Essay
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Medien (194)
100 Zeilen Hass
Maxim Biller
»Hass, damit das endlich klar ist, bedeutet Wahrheit – und etwas mehr Ehrlichkeit.« Niemand in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hasst virtuoser, fundierter und zugleich liebevoller als der Schriftsteller Maxim Biller. Mit der Kolumne »100 Zeilen Hass« begann er seine Karriere als Journalist beim Magazin TEMPO, bevor er sich dann auch als Erzähler und Dramatiker einen Namen machte.
101 Essays, die dein Leben verandern werden
Brianna Wiest · 2022
Wer lernt, anders zu denken, kann sein Leben neu erfinden. Du weißt mit deinem Leben nicht so recht etwas anzufangen? Dich lassen Ängste und Zweifel nicht los? Es fällt dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Deine Wünsche bleiben unerfüllt? Der Weg zu einem glücklichen Leben verläuft selten geradeaus. Aber die Herausforderungen, denen du begegnest, sind Chancen, deine Denkweise zu verändern und an dir selbst zu wachsen.
A Beginner's Guide to Japan
Pico Iyer · 2019
Winner of the Edward Stanford Travel Memoir of the Year 2020 How does a sushi bar explain a Japanese poem? Why do Japanese couples plan matching outfits for their honeymoon? Why are so many things in Japan the opposite of what we expect? After thirty-two years in Japan, Pico Iyer knows the country as few others can. In A Beginner's Guide to Japan, he dashes from baseball games to love-hotels and from shopping malls to zen temple gardens to find fresh ways of illuminating his adopted home.
A Room of One's Own
Virginia Woolf · 2001
"But, you may say, we asked you to speak about women and fiction—what has that got to do with a room of one's own? I will try to explain." So begins what is widely regarded as the foundation text of feminist literary criticism, Virginia Woolf's A Room of One's Own. Probably Woolf's most readable and entertaining book, it was based on papers delivered at Newnham and Girton Colleges—the two women's colleges at Cambridge University.
Alles und nichts sagen
Eva Menasse · 2023
Zieht sich eine liberale Gesellschaft gerade den Boden weg, auf dem sie fest stehen sollte? Ein Essay darüber, was die digitale Massenkommunikation zwischenmenschlich anrichtet. Nichts hat das Zusammenleben so umfassend verändert wie die Digitalisierung – wir denken, fühlen und streiten anders, seit wir dauervernetzt und überinformiert sind. Die Auswirkungen betreffen alle, egal, wie sehr sie die neuen Medien überhaupt nutzen.
Also sprach Bellavista
Luciano de Crescenzo · 1988
Populärphilosophisches Werk aus den 1980ern, das die kulturellen und temperamentsvollen Unterschiede zwischen Nord- und Süditalienern humorvoll beleuchtet. De Crescenzo verbindet leichte Philosophie mit praktischen Beobachtungen über Mentalität, Heiterkeit und Lebensweise der beiden Regionen.
Artikel im New Yorker nach dem 11. September
Susan Sontag
Susan Sontag is Contributor on The New Yorker. Read Susan Sontag's bio and get latest news stories and articles. Connect with users and join the conversation at The New Yorker.
Artikel zur Erbschaftssteuer im Merkur
Marietta Auer
Ein Essay von Marietta Auer. Jetzt lesen in der Kulturzeitschrift MERKUR — Gegründet 1947 als Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken.
Artikel über Ausladungen an Universitäten
Ronan Steinke
Der Artikel von Ronan Steinke untersucht anhand von drei konkreten Fällen, wie deutsche Universitäten zunehmend Gastredner ausladen, wenn Empörung oder Sicherheitsbedenken entstehen. Steinke argumentiert, dass diese Praxis der akademischen Freiheit schadet und die Universitäten ihrer eigentlichen Funktion beraubt: der produktiven Auseinandersetzung mit Kontroverse und gegensätzlichen Positionen. Statt Ruhe durch Ausladungen zu bewahren, gefährden Universitäten damit ihr Selbstverständnis als Orte des freien Gedankenaustauschs.
Artikel über Identitätspolitik
Lars Weisbrod
Sprache wird maßlos überschätzt, meint unser Autor. Er erklärt, warum man nicht mehr "Identitätspolitik" sagen und auch sonst öfter mal den Mund halten sollte.
Artikel über Israel und Netanyahu im Feuilleton der ZEIT
Zeruya Shalev
Zeruya Shalev, israelische Schriftstellerin, beschreibt im ZEIT-Feuilleton vom März 2023 Netanyahus politischen Wandel als tiefen Verrat an Israel. Anlass waren die Massenproteste gegen die Justizreform, die ab Januar 2023 das Land erschütterten. Shalev vergleicht Netanyahu mit dem biblischen Bild des eifersüchtigen Ehemanns, der aus Liebe zur Macht bereit ist, das Land zu zerstören. Der Artikel ist ein persönlicher Essay einer renommierten israelischen Autorin, die den Schmerz über den Zerfall demokratischer Werte in ihrer Heimat literarisch fasst.
Artikel über Ketchup
Malcolm Gladwell
Malcolm Gladwells Essay aus dem New Yorker (2004) untersucht, warum es zwar Dutzende Senf-Varianten gibt, aber Ketchup seit Jahrzehnten unverändert bleibt. Gladwell erklärt das Phänomen mit dem Konzept der 'Mundigkeit' – Ketchup trifft alle fünf Grundgeschmäcker gleichzeitig und ist damit perfekt ausbalanciert. Der Artikel porträtiert den Geschmacksforscher Howard Moskowitz, der die Lebensmittelindustrie revolutionierte, indem er zeigte, dass es keinen einen perfekten Geschmack gibt, sondern viele – nur bei Ketchup ist das anders.
Artikel über Netanyahu und Israel
David Grossman
Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev analysiert im ZEIT-Feuilleton vom 9. März 2023 Benjamin Netanjahu und seine Rhetorik. Sie beschreibt, wie Netanjahu sich alttestamentlicher Prophetensprache bedient, um seine Machtpolitik zu legitimieren. Der Beitrag erschien im Kontext der massiven Proteste gegen Netanjahus Justizreform, die Israel im Frühjahr 2023 erschütterten. Shalev, bekannt durch Romane wie 'Liebesleben', verbindet in dem Essay ihre literarische Sensibilität für Sprache mit einer politischen Analyse des israelischen Premierministers.
Artikel über Rosen für Beate Klarsfeld
Heinrich Böll
Beate Klarsfeld ohrfeigte 1968 Bundeskanzler Kiesinger. Heinrich Böll solidarisierte sich mit ihr und schickte ihr Blumen, worauf Günter Grass ihn öffentlich kritisierte. Böll antwortete mit einem Artikel in der ZEIT, in dem er seine Unterstützung verteidigte und betonte, dass Klarsfeld den Mut gehabt habe, etwas zu wagen, das andere nicht wagten. Der Artikel war auch persönlich – Böll gedachte seiner im Krieg getöteten Mutter und verband damit die Notwendigkeit, gegen NS-Kontinuitäten zu kämpfen.
Artikel/Essay über Vertrauen und Kontrollillusion
Essay über Vertrauen als gesellschaftlichen Kitt und seine zunehmende Erosion. Der Text argumentiert mit Bezug auf ein Harvard-Experiment zur Kontrollillusion, dass Misstrauen ein zersetzendes Gift ist, während Vertrauen für funktionierende Demokratien unverzichtbar bleibt. Ein Plädoyer für die Wiederherstellung gesellschaftlichen Vertrauens in Institutionen und Mitmenschen.
Aus der Fortschrittsfalle. Über den Fortschritt
Günter Grass · 1996
Der Artikel hinterfragt den modernen Glauben an unbegrenzten Fortschritt und zeigt auf, wie dieser Glaube verloren gegangen ist. Mit Bezug auf Günter Grass' Metapher vom Fortschritt als Schnecke wird deutlich gemacht, dass echter Fortschritt mühsam und langsam vorangeht, nicht wie erhofft. Das Werk ist relevant, da es einer kritischen Neubewertung von Entwicklung nachgeht und das illusionäre Denken in Fortschrittsfallen hinterfragt.
Begründung der Berliner Republik
Johannes Groß
Essayistische Auseinandersetzung mit der Neugestaltung Deutschlands nach dem Mauerfall. Die zentrale These: Mit der Wiedervereinigung endete nicht nur die DDR, sondern auch die alte Bundesrepublik mit ihrem etablierten korporatistischen System. Ein intellektuelles Programm für die Gründung einer neuen, modernen Republik.
Berlin, da war mal was
Kathi von Schwerin · 1878
Kati von Schwerin schleppt ihre große Liebe, die Stadt Berlin, zur Paartherapie. Es war Liebe auf den ersten Besuch: Berlin war prickelnd, sorglos, sexy. Doch nach zwölf Jahren großer Leidenschaft liegt nun alles in Scherben, die Liebe ist erloschen in Dreck, Drogen und Unverbindlichkeiten. Und so schleift Kati von Schwerin Berlin zur Paartherapie, um zu retten, was nicht zu retten ist. In den Sitzungen kommt alles auf den Tisch, die Hosen werden runtergelassen.
Bernstein-Tage
Maxim Biller · 2012
Das Buch von der Suche nach der verlorenen Kindheit Unsere Kindheit ist das Paradies, das wir alle eines Tages verlassen müssen. Mit großer Zärtlichkeit und Wehmut erzählt Maxim Biller von diesem Ort, an dem alles begann und an den wir nie zurückkehren werden. Sehnsucht durchweht diese schönen, zarten Geschichten – aber auch von verlorenen Illusionen ist in ihnen die Rede und von Hoffnungen, die nie vergehen.
Beschleunigung / Beschleunigung und Entfremdung
Hartmut Rosa
Die rasante Beschleunigung des sozialen Lebens ist eines der hervorstechenden Merkmale der Gegenwart, wird in den Sozialwissenschaften aber häufig übersehen. Hartmut Rosa hat mit seinen maßgeblichen Untersuchungen diesbezüglich Grundlagenarbeit geleistet. In seinem neuen Essay legt er dar, wie eine kritische Gesellschaftstheorie verfasst sein muss, die den Zusammenhang von Beschleunigung und Entfremdung ernst nimmt.
Betrachtungen eines Unpolitischen
Thomas Mann
Thomas Manns großes Debattenbuch ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹ in der Textfassung der Großen kommentierten Frankfurter Ausgabe. Wie ein Monolith steht dieser gewaltige, 1918 erschienene Essay im Werk Thomas Manns. Die ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹ werden gerne als konservatives Pamphlet, als Beleg für Thomas Manns reaktionäre Gesinnung während des Ersten Weltkriegs aufgefasst.
Between the World and Me
Ta-Nehisi Coates · 2015
Between the World and Me is a 2015 nonfiction book written by American author Ta-Nehisi Coates and published by Spiegel & Grau. It is written as a letter to the author's teenage son about the feelings, symbolism, and realities associated with being Black in the United States. Coates recapitulates American history and explains to his son the "racist violence that has been woven into American culture." Coates draws from an abridged, autobiographical account of his youth in Baltimore, detailing the...
Black and Female
Tsitsi Dangarembga · 2023
The first wound for all of us who are classified as “black” is empire. In Black and Female, Tsitsi Dangarembga examines the legacy of imperialism on her own life and on every aspect of black embodied African life. This paradigm-shifting essay collection weaves the personal and political in an illuminating exploration of race and gender.
Blowing Up
Malcolm Gladwell
How Nassim Taleb turned the inevitability of disaster into an investment strategy.
Bonjour Monsieur Courbet
Philippe Jaccotét · 2025
Philippe Jaccottet a réuni dans ce recueil les textes que le hasard des rencontres, voire des commandes, de 1956 à 2008, lui a fait écrire sur quelques chefs-d'oeuvre anciens (le porche roman de la Basilique San Zeno, à Vérone, Le Baptême du Christ de Piero della Francesca ou les vies silencieuses de Morandi) et sur les œuvres plastiques (peintures, sculptures, photographies, marionnettes) d'une vingtaine de ses contemporains, d'Alberto Giacometti au jeune Paul Vergier, qu'il eut le privilège de...
Briefe an die Aktionäre (Shareholder Letters)
Warren Buffett · 2014
Warren E. Buffett first took control of Berkshire Hathaway Inc., a small textile company, in April of 1965. A share changed hands for around $18 at the time. Fifty letters to shareholders later, the same share traded for $226,000, compounding investor capital at just under 21% per year-a multiplier of 12,556 times. This book compiles the full, un-edited versions of 50 years of Warren Buffett's letters to the shareholders of Berkshire Hathaway.
Bücher von Florian Illies
Florian Illies · 2022
Bei Gottfried Benn kann es nie um reine Liebe gehen. Wer sich seit über zwei Jahrzehnten so intensiv mit Benn beschäftigt wie Florian Illies, der erlebt zahlreiche Enttäuschungen angesichts der politischen Verirrungen und der menschlichen Kälte des Autors – und doch wird er immer wieder gefangen genommen vom einzigartigen Klang der Benn'schen Verse. Von dieser so leidenschaftlichen wie wechselhaften Beziehungsgeschichte erzählt Florian Illies in diesem Buch.
Café mit Croissant in Avignon
Ré Soupault · 2025
Aus dem Exil in den USA nach Europa zurückgekehrt, lebte Ré Soupault von 1948 bis 1958 in Basel, begann dort als Übersetzerin und Radio-Essayistin zu arbeiten und studierte vier Jahre lang bei Karl Jaspers. Am 30. April 1951 reiste sie mit der Bahn von Basel nach Avignon. Am 2. Mai notierte sie in einer Bäckerei: »Ich liess es mir gut schmecken, während ich bemerkte, dass Kaffee mit Croissant mir am meisten gefehlt hatte während all der Hungerjahre.« Am 6. Mai kaufte sie sich in Avignon ein Vélo
Changer: méthode
Édouard Louis · 2021
« Une question s’est imposée au centre de ma vie, elle a concentré toutes mes réflexions, occupé tous les moments où j’étais seul avec moi-même : comment est-ce que je pouvais prendre ma revanche sur mon passé, par quels moyens ? J’essayais tout. » É. L.
Civilization: The Six Killer Apps of Western Power
Niall Ferguson · 2011
DAILY TELEGRAPH BOOKS OF THE YEAR If in the year 1411 you had been able to circumnavigate the globe, you would have been most impressed by the dazzling civilizations of the Orient. The Forbidden City was under construction in Ming Beijing; in the Near East, the Ottomans were closing in on Constantinople. By contrast, England would have struck you as a miserable backwater ravaged by plague, bad sanitation and incessant war.
Das 21. Jahrhundert
Diedrich Diederichsen · 2024
Kaum war das 21. Jahrhundert angebrochen, wartete es auch schon mit neuen Schrecken, Idiotien und gelegentlichen Glücksmomenten auf. Zu den wenigen, die es noch wagen, in diesem von den Medien verdickten und beschleunigten Wirrwarr Zusammenhänge herzustellen und dabei an einem anspruchsvollen Begriff von Kritik festzuhalten, gehört Diedrich Diederichsen.
Das Existenzrecht der Dichtung
Roger Willemsen
Roger Willemsens Essay über die Bedeutung und Berechtigung von Literatur und Poesie in der modernen Welt. Eine leidenschaftliche Verteidigung der Dichtkunst als unverzichtbare Form menschlichen Ausdrucks.
Das Jahr des magischen Denkens
Joan Didion · 2014
Die große amerikanische Schriftstellerin Joan Didion schreibt über die Trauer nach dem Tod ihres Ehemannes und über ihren Versuch, das Unfassbare begreiflich zu machen. Ein sehr offenes, sehr persönliches Buch, das zugleich von beeindruckender Allgemeingültigkeit ist. Joan Didion wurde dafür in den USA mit dem National Book Award ausgezeichnet.
Das Jahrhundert der Toleranz
Richard David Precht · 2024
Der Essay von Richard David Precht zur neuen Weltordnung Die Welt befindet sich im Umbruch. Von einer von den USA dominierten zu einer multipolaren Weltordnung mit China und Indien als neuen Machtzentren. Das schleichende Ende der Pax Americana stellt die Europäer vor eine enorme Herausforderung: Wie gehen wir mit dem Aufstieg dieser Länder um? Die Gefahr wächst, dass wir es nicht schaffen, auf globaler Ebene auf neue Feindbilder zu verzichten.
Das Lachen (Le Rire)
Henri Bergson · 2011
«?as ist das Wesen des Lachens? Was steckt hinter dem Lächerlichen? Was haben die Grimasse eines Clowns, ein Wortspiel, eine Verwechslung in einem Schwank, eine geistvolle Lustspielszene miteinander gemeinsam?«? In seinem elegant geschriebenen Essay 'Das Lachen', der 1900 in drei separaten Aufsätzen in der 'Revue de Paris' erschien und ein Jahr später sehr erfolgreich als Buch veröffentlicht wurde, entwickelt Henri Bergson eine Theorie des Komischen als soziales Verhältnis.
Das größte Geschenk, das der Mensch je erhalten hat
Moritz Eislinger
Ein ZEIT-Dossier von Moritz Eislinger über die Entstehung und Bedeutung des Meeres. Der Text untersucht die menschliche Beziehung zum Meer von der Furcht bis zur Liebe und zeichnet dabei die gesamte Erdgeschichte nach, in die die Menschheit erst am Ende passt. Durch wissenschaftliche und philosophische Perspektiven wird die Magie des Meeres ergründet.
Das moderne Leben
Die ZEIT-Serie "Was mein Leben reicher macht" präsentiert persönliche Geschichten von Lesern, die berichten, welche kleinen oder großen Dinge ihren Alltag bereichern. Jeder Beitrag bietet einen intimen Einblick in die Leidenschaften, Hobbys oder Beziehungen, die Menschen glücklicher und erfüllter machen. Die Serie verbindet persönliche Erinnerungen und gegenwärtige Freuden zu kurzen, inspirierenden Porträts aus verschiedenen Lebensbereichen.
Der Fluch der erfüllten Wünsche
Jens Jessen
Der Essay beleuchtet die Kehrseite erfüllter Wünsche: Anhand literarischer und persönlicher Beispiele zeigt der Autor, wie der ungebremste Drang nach Erfüllung zu Ruinen führen kann und warum erfüllte Träume oft ihren Glanz verlieren. Der Text plädiert für Maßhalten als notwendige menschliche Tugend gegen die Tragik unbegrenzten Verlangens.
Der Heiratsmarkt ist erfolgsträchtiger als der Arbeitsmarkt
Jutta Allmendinger
Jutta Allmendinger untersucht in diesem Film-Essay die Lebensverläufe von Frauen durch historische Filmfetzen, die mit Bertolt Brechts Anna-Zyklus montiert sind. Das zentrale Argument: Für viele Frauen ist der Heiratsmarkt erfolgreicher als der Arbeitsmarkt. Das Werk verbindet soziologische Analyse mit künstlerischen Mitteln und hinterfragt die biografischen Chancen von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft.
Der Mann Paulus – In Rom auf der Spur des großen römischen Urchristen und Uranarchisten
Durs Grünbein
Der Essay verfolgt die Spuren des Apostels Paulus in Rom und erzählt von den wichtigsten Stationen seines Lebens in der antiken Stadt. Der Autor würdigt Paulus als herausragenden Pharisäer, Rhetoriker und Begründer der christlichen Literatur und vermittelt dabei einen kulturhistorischen Überblick über dessen theologische und intellektuelle Bedeutung.
Der Wald und der Fluss
Karl Ove Knausgard · 2023
Karl Ove Knausgaard untersucht in diesem Essayband das Werk des deutschen Malers Anselm Kiefer und dessen Auseinandersetzung mit apokalyptischen Themen. Der renommierte norwegische Autor verbindet kunsthistorische Analyse mit philosophischen Reflexionen über die Rolle der Kunst in der modernen Welt. Das Buch beleuchtet, wie Kiefers Malerei existenzielle Fragen und gesellschaftliche Krisen verhandelt.
Der Wald und der Fluss über Anselm Kiefer und seine Kunst
Karl Ove Knausgård · 2023
Karl Ove Knausgård setzt sich in diesem Essay mit dem Maler Anselm Kiefer und dessen apokalyptischen Landschaften auseinander. Das Buch erkundet Kiefers künstlerische Verarbeitung des 20. Jahrhunderts und dessen Schrecken, während es grundsätzlich der Frage nachgeht, ob Kunst die Wirklichkeit unmittelbar zeigen kann. Eine kunsttheoretische Reflexion eines renommierten Schriftstellers über die Grenzen und Möglichkeiten visueller Kunst.
Der kleine Unterschied und seine großen Folgen
Alice Schwarzer · 1975
Alice Schwarzers „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen" ist ein einflussreiches Essay-Werk, das sich mit Geschlechterbeziehungen, Frauenrechten und den wirtschaftlichen sowie sozialen Unterschieden zwischen Männern und Frauen auseinandersetzt. Das Buch gilt als grundlegendes Werk der modernen feministischen Bewegung im deutschsprachigen Raum und analysiert die gesellschaftlichen Strukturen hinter alltäglichen Geschlechtsrollen.
Der kommende Aufstand
Unsichtbares Komitee · 2011
Der kommende Aufstand ist ein linkspolitischer Essay, der erstmals 2007 unter dem Titel L’Insurrection qui vient in französischer Sprache mit der Autorenangabe Comité invisible (Unsichtbares Komitee) erschien. 2009 wurde der Essay überarbeitet und fand zumeist über das Internet große Verbreitung. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem Deutsch, Englisch (The Coming Insurrection) und Spanisch.
Der lange Schatten der Guillotine – Lebensbilder aus dem Paris des 19. Jahrhunderts
László Földényi
László Földényis Essay-Sammlung widmet sich dem Paris des 19. Jahrhunderts und zeigt, wie die Französische Revolution und ihre Nachwirkungen die Kultur, Philosophie und Gesellschaft der Stadt prägten. Durch Porträts von Künstlern, Denkern und Schriftstellern beleuchtet der ungarische Kunsthistoriker eine Epoche intensiver intellektueller und künstlerischer Umbrüche. Das Buch erklärt, welche geistigen und kulturellen Kräfte das moderne Europa formten und warum Paris für diese Entwicklung zentral war.
Der neue Tugendterror
Thilo Sarrazin · 2010
Thilo Sarrazins Essayband kritisiert ein Phänomen der modernen Gesellschaft, das er als "Tugendterror" bezeichnet: die Tabuisierung bestimmter Themen, die zu einem dogmatischen Moralismus führt. Das Buch behandelt die Spannung zwischen liberaler Offenheit und etablierten ethischen Grenzen in verschiedenen Lebensbereichen.
Deutsch unter den Opfern
Benjamin von Stuckrad-Barre · 2022
"Der Roman ist tot", verkündete der US-amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe zu Beginn der 70er Jahre – es war der Beginn eines neuen Zeitalters: das des New Journalism. Wolfe bezeichnete mit diesem Begriff Schreibweisen zwischen Literatur und Journalismus, die zunächst in Kolumnen oder Reportagen, zunehmend aber auch in neuen Romantypen wie der 'Nonfiction Novel' zu finden waren.
Deutschbuch
Maxim Biller
Das Deutschbuch von Maxim Biller ist eine Sammlung journalistischer Texte, in der unter anderem sein bekanntes Ernst-Jünger-Porträt enthalten ist. Es handelt sich um Billers zweite Sammlung dieser Art und dokumentiert seine Arbeiten als Journalist. Das Buch ist relevant, da es zeigt, wo und wie Billers journalistische Arbeiten ursprünglich in verschiedenen Publikationen veröffentlicht wurden.