exit RACISM
Tupoka Ogette
Rassismuskritisches Sachbuch, das weiße Menschen zur Reflexion ihrer unbewussten Vorurteile einlädt. Ogette zeigt auf, wie man trotz guter Absichten in einer "selbstgerechten Blase" leben kann und führt Leser auf eine Reise zur Erkenntnis eigener blinder Flecken im Umgang mit Rassismus.
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„Und das schreibe ich ja auch im Buch, und Alice Hasters macht das ja auch und Tupoca Oguete, nur schwarz zu sein genügt nicht, um Rassismusexpertin zu sein.“
Tupoka Ogette wird neben Alice Hasters als Autorin genannt, die sich mit dem Thema Rassismus auseinandersetzt. Haruna-Oelker verweist auf deren Arbeit im Kontext der These, dass Betroffenheit allein keine Expertise begründet.
„Ich habe für mich aufwachsend in Südbrandenburg immer weggelaufen vor Nazis, habe ich natürlich immer gedacht, naja, also ich bin kein Rassist. Und dann lese ich Tupoca Oguet und merke Exit Racism und merke, aha. Ah ja, okay, da sind wir. Ah ja, oh shit, da habe ich dann doch noch ein bisschen was zu tun.“
Matze Hielscher zieht eine Parallele zwischen seiner eigenen Selbstbefragung und dem Schreibprozess von Bela B. Er beschreibt, wie er durch Tupoka Ogettes Buch 'exit RACISM' erkannte, dass sein Selbstbild als Nicht-Rassist nicht ausreichte – und fragt Bela B, ob das Schreiben über Machtmissbrauch ähnliche unbequeme Erkenntnisse über sich selbst gebracht hat.
„Und dann kam irgendwann Tupoca Auguete mit ihrem Buch Exit Racism und dann dachte ich so, oh, aha, da ist dann doch irgendwie internalisierter Rassismus in mir, den ich mir ganz dringend angucken muss. Sie nennen das Happyland. Man denkt so, ach, ich bin es nicht und alle anderen sind es, aber bei mir ist ja alles wunderbar.“
Matze Hielscher zieht eine Parallele zwischen seiner eigenen Erfahrung mit internalisiertem Rassismus und Döpfners Umgang mit dem Reichelt-Skandal. Er beschreibt, wie Ogettes Buch ihm gezeigt hat, dass man in einem selbstgerechten 'Happyland' leben kann, ohne die eigenen blinden Flecken zu sehen – und fragt Döpfner, ob er einen ähnlichen Erkenntnismoment hatte.
„Ich hatte nicht Tupoka Ogette gelesen, nicht mal hier Leaving Happyland oder Exit Racism, wo es um Happyland verlassen geht. Und auch andere, ich wusste nichts über Intersektionalität, ich kannte quasi weißen Cis-Feminismus und den Begriff dafür kannte ich auch nicht.“
Philip Siefer erzählt, wie er nach der Kritik an seinem Olympiastadion-Projekt begann, sich intensiv mit kritischem Weißsein und Rassismuskritik auseinanderzusetzen. Er nennt 'Exit Racism' als eines der Bücher, die er damals noch nicht gelesen hatte und deren Inhalte ihm völlig fremd waren. Das Buch markiert für ihn den Beginn einer steilen Lernkurve.
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