Esra
Maxim Biller
Der Roman „Esra" von Maxim Biller ist ein in Deutschland gerichtlich verbotenes Werk, das nur als Erstauflage existiert und daher als seltenes Sammlerstück gilt. Die Liebesgeschichte zeichnet sich durch ihre zarte, poetische Erzählweise aus und wird von Literaten als bedeutendes Werk der deutschsprachigen Literatur geschätzt. Das Buch ist auf dem Antiquariatmarkt hochpreisig und repräsentiert eine der wenigen verfemten Publikationen im deutschsprachigen Raum.
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„Das beste Buch wahrscheinlich ist das verbotene Buch. Und ich habe es hier. Esra ist einer der wenigen Menschen, der von sich sagen kann, er ist nach deutschem Recht, hat er ein verbotenes Buch publiziert.“
Jochen Wegner stellt Billers Roman 'Esra' als dessen bestes Buch vor – ein in Deutschland gerichtlich verbotenes Werk, das nur als Erstauflage existiert und antiquarisch für 300-400 Euro gehandelt wird. Wegner beschreibt es als 'bezaubernde, zarte Liebesgeschichte'.
„Weil Anekdoten hätte ich genug, aber mit dem Urheberrecht und mit der Persönlichkeitsverletzung. Und der Lex Billa Esra ist das, glaube ich, schwieriger als zu Torbergs Zeiten.“
Im Zusammenhang mit der Frage, ob man heute noch einen Anekdotenroman wie Torbergs 'Tante Jolesch' schreiben könnte, verweist Eva Menasse auf den Präzedenzfall des Romans 'Esra' von Maxim Biller, der wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen gerichtlich verboten wurde. Die 'Lex Esra' steht seitdem für die verschärften rechtlichen Grenzen autobiografischen Erzählens.
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