Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Mozarts "Die Zauberflöte" ist eine der meistaufgeführten Opern der Welt und verbindet Musiktheater mit zeitloser Geschichte. Der Artikel bietet einen informativen Überblick über Handlung, Charaktere und praktische Details wie Spieldauer. Relevant ist hier die persönliche Perspektive: Das Opernwerk hat generationenübergreifende Kraft, wie Guido Maria Kretschmers Erlebnis zeigt – die inszenierte Erfahrung, zunächst nur die Musik zu erleben, bevor die visuelle Pracht der Bühne folgt, prägte sein ganzes Leben. Der Artikel dokumentiert somit ein kulturelles Klassiker-Werk und dessen emotionale Wirkung auf Zuschauer.
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Erwähnungen (5)
„Und der regierende Bürgermeister geht mit dem Schar in die Zauberflöte.“
Precht erwähnt die Zauberflöte im Zusammenhang mit dem Besuch des Schahs von Persien in Berlin 1967, bei dem der regierende Bürgermeister trotz der tödlichen Schüsse auf Benno Ohnesorg mit dem Schah gemeinsam in die Oper ging – als Symbol für die politische Ignoranz gegenüber den Protesten.
„Und der regierende Bürgermeister geht mit dem Schar in die Zauberflöte.“
Die Zauberflöte wird als historisches Detail erwähnt – der regierende Bürgermeister von Berlin besuchte mit dem Schah von Persien diese Oper am Abend der Benno-Ohnesorg-Erschießung 1967
„Und da gab es eine Millionenreligion, von der wir eigentlich nur noch aus der Zauberflöte wissen heute. Diese Zoroastrische Religion. Wir kennen das, wie gesagt, aus der Zauberflöte der Zarrastro. In diesen heiligen Hallen kennt man die Sünde nicht.“
Johanna Haberer erwähnt Mozarts Zauberflöte als kulturellen Spiegel der zoroastrischen Religion. Die Figur des Sarastro in der Oper geht auf Zarathustra zurück. Haberer nutzt die Oper als Beispiel dafür, wie die einst große zoroastrische Religion heute nur noch in kulturellen Werken weiterlebt.
„Mein geliebter, lieber, guter Vater, der hat mich, da war ich ein kleiner Junge, da hat er mich mitgenommen in die Zauberflöte. Er hatte so ein Opernabo, Theaterabo in Münster. Und ich bin mit meinem Papa da und der hat mir die Felder eröffnet.“
Guido Maria Kretschmer erzählt von einem prägenden Kindheitserlebnis: Sein Vater nahm ihn in die Oper mit und hielt ihm bei der Arie der Königin der Nacht die Augen zu, damit er erst nur hörte und dann die Lichtgestalt sah. Dieses Erlebnis habe ihn für sein ganzes Leben abgeholt.
„Also du kennst vielleicht in der Mozart-Oper die Zauberflöte. Diese große Arie in diesen heiligen Hallen, kennt man das Böse nicht. Das ist der heilige Zarathustra. Der kommt aus dieser Religion. Mozart war auch fasziniert von diesen Zoroasten.“
Johanna Haberer erklärt die Zoroaster-Religion und deren Einfluss auf Judentum, Christentum und Islam. Sie verweist auf Mozarts Zauberflöte als bekanntes Beispiel für die kulturelle Wirkung dieser Religion – die Figur des Sarastro in der Oper ist vom Religionsgründer Zarathustra inspiriert.
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