor auch schon Horváths Stücke veröffentlicht worden waren.
Deutsche Ansprache. Ein Appell an die Vernunft
Thomas Mann · 1930
Thomas Mann trat 1930 im Berliner Beethovensaal mit der „Deutschen Ansprache" auf, um auf den alarmierenden Wahlerfolg der Nationalsozialisten zu reagieren. In seiner Rede analysiert er die Ursachen des Faschismus-Aufstiegs und appelliert eindringlich an bürgerliche Kräfte, sich zum Kampf gegen den Faschismus mit den Sozialdemokraten zu verbünden – ein politischer Schritt, der unter anderem von den Brüdern Jünger laut protestiert wurde. Der Lektüre-Workshop der Thomas Mann-Gesellschaft diskutiert Manns Argumentation unter Einbeziehung moderner Faschismustheorien und lädt Teilnehmer ein, ihre Fragen einzubringen und Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Der Workshop wurde von Oliver Fischer, Vorsitzender der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg, geleitet und war ausgebucht.
Die Dreigroschenoper
Bertolt Brecht
Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht aus dem Jahr 1928 ist ein Theaterstück, das im viktorianischen London spielt und einen erbitterten Konkurrenzkampf zwischen dem Verbrecherbosse Mackie Messer und dem Bettlermafia-Boss Jonathan Peachum darstellt. Der Konflikt eskaliert, als Mackie heimlich Peachums Tochter Polly heiratet, worauf Peachum plant, Mackie auszuliefern. Nach mehreren Verhaftungen und Fluchtversuchen wird Mackie schließlich zum Tode verurteilt, erhält aber in letzter Minute ein königliches Begnadigungsschreiben und wird sogar in den Adelsstand erhoben. Das Drama verbindet episches Theater mit 21 Liedern von Kurt Weill und kritisiert durch die Kriminalgeschichte die sozialen Verhältnisse der Zeit.
Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934
Jens Bisky · 2024
Als im Oktober 1929 Gustav Stresemann, der erfolgreiche Außenminister, starb, fragten sich die Zeitgenossen, wie es nun mit der Republik weitergehen könne. Gerade formierte sich eine faschistische Koalition, die 1933 an die Macht kam; Bauern warfen Bomben, die öffentlichen Haushalte litten unter wachsenden Defiziten, bald schien das parlamentarische System gelähmt. Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab dem Sommer 1930 die Alternative.
Die Freundin
Die Freundin war eine lesbische Zeitschrift aus Berlin der 1920er Jahre und Zeugnis einer vielfältigen lesbischen Subkultur, die während dieser Zeit florierte. Der Artikel dokumentiert die Geschichte dieser Magazine, die Teil der lebendigen Kulturszene rund um Orte wie das KaDeWe waren, aber durch die Nazis systematisch zerstört und unterdrückt wurden. Die Recherche beleuchtet eine weitgehend vergessene Epoche queerer Geschichte und die Bedeutung des Spinnbodenarchivs als Gedächtnis dieser Kultur.
Die Kultur der Niederlage
Wolfgang Schivelbusch · 2012
Zehn Jahre nach dem letzten großen Zusammenbruch, dem des sowjetischen Imperiums, scheint die Zeit reif für eine Reihe historischer Fragen. Destilliert aus der Geschichte der drei Niederlagenklassiker – des amerikanischen Südens nach 1865, Frankreichs nach 1871 und Deutschlands nach 1918 –, lassen sie sich etwa so formulieren: Wie wurden im Zeitalter der Erlöserideologie des Nationalsozialismus große Zusammenbrüche erlebt? Welche Mythen von Verrat oder Heroisierung bildeten sich dabei? Und welch...
Die Manns
Florian Illies
Florian Illies porträtiert in dieser ZEIT-Titelgeschichte Thomas Mann und seine Familie im Exil. Der Artikel zeichnet nach, wie die Familie Mann zu einem kulturellen Symbol für Deutschland wurde – ähnlich wie die britischen Windsors für England. Illies zeigt, wie diese Künstlerfamilie den Deutschen als Ventil für nationale Identität und Gefühle diente, auch während ihrer Zeit im Ausland.
Die Manns – Ein Jahrhundertroman
Heinrich Breloer · 2001
Viel ist über die Familie Mann schon gesagt und geschrieben worden. Einen Film allerdings, der diese erstaunliche Familie einmal spielerisch aufleben lässt, den hat es bisher nicht gegeben. Durch die von Heinrich Breloer entwickelte Form des Doku-Dramas werden wir unmittelbar Zeugen von bewegenden Geschichten, die noch keiner kennt. Geschichten von Leidenschaft, Liebe und Hass, von Krieg und Emigration, von tragischen Verflechtungen persö nlicher und weltgeschichtlicher Ereignisse.
Die Manns. Ein Jahrhundertroman
Tilman Lahme · 2015
Tilman Lahmes umfassender Gesellschaftsroman über die Familie Mann, eines der einflussreichsten deutschen Schriftsteller-Clans. Das Buch porträtiert nicht nur Thomas Mann und seine Ehefrau Katia, sondern auch alle sechs Kinder, darunter die bedeutenden Autoren Erika und Klaus. Basierend auf Familienbriefsammlungen und intensiver Archivarbeit bietet Lahme einen faszinierenden Einblick in die Wirkungs- und Leidensgeschichte dieser bemerkenswerten Familie.
Die Moritat von Mackie Messer
Bertolt Brecht
Die Moritat von Mackie Messer ist eine von Bertolt Brecht getextete und von Kurt Weill vertonte Moritat aus dem Theaterstück Die Dreigroschenoper von 1928. Das beliebte Bänkellied gilt heute als das bekannteste und am meisten „gecoverte“ Stück der Dreigroschenoper. International ist es auch unter dem Titel Mack the Knife in der englischen Textfassung von Marc Blitzstein bekannt.
Die Nacht ist vorgedrungen
Jochen Klepper
Die Nacht ist vorgedrungen ist ein von Jochen Klepper (1903–1942) geschaffenes Gedicht, das von Johannes Petzold vertont als Adventslied Eingang in zahlreiche Gesangbücher gefunden hat.
Die Toten
Christian Kracht · 2016
Die Wiedergeburt der gothic novel aus dem Geist des Kinos Christian Krachts neuer Roman »Die Toten« führt uns mitten hinein in die gleißenden, fiebrigen Jahre der Weimarer Republik, als die Kultur der Moderne, besonders die Filmkultur, eine frühe Blüte erlebte. Hier, in Berlin, »dem Spleen einer unsicheren, verkrampften, labilen Nation«, versucht ein Schweizer Filmregisseur, angestachelt von einem gewissen Siegfried Kracauer und einer gewissen Lotte Eisner, den UFA-Tycoon Hugenberg zur Finanzier...
Die liebende Freundin
Die Freundin (English The Girlfriend The Ideal Friendship Journal) was a popular Weimarera German lesbian magazine published from 1924 to 1933. The magazine was published from Berlin, the capital of Germany, by the Bund fr Menschenrecht (translated variously as League for Human Rights or Federat
Die nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei als staats- und republikfeindliche hochverräterische Verbindung
Robert Kempner · 1989
Rainer Eisfeld und Ingo Müller (Hrsg.): Gegen Barbarei. Essays Robert M. W. Kempner zu Ehren. Athenäum/Hain, Frankfurt a. M. 1989. 515 Seiten, 48,- DM
Drei Männer im Schnee
Erich Kästner · 2012
Erich Kästner wieder entdeckt Erich Kästners zeitloser Bestseller Drei Männer im Schnee mit einem Umschlag von Hans Traxler - und mit der wieder entdeckten Erzählung Inferno im Hotel, die jetzt zum ersten Mal in einem Buch erscheint! Im Sommer 1927 saß Erich Kästner in einer Zeitungsredaktion und musste Tausende von Einsendungen zu einem Preisausschreiben prüfen und sortieren.
Eldorado
Benjamin Kantu · 2012
„Eldorado" ist eine Dokumentation des Regisseurs Benjamin Kantu über die queere Szene Berlins in den 1920er Jahren. Die Doku dokumentiert diesen wichtigen historischen Aspekt der Berliner Kulturgeschichte – eine Zeit großer künstlerischer und sozialer Freiheit vor dem historischen Bruch der NS-Zeit. Das Werk zeigt Kantus dokumentarisches Schaffen an einem exemplarischen historischen Beispiel.
Erbschaft dieser Zeit
Ernst Bloch · 1962
Ernst Blochs Essaysammlung erläutert das Phänomen der "Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen" – dass gesellschaftliche Gruppen mit gleicher Intensität in entgegengesetzte Richtungen voranschreiten. Dieses philosophische Konzept aus den 1930er Jahren bietet bis heute eine scharfsinnige Analyse der gegenwärtigen gesellschaftlichen Spannungen und erklärt, warum moderner Fortschritt auf erbitterten Widerstand trifft.
Erfolg
Lion Feuchtwanger · 2023
Ein kleiner Kreis junger Künstler, süchtig nach Luxus und Genuß, und im Mittelpunkt er, Heinrich Friedländer, vermögend, talentiert, als Mäzen geschätzt. Er ist ein "Festmensch" wie alle seine Freunde, mit denen er Gelage feiert, orgiastisch und exzessiv. Gefühle sind ihm lästig, es sei denn, sie lassen sich zelebrieren, in Verse binden oder in Tönen verströmen. So wird das Leben zum Spiel, bis Heinrich durch leichtfertige Investitionen sein Vermögen verliert.
Erinnerungen an den Prozess
James Broh · 2022
Das kurze Leben des streitbaren Rechtsanwalts Hans Litten, der 1938 im KZ Dachau in den Selbstmord getrieben wurde. In einem spektakulären Prozess vor dem Berliner Kriminalgericht in Moabit stellte der junge Rechtsanwalt Hans Litten 1931 den »Schriftsteller« Adolf Hitler als Zeugen für die Gewaltbereitschaft von SA und NSDAP zur Rede.
Fabian. Die Geschichte eines Moralisten
Erich Kästner · 1931
"Ich bewundere diesen Roman, den ich mehrmals gelesen habe, zutiefst." Graham Greene über "Fabian" Hier "lässt der Dichter mitten im irrsinnigen Berlin einen Menschen herumlaufen, einen weder sehr starken noch sehr geschickten, aber eben einen Menschen: einen, der noch nicht irrsinnig ist, der Herz und Verstand hat". Hermann Hesse Dr. Jakob Fabian lässt sich durch das Berlin der "Goldenen Zwanziger" treiben.