Compulsory Heterosexuality and Lesbian Existence
Adrienne Rich · 1981
Heteronormativität ist eine Weltanschauung, welche die Heterosexualität und Monogamie als soziale Norm postuliert. Alle anderen menschlichen Sexualitäten werden verschwiegen, diskriminiert oder pathologisiert. In heteronormativen Kontexten wird stillschweigend angenommen, dass alle Menschen „natürlich“ heterosexuell seien, und dass die Heterosexualität anderen Sexualitäten wie Bisexualität oder Homosexualität überlegen sei.
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Erwähnungen (1)
„Also die Adrienne Rich spricht ja eher so von einem Kontinuum der Frauenliebe.“
Luise Pusch diskutiert die Frage, ob sexuelle Orientierung angeboren oder gewählt ist. Sie verweist auf Adrienne Richs Konzept eines Kontinuums der Frauenliebe, das eine Alternative zur binären Unterscheidung lesbisch/hetero bietet.
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