Literatur: Krankheit als Metapher – Deutsches Ärzteblatt

Die Krankheit als Metapher

Georg Seeßlen

Der Artikel von Georg Seeßlen untersucht, wie Krankheit in der Geschichte und Kultur als Metapher und Strafe interpretiert wird. Anhand der Corona-Pandemie zeigt Seeßlen, wie biblische Plagen verstanden werden können: als Ausdruck eines Konflikts zwischen dem Göttlichen und der Menschheit, als Prüfung, die dem Leiden einen Sinn gibt. Der Text hinterfragt, ob eine religiöse oder metaphorische Erklärung für Leid leichter zu ertragen ist als der sinnlose Zufall.

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Die Krankheit als Metapher

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Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
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„Ja, da habe ich hier einen interessanten Artikel gefunden von Georg Seslen. Ein Filmkritiker ist das. Ist das so? Ja, ganz toller Filmphilosoph. Der hat hier geschrieben über die Krankheit als Metapher. Und zwar anlässlich des Coronavirus. Die Krankheit als Strafe.“

Sabine Rückert liest ausführlich aus einem Artikel von Georg Seeßlen vor, der anlässlich der Corona-Pandemie über die Krankheit als Metapher und Strafe schreibt. Der Artikel wird herangezogen, um die biblischen Plagen zu deuten: Krankheit als Ausdruck eines Konflikts zwischen Gott und Volk, als Prüfung, die dem Leiden einen Sinn gibt. Johanna Haberer greift Seeßlens These auf, dass eine göttliche Erklärung für Leid leichter zu ertragen sei als sinnloser Zufall.

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