Großer Gott, wir loben dich (Te Deum)
Ignaz Franz
Großer Gott, wir loben dich ist ein römisch-katholisches, heute auch ökumenisches Kirchenlied. Ignaz Franz dichtete es 1768 als freie deutsche Fassung des aus dem 4. Jahrhundert stammenden lateinischen Gesangs Te Deum laudamus (Dich, Gott, loben wir), dessen liturgische Rolle es oftmals übernimmt. Es wird häufig zum Ende von feierlichen Dankgottesdiensten, etwa zum Jahresschluss, oder zu freudigen Anlässen wie der Fronleichnamsprozession gesungen und ist eines der bekanntesten deutschen Kirchenl...
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„Gott, wir loben dich. Gott, wir preisen dich. Das ist der schönste Kirchenlieder.“
Günther Jauch spricht über seinen katholischen Glauben und die Bedeutung von Kirchenliedern. Er singt zunächst 'Ein Haus voll Glorie schauet' und zitiert dann 'Großer Gott, wir loben dich' als eines der schönsten Kirchenlieder, zusammen mit 'Lobe den Herren'.
„Die Blaskapelle auf dem Bahnhof hatte 'Großer Gott, wir loben dich' gespielt. Nur eine fromme Lüge. Wer sollte seinen Gott denn dafür loben, dass danach tausend Tagen ein Gespenst nach Hause kam?“
Das Kirchenlied wird innerhalb der vorgelesenen Passage aus Dörte Hansens 'Mittagsstunde' erwähnt. Die Blaskapelle spielt es bei der Ankunft des Kriegsheimkehrers am Bahnhof, doch für den Protagonisten ist es nur eine 'fromme Lüge' angesichts dessen, was er erlebt und getan hat.
„Das hat sich durchgesetzt bis in das große Gedicht des Tedeum, das wir dann in der katholischen Kirche vor allem immer gesungen wurden mit großer Gott, wir loben dich. Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke.“
Johanna Haberer erklärt, wie die Vision des Jesaja mit den Seraphim und dem Thronsaal Gottes die christliche Liturgie bis heute prägt. Sie zitiert den Kirchenhymnus als direktes Erbe dieser biblischen Szene, in der die Engel 'heilig, heilig, heilig' rufen.
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