Brigitte-Studie (Frauenbilder und Männerbilder)

Jutta Allmendinger / Andreas Lebert

Die Brigitte-Studie von 2006 untersucht, wie Männer und Frauen das jeweils andere Geschlecht nach Attraktivität bewerten. Mit Hilfe eines Kartenspiels befragten Allmendinger und Lebert systematisch sowohl Frauen als auch Männer, um Unterschiede in der Wahrnehmung aufzuzeigen. Die Vergleichbarkeit der Geschlechtergruppen war dabei zentral, um valide Aussagen über geschlechtsspezifische Schönheitsideale treffen zu können.

Brigitte-Studie (Frauenbilder und Männerbilder)

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🗣 Jutta Allmendinger referenziert bei ⏱ 04:46:50
„Andreas und ich haben das in der ersten Brigitte-Studie auch gemacht, wo wir den Frauenbildern von Männern vorgelegt haben. Da sah man das auch. Und die sollten auswählen.“

Allmendinger beschreibt eine Studienreihe, die sie gemeinsam mit Andreas Lebert für die Zeitschrift Brigitte durchführte. Die erste Studie stammt von 2006 und untersuchte mittels eines Kartenspiels, wie Männer und Frauen das jeweils andere Geschlecht nach Attraktivität bewerten. Allmendinger erzählt, wie sie sich weigerte, eine reine Frauenstudie zu machen, und von Ministerin Schawan tausend männliche Befragte als Vergleichsgruppe finanziert bekam.

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