Journalen (Tagebücher)

Søren Kierkegaard · 1962

Philosophische und persönliche Aufzeichnungen zur Existenz, zum Glauben und zum Lebenssinn. Die Tagebücher thematisieren fundamental die Paradoxie, dass wir unser Leben nur im Moment leben können, aber erst im Nachhinein wirklich verstehen – eine Einsicht, die Krisenentscheidungen und ihre Bewertung besonders prägnant charakterisiert.

Journalen (Tagebücher)

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:11:40
„Kierkegaards berühmter Satz, das Leben kann nur vorwärts gelebt und nur rückwärts verstanden werden, gilt ja für alle großen Krisensituationen ganz, ganz besonders.“

Precht zitiert Kierkegaards berühmten Aphorismus im Kontext der Corona-Aufarbeitung und der Frage, wie man Krisenentscheidungen im Nachhinein bewerten sollte. Er wendet das Zitat auch auf den Ukraine-Krieg an.

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Søren Kierkegaard · 1950

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Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard (1813-1855) gehört zu den einflussreichsten Denkern des 19. Jahrhunderts. Einen wesentlichen Teil seines Werks machen dabei die Tagebücher aus. Die von Hermann Gottsched, dem Erstherausgeber der Tagebücher, zusammengestellten Auszügen dieses Bandes geben einen guten Überblick über Persönlichkeit und Denken Kierkegaards. U. a. enthält der Band Notizen zur gescheiterten Verlobung Kierkegaards mit Regine Olsen, zur sog.

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Verzweiflung ist eine der existentiellen Grundgegebenheiten menschlichen Daseins. Kierkegaard analysiert in dem 1881 unter Pseudonym erschienenen philosophischen Klassiker diesen Zustand und interpretiert ihn in christlicher Perspektive: Die Verzweiflung ist eine Krankheit des Geistes, an der jeder Mensch leidet. Die Ausgabe dieses Spätwerks von Kierkegaard wurde vollständig durchgesehen und überarbeitet.

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