Die Biografie Gottes
Jack Miles · 1995
Traditionelle Religionen sind vor langen Zeiten entstanden und spiegeln frühere zeit-geschichtliche Gesellschaftsverhältnisse, die selten durch Merkmale unserer heutigen Zeit, z. B. demokratische Prinzipien, charakterisiert sind. Der meistens absolute 'Wahrheit'sanspruch von Religionen erschwert inhaltliche Veränderungen. Das heißt auch, dass heutzutage autoritäre Denkmuster in Religionen weit verbreitet sind. Im protestantischen Bereich haben sich vor allem seit dem 18. und 19.
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Erwähnungen (4)
„Es gibt ein wunderbares Buch, das heißt die Biografie Gottes und die erzählt durch die ganze Bibel, wie Gott sozusagen wie in einer menschlichen Biografie dazulernt.“
Johanna Haberer erwähnt das Buch im Zusammenhang mit der Frage, wie Gott seine eigene Schöpfung bereuen kann. Sie nutzt es, um zu erklären, dass die Bibel Gott als eine sich entwickelnde Figur darstellt, die aus Erfahrungen lernt – ähnlich einer menschlichen Biografie.
„Ein wunderbarer kleiner Beitrag, der sich wieder mit dem Verhältnis zwischen Gott und Israel beschäftigt. Das ist von Jack Miles, Biografie Gottes, der ja mit einer großen Einfühlsamkeit auf Gott eingeht. Er bedankt sich auch übrigens im Anhang unter G bei Gott.“
Sabine Rückert liest eine längere Passage aus Jack Miles' Buch vor, in der das wechselseitige Klagen zwischen Gott und Israel im Buch Numeri analysiert wird. Miles beschreibt Gott als jemanden, den man nicht zufriedenstellen kann, und Israel als sein Ebenbild – beide gleichermaßen halsstarrig. Rückert findet den Zugang des Autors großartig und zitiert ihn als Kommentar zur gerade besprochenen Bibelstelle.
„Ich habe hier einen netten Abschnitt gefunden, einen interessanten Abschnitt gefunden von Jack Miles, eine Biografie Gottes. Der ja auch immer die Wendungen und Wirrungen Gottes hier beobachtet, die in der Bibel vor sich gehen.“
Sabine Rückert zitiert aus Jack Miles' Buch, um die paradoxe Rolle Gottes in der Ahab-Erzählung zu beleuchten: Gott schickt einen Lügengeist, um Ahab in einen verlorenen Krieg zu treiben, verliert damit aber selbst Nord- und Südreich. Miles beobachtet, dass Gottes Machtdemonstration letztlich zwecklos und selbstzerstörerisch wirkt – eine Analyse, die Johanna als zweite Buchempfehlung der Folge markiert.
„Jack Miles hat auch noch nach seiner Biografie Gottes ein neues Buch geschrieben.“
Wird als Vorgängerwerk von Jack Miles erwähnt, das mit dem Buch Hiob und Gott endete
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