Die Akte Rosenburg

Manfred Görtemaker, Christoph Safferling

Die Rosenburg-Studie untersucht die personelle und inhaltliche Kontinuität zwischen dem Reichsjustizministerium und dem Bundesjustizministerium nach 1949. Das Buch dokumentiert, wie NS-belastete Juristen in der Nachkriegsjustiz tätig waren und Gesetze zur Straflosstellung von NS-Beihilfetätern mitgestalteten. Es zeigt ein dunkles Kapitel der westdeutschen Rechtsprechungsgeschichte auf.

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Die Akte Rosenburg

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Erwähnungen (1)

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🗣 Sabine Leutheusser-Schnarrenberger referenziert bei ⏱ 05:03:53
„Ich habe ja dann die Studie in Auftrag gegeben in meiner zweiten Amtszeit, die sogenannte Rosenburg-Studie, Rosenburg, erstes Standort, Justizministerium 1949, Kontinuität zwischen Reichs- und Bundesjustizministerium und welche Auswirkungen das auf Gesetzgebung hatte.“

Leutheusser-Schnarrenberger berichtet, dass sie als Justizministerin die Rosenburg-Studie in Auftrag gab, die von den Historikern und Juristen Görtemaker und Safferling durchgeführt wurde. Die Studie untersuchte die personelle und inhaltliche Kontinuität zwischen Reichs- und Bundesjustizministerium nach 1949 und deckte auf, dass alle Abteilungsleiter NS-belastet waren und Gesetze zur Straflosstellung von Beihilfetätern eingebracht hatten. Sie mündete auch in einer Ausstellung und führte dazu, dass Antisemitismus und Nationalsozialismus in der Juristenausbildung verpflichtend wurden.

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