Gedenkrede für die Toten der Pandemie
Frank-Walter Steinmeier
Gedenkrede von Bundespräsident Steinmeier für die Opfer der Corona-Pandemie und weitere Todesfälle des Jahres. Die Rede zeichnet sich durch emotionale Rhetorik aus, die es schafft, sowohl die Tragik der Situation zu vermitteln als auch tröstliche Momente zu schaffen. Sie wird als Beispiel für gelungene Krisenkommunikation hervorgehoben und steht in Kontrast zu weniger überzeugenden politischen Reaktionen auf die Pandemie.
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„Ich finde zum Beispiel, dass er diese Rede, die er gehalten hat bei dem Gedenktag für sämtliche, also eben nicht nur die Corona-Toten, sondern alle, die in diesem Jahr gestorben sind, ich finde, dass er da ziemlich gute Rhetorik gefunden hat.“
Thea Dorn vergleicht die rhetorischen Fähigkeiten von Bundeskanzlerin Merkel und Bundespräsident Steinmeier in der Pandemie. Während sie Merkels Kommunikation als wenig überzeugend empfindet, lobt sie Steinmeiers Gedenkrede als gelungen – er habe es geschafft, der Bevölkerung zu vermitteln, dass man sich in einer Tragödie befinde, und dabei auch etwas Tröstendes zu finden.
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