Die Schule von Athen
Raffael
Raffaels Fresko "Die Schule von Athen" ist eines der bedeutendsten Kunstwerke der Renaissance und zeigt eine Versammlung antiker Philosophen wie Platon und Aristoteles in der Vatikanischen Apostolischen Palast. Das monumentale Wandgemälde gilt als Meisterwerk der Perspektive und philosophischen Ikonographie und hat die europäische Kunstgeschichte nachhaltig geprägt. Der Podcast-Bezug entsteht durch Prechts Besuch der Vatikanischen Museen, wo er diese historischen Stanzen bewundern wollte.
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„Also das waren die ursprünglichen Räume, in denen der Papst drin war, die von Raphael ausgemalt worden sind, unter anderem mit dem berühmten Bild, die Schule von Athen.“
Precht erzählt von seinem Besuch im Vatikan, bei dem er die Stanzen des Raffael sehen wollte – insbesondere das berühmte Fresko 'Die Schule von Athen' mit Platon, Aristoteles und weiteren Philosophen. Er erwähnt, dass dieses Bild auch auf dem Cover seines eigenen Philosophie-Buchs abgebildet ist, der Vatikan aber leider geschlossen war.
„Also, ich habe tatsächlich mit einem schönen Bildchen angefangen, nämlich Tizians Fresco, die Schule von Athen in der Stanza della Signatura im Vatikan. Was ist da zu sehen? Da sind zwei Philosophen in der Mitte, nämlich Platon und Aristoteles.“
Marietta Auer erzählt, wie sie einer Abiturklasse das Konzept der Gerechtigkeit erklärt hat. Als Einstieg nutzte sie das berühmte Fresko in den Vatikanischen Stanzen, auf dem Platon und Aristoteles im Zentrum stehen — wobei sie es versehentlich Tizian statt Raffael zuschreibt. Von dort leitet sie zu Aristoteles' Gerechtigkeitstheorie über.
„Und auch Raphaels Säle, wo die berühmte Schule von Athen und die umgekehrte Kreuzigung von Paulus auch wieder an die Wand gemalt sind. Das sind ja die Privatgemächer von Papst Julius II., dem roberen Papst.“
Ijoma erklärt am Beispiel der Stanzen des Vatikans, dass auch ikonische Werke wie Raffaels Schule von Athen keine Museumsexponate sind, sondern Wandfresken in den Privatgemächern von Papst Julius II. Die Vatikanischen Museen seien also keine platonische Idealidee eines Museums, sondern eine 'Funktionsarchitektur, die aus Repräsentationszwecken aufgeladen ist mit Kunst'.
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