Die Krankheit zum Tode
Søren Kierkegaard
Kierkegaards Klassiker behandelt die existentielle Verzweiflung des modernen Menschen. Die zentrale These besagt, dass die schwerste Aufgabe überhaupt darin besteht, man selbst zu sein. In der Debatte über KIs zunehmende Fähigkeiten gewinnt diese düstere, dennoch tiefgründige Perspektive neue Relevanz für die Frage nach menschlicher Identität und Authentizität.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„I'm also reminded of the words of your compatriot, the Danish philosopher Kierkegaard, who wrote, and I quote, The greatest hazard of all is losing one's self.“
Christine Lagarde zitiert Kierkegaard in ihrer Laudatio, um Vestagers Einsatz für europäische Werte zu unterstreichen. Das Zitat stammt aus diesem Werk, wird aber nicht namentlich genannt
Ähnliche Medien
Furcht und Zittern
Søren Kierkegaard · 1950
Kierkegaards philosophisches Werk untersucht die Opferungsszene Abrahams durch psychologische Tiefenanalyse. Das Buch meditiert über das Ungesagte: die inneren Gedanken Abrahams, Sarahs und Isaaks während dieser existenziellen Prüfung. Die biblische Erzählung offenbart durch ihre Knappheit und Stille gerade dadurch ihre tiefe Wirkung auf philosophisches Denken.
Tagebücher (Kierkegaard-Zitat)
Søren Kierkegaard · 2014
Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard (1813-1855) gehört zu den einflussreichsten Denkern des 19. Jahrhunderts. Einen wesentlichen Teil seines Werks machen dabei die Tagebücher aus. Die von Hermann Gottsched, dem Erstherausgeber der Tagebücher, zusammengestellten Auszügen dieses Bandes geben einen guten Überblick über Persönlichkeit und Denken Kierkegaards. U. a. enthält der Band Notizen zur gescheiterten Verlobung Kierkegaards mit Regine Olsen, zur sog.
Journalen (Tagebücher)
Søren Kierkegaard · 1962
Philosophische und persönliche Aufzeichnungen zur Existenz, zum Glauben und zum Lebenssinn. Die Tagebücher thematisieren fundamental die Paradoxie, dass wir unser Leben nur im Moment leben können, aber erst im Nachhinein wirklich verstehen – eine Einsicht, die Krisenentscheidungen und ihre Bewertung besonders prägnant charakterisiert.
The Sickness Unto Death
Søren Kierkegaard · 2011
Verzweiflung ist eine der existentiellen Grundgegebenheiten menschlichen Daseins. Kierkegaard analysiert in dem 1881 unter Pseudonym erschienenen philosophischen Klassiker diesen Zustand und interpretiert ihn in christlicher Perspektive: Die Verzweiflung ist eine Krankheit des Geistes, an der jeder Mensch leidet. Die Ausgabe dieses Spätwerks von Kierkegaard wurde vollständig durchgesehen und überarbeitet.