Die potente Frau
Svenja Flaßpöhler · 2018
Svenja Flaßpöhler plädiert für eine neue Weiblichkeit. Erst wenn Frauen sich selbst und ihre Lust als potente Größe begreifen, befreien sie sich aus der Opferrolle. Erst wenn sie Autonomie nicht bloß einfordern, sondern wagen sie zu leben, sind sie wahrhaft selbstbestimmt. Und nur so kann das Geschlechterverhältnis gelingen.
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„Und zwar schreibt sie an einer Stelle, ein wichtiges Erlebnis für sie ist MeToo und dann ist sie mit ganz vielem nicht einverstanden, gerade wie sie findet aus ihrer feministischen Perspektive, was die MeToo betrifft. Und schreibt dann ein Buch, Die potente Frau, und sagt dann sogar, wenn sie das heute nochmal liest, hätte sie wohl einige provozierende Stellen abgemildert.“
Nina Pauer beschreibt, wie Flasspöhler in ihrem Streit-Buch auf ihr früheres Werk zurückblickt. Flasspöhler räumt ein, dass sie manches heute milder formulieren würde, verteidigt aber die damalige Polemik als notwendigen Bohrer, um einen verkrusteten Konsens aufzubrechen. Pauer widerspricht dieser Rechtfertigung.
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