Die aufgeregte Gesellschaft
Philipp Hübl
Das Buch analysiert das tribalistische Gruppendenken in der modernen Gesellschaft. Anhand von Alltagskonflikten wie dem Streit zwischen Auto- und Fahrradfahrern zeigt Hübl, wie Menschen in moralisch aufgeladene Lager zerfallen und um begrenzte Ressourcen konkurrieren wie frühe Menschengruppen. Ein wichtiger Beitrag zum Verständnis von gesellschaftlicher Polarisierung und sozialen Konflikten.
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„Und dadurch gibt es, glaube ich, kuriose Phänomene, dass es zum Beispiel auf Twitter, das habe ich in meinem letzten Buch beschrieben, die aufgeregte Gesellschaft, einen Streit gibt zwischen Autofahrern und Fahrradfahrern.“
Hübl verweist auf sein vorheriges Buch, um ein Beispiel für tribalistisches Gruppendenken im Alltag zu illustrieren: den Konflikt zwischen Auto- und Fahrradfahrern, die jeweils eine moralische Agenda verfolgen und um begrenzten Straßenraum konkurrieren wie frühe Menschengruppen um Ressourcen.
„Dein Kollege Philipp Hübel nennt das ja Empörungsunternehmer, was ich ein sehr gutes Wort finde. Und zu sagen, es ist einfacher zu sagen, Thilo Mischke, du bist ein Punkt, Punkt, Punkt, Punkt, Punkt.“
Matze greift den Begriff 'Empörungsunternehmer' von Philipp Hübl auf, um die Mechanik der öffentlichen Beschämung zu beschreiben. Der Begriff fasst zusammen, wie Personen von der Empörung über andere profitieren – durch Klicks und Reichweite für den eigenen Kanal –, was einen strukturellen Anreiz zur Stigmatisierung schafft.
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