Antisemitismus: Die Welt reparieren
Die Welt reparieren
Achille Mbembe
Der kamerunische Philosoph Achille Mbembe setzt sich in seinem Text mit Vorwürfen der Holocaust-Verharmlosung auseinander und betont seine Absicht, eine universelle menschliche Gemeinschaft zu fördern. Er nutzt das Konzept der „Weltrepatur" als Rahmen, um gesellschaftliche Heilung und notwendige Transformationen zu diskutieren. Der Text ordnet sich in einen breiteren gegenwärtigen Diskurs um Heilung und Reparatur ein, reflektiert aber auch kritisch über die mechanische Natur dieses Reparatur-Begriffs gegenüber spirituelleren Heilungsvorstellungen.
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„Bei Achille Membe, dem kamerunischen Philosophen, der hatte bei uns im Mai im Feuilleton einen großen Text mit der Überschrift, die Welt reparieren. Das ist zwar ein etwas mechanischerer Ausdruck, aber diese Vorstellung, dass gewissermaßen alles aus dem Lot ist, dass wir verkehrt leben.“
Ijoma Mangold ordnet den gesellschaftlichen Heilungsdiskurs ein und verweist auf Achille Mbembes Text im ZEIT-Feuilleton als Beispiel für die Sehnsucht nach Reparatur und Heilung. Er kontrastiert Mbembes mechanischeren Begriff 'reparieren' mit dem eher spirituellen 'heilen', das er als Hype-Wort der Gegenwart identifiziert.
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