Gebetstext über das Stillwerden
Søren Kierkegaard · 1901
Søren Kierkegaard beschreibt in diesem Text seine persönliche Transformation des Gebetsverständnisses: vom aktiven Reden hin zum aufmerksamen Hören und inneren Stillwerden. Der dänische Philosoph und Theologe erörtert, wie echtes Gebet nicht in Worten, sondern in Stille und Empfänglichkeit besteht. Der Text bietet eine zeitlose Perspektive auf Spiritualität und Kontemplation, die der modernen Tendenz zu oberflächlichen, geschwätzigen Gebetsformen entgegensteht.
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Erwähnungen (1)
„Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da wusste ich immer weniger zu reden. Schließlich wurde ich ganz still. Zuerst meinte ich, Beten sei Reden. Doch dann lernte ich, Beten ist nicht einfach Schweigen, sondern Hören.“
Sabine Rückert liest einen Text von Søren Kierkegaard (1813–1855) vor, in dem dieser beschreibt, wie sich sein Verständnis vom Beten wandelte – vom Reden zum Hören und Stillwerden. Johanna Haberer stimmt begeistert zu und kritisiert geschwätzige Gottesdienstgebete.
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