Günther Jauch, was bedeutet Ihnen Ihr Glaube
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Günther Jauch spricht über seinen katholischen Glauben, die Rolle der Kirche und warum er das Zölibat für falsch hält. Nebenbei erklärt er, warum Deutschland nicht zu einem großen Berlin werden sollte, und erinnert sich an legendäre Verhandlungsmomente, bei denen 30.000 Mark pro Sendung im Raum standen.
„Ich weiß nicht, ob es dem Land gut tut, wenn Deutschland politisch ein großes Berlin wird.“
Erwähnte Medien (67)
Stern TV
· 1990
Aktuelle Studiogäste spannende Hintergründe bewegende Schicksale spektakuläre Studioaktionen und fesselnde Reportagen das alles und noch viel mehr zieht stern TV Moderator Steffen Hallaschka allwöchentlich live aus der Wundertüte des deutschen Fernsehens.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:00:04 „Stern TV, aktuelles Sportstudio, die ARD Talkshow natürlich.“
Wird in der Vorstellung von Günther Jauch als eine seiner bekanntesten Sendungen aufgezählt
Aktuelles Sportstudio
Das aktuelle Sportstudio ist eine legendäre deutsche Fernsehsendung mit Fokus auf Fußball und Sport. Die Sendung ist vor allem für ihre charakteristische Torwandschießen-Tradition bekannt, bei der prominente Gäste gegen die ikonische Torwand antreten – ein Klassiker des deutschen Fernsehens, der die Show zu einer begehrten Plattform für Prominente macht. Die Mischung aus Sportinformationen und unterhaltsamen Elementen macht das Format zeitlos attraktiv.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:00:04 „Stern TV, aktuelles Sportstudio, die ARD Talkshow natürlich.“
Wird in der Vorstellung von Günther Jauch als eine seiner bekanntesten Sendungen aufgezählt
Na siehste!
Deutsche Fernsehshow mit Quiz- und Unterhaltungselementen, die samstags zur Primetime lief. Klassisches deutsches Samstagabend-Programm mit humorvoller, lockerer Tonalität und spielerischem Charakter.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:07:59 „In so vielen Sendungen, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen kann, aber nur ein paar. Narzisst, Stern TV, aktuelles Sportstudio, die Jahresrückblicke, erst im ZDF, dann bei RTL.“
Christoph Amend zählt in seiner Vorstellung des Gastes die wichtigsten TV-Sendungen auf, die Günther Jauch moderiert hat. 'Na siehste!' war eine ZDF-Unterhaltungsshow, die Jauch in den 1990ern moderierte. Im Transkript als 'Naziste' bzw. 'Narzisst' verschriftlicht.
Das aktuelle Sportstudio
ZDF
Das aktuelle Sportstudio ist das renommierte ZDF-Sportmagazin, das seit Jahrzehnten als Leitformat der deutschsprachigen Sportberichterstattung gilt. Die Sendung wird in einem Podcast als Karriereziel eines aufstrebenden Moderators erwähnt, was ihre Bedeutung und ihr prestigeträchtiges Image in der Medienlandschaft unterstreicht.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:07:59 „In so vielen Sendungen, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen kann, aber nur ein paar. Narzisst, Stern TV, aktuelles Sportstudio, die Jahresrückblicke, erst im ZDF, dann bei RTL.“
Christoph Amend erwähnt das ZDF-Sportstudio als eine der vielen Sendungen, die Günther Jauch moderiert hat. Es dient der Einordnung von Jauchs jahrzehntelanger TV-Karriere.
Günther Jauch
Günther Jauch moderierte eine populäre Talkshow im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die sonntags nach dem Tatort ausgestrahlt wurde. Die Sendung endete vorzeitig, da sich Jauch mit den Gremien der ARD anlegte und nicht gehalten werden konnte. Der Fall wird als Beispiel für die dysfunktionale Bürokratie und mangelnde Flexibilität im öffentlich-rechtlichen System angeführt.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:08:03 „Narzisst, Stern TV, aktuelles Sportstudio, die Jahresrückblicke, erst im ZDF, dann bei RTL, 5 gegen Jauch, die ARD Talkshow natürlich, die nach ihm benannt war.“
Christoph Amend erwähnt die nach Jauch benannte ARD-Talkshow, die von 2011 bis 2015 am Sonntagabend lief. Sie wird als Teil der umfangreichen TV-Biografie des Gastes aufgezählt.
5 gegen Jauch
· 2009
In dem von Oliver Pocher moderierten Quiz nimmt es Günther Jauch mit fünf prominenten Kandidaten auf. In zwölf Runden beantworten Jauch und sein fünfköpfiges gegnerisches Team Quizfragen. Während Jauch und den fünf Promis in den ersten acht Runden unterschiedliche Fragen zur Auswahl stehen, müssen sie in den letzten vier Runden dieselben Fragen beantworten. Zwischendurch gilt es, in den Bonusrunden „Gib mir 5!“ aus insgesamt 10 Antworten zu einer Frage die fünf richtigen auszuwählen.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:08:03 „Die Jahresrückblicke, erst im ZDF, dann bei RTL 5 gegen Jauch, die ARD Talkshow natürlich, die nach ihm benannt war und vor allem seit 1999 Wer wird Millionär?“
Die RTL-Quizshow '5 gegen Jauch' wird in der Aufzählung von Jauchs Sendungen erwähnt. Es ist eine der zahlreichen Shows, die seine Vielseitigkeit als Moderator illustrieren sollen.
Wer wird Millionär?
Günther Jauch / RTL · 1999
Seitdem die Sendung im September 1999 gestartet wurde, führt Günther Jauch als Moderator und Fragensteller durch die Show. Potenzieller Höchstgewinn ist seit 2002 die Summe von 1 Millionen Euro (vorher 1 Million DM). Gestellt werden maximal 15 Fragen, bei denen aus vier Antwortmöglichkeiten die richtige gewählt werden sollte.
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:08:16 „Und vor allem seit 1999 Wer wird Millionär? Günther Johannes Jauch ist in Berlin aufgewachsen, geboren in Münster.“
Christoph Amend hebt 'Wer wird Millionär?' als die wichtigste und bekannteste Sendung Jauchs hervor, die er seit 1999 moderiert. Die Quizshow wird als Höhepunkt seiner TV-Karriere gerahmt und ist die Sendung, mit der Jauch am stärksten assoziiert wird.
Das Triell
Das TV-Triell der Bundestagswahl 2021 zwischen Laschet, Scholz und Baerbock wird kritisch analysiert. Lanz und Wegner bewerten die Moderationsleistung und Leistungen der Kandidaten und ziehen ein gemischtes Fazit. Der Beitrag beleuchtet die Wahrnehmung des prominenten Wahlkampf-Moments in einer nachträglichen, differenzierten Diskussion.
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 00:21:47 „Sie waren ja auch zu Gast oder im Studio nach dem sogenannten Triell. Und also Ihrem Gesichtsausdruck und dem, was Sie da gesagt haben, habe ich entnommen, Sie waren jetzt nicht so richtig begeistert von den drei Kandidaten.“
Das TV-Triell der drei Kanzlerkandidaten Laschet, Scholz und Baerbock vor der Bundestagswahl 2021 wird ausführlich besprochen. Die drei diskutieren die Qualität der Moderation durch Pinar Atalay und Peter Klöppel, die Performance der Kandidaten und die Rolle von Motsi Mabuse in der Analyse. Jauch fand es 'voll mittelste', Wegner dagegen überraschend gut.
Das Kommunistische Manifest
Karl Marx · 2025
Das Kommunistische Manifest, erstmals 1848 veröffentlicht, prägte nicht nur die Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern wurde auch zu einem zentralen Bezugstext zahlreicher linker Theorien und Bewegungen weltweit. In prägnanter Sprache analysieren Marx und Engels die gesellschaftlichen Klassenverhältnisse und entwickeln das Ziel einer klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.
🗣 Günther Jauch zitiert daraus bei ⏱ 00:39:36 „Es geht ein Gespenst um in Europa.“
Jauch zitiert den berühmten Eröffnungssatz des Kommunistischen Manifests, als er gefragt wird, was er über Karl Marx sagen würde. Er stellt eine persönliche Verbindung her: Sein Ur-Ur-Ur-Urgroßvater unterzeichnete als zweiter Bürgermeister von Trier die Geburtsurkunde von Karl Marx.
Odyssee
Homer
Homers Epos über die zehnjährige Irrfahrt des Odysseus nach dem Trojanischen Krieg. Auf seiner Heimreise nach Ithaka begegnet er Kyklopen, Sirenen und anderen Gefahren. Eines der Gründungswerke der europäischen Literatur.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 00:55:50 „Andra Moinepe, Musa Politropon, Hos Mala Pola, Blanchete, das kriege ich heute noch hin. Das ist nicht sechs. Das ist doch mehr als sechs.“
Günther Jauch erzählt von seiner Schulzeit und dem Griechisch-Unterricht. Er rezitiert die Anfangsverse von Homers Odyssee auf Griechisch, um zu beweisen, dass seine Leistung in Griechisch besser als null Punkte war, obwohl er sich selbst scherzhaft null Punkte gegeben hatte.
Kennzeichen D
Joachim Jauer · 1956
Eine Erzählung in Dialogen
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:57:06 „Kennzeichen D? Ja, genau. Kennzeichen D.“
Günther Jauch erinnert sich an seine alphabetisch aufgesagte Klassenliste und erwähnt dabei eine Mitschülerin namens Jauer, die die Tochter des ZDF-Moderators Joachim Jauer war. Christoph Amend ordnet den Namen dem langjährigen ZDF-Politmagazin Kennzeichen D zu.
GZSZ (Gute Zeiten, Schlechte Zeiten)
· 1992
Gute Zeiten, schlechte Zeiten ist eine Seifenoper. Sie wird seit 1992 beim deutschen Privatsender RTL montags bis freitags im Vorabendprogramm ausgestrahlt. Sie gilt als erfolgreichste deutsche Fernsehserie ihres Genres, mit über 8300 ausgestrahlten Episoden (Stand: Juni 2025).
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 00:58:59 „Ich sage, ja, das mag sein, aber Sie wären spätestens, wenn ich Sie bei 4.000 Euro nach GZSZ gefragt hätte, wären Sie draußen gewesen und gar nicht bis zur Million gekommen. Was ist denn GZSZ? Fragt er in Ordnung, sage ich, sehen Sie?“
Jauch erzählt eine amüsante Anekdote über Richard von Weizsäcker, der behauptete, bei Wer wird Millionär mehrfach Millionär geworden zu sein. Jauch konterte, dass der Bundespräsident spätestens bei einer Frage über die Daily Soap GZSZ gescheitert wäre – und Weizsäckers Rückfrage bewies genau das.
40 Jahre deutscher Widerstand
Dokumentation einer Sendung von 1984, in der Günther Jauch zusammen mit dem renommierten Journalisten Peter von Zahn zum 40. Jahrestag des deutschen Widerstands gegen das Nazi-Regime Gedenkstätten besuchte und mit noch lebenden Zeitzeugen sprach. Ein wichtiges historisches Zeitzeugnis, das den Kampf gegen die Diktatur und ihre Erinnerungsorte mit Beteiligung von Richard von Weizsäcker dokumentiert.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 00:59:45 „Um 40 Jahre deutscher Widerstand haben wir im Bändlerblock gedreht und da gab es dann Peter von Zahn, der große Peter von Zahn und ich praktisch der ganz kleine, ganz junge und wir zusammen haben dann diese Stätten des deutschen Widerstandes besucht mit Zeitzeugen, die da eben noch lebten.“
Günther Jauch berichtet von einer Sendung aus dem Jahr 1984, die er zusammen mit dem renommierten Journalisten Peter von Zahn zum 40. Jahrestag des deutschen Widerstands drehte. Dabei besuchten sie Stätten des Widerstands und trafen noch lebende Zeitzeugen, auch Richard von Weizsäcker war beteiligt.
Rede zum 8. Mai 1985 (Tag der Befreiung)
Richard von Weizsäcker · 2023
In Ländern, deren Geschichte von Kriegen und Kriegsverbrechen bis hin zu Völkermord belastet ist oder auch von Kolonialismus und Sklaverei, stehen die Menschen vor der Herausforderung und Aufgabe, sich mit dieser Bürde auseinanderzusetzen. Denn es handelt sich sonst um ein Gift für das Zusammenleben bis hin zur Gefahr, dass sich die Verbrechen wiederholen.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:01:38 „Dann hat er 1985 diese ganz berühmte Rede gehalten zum 8. Mai 1945.“
Günther Jauch erzählt ausführlich von seiner persönlichen Beziehung zu Richard von Weizsäcker. Im Zusammenhang mit gemeinsamen Dreharbeiten und Briefwechseln erwähnt er die berühmte Rede des Bundespräsidenten zum 40. Jahrestag des Kriegsendes, die als eine der bedeutendsten politischen Reden der Bundesrepublik gilt.
Was bin ich?
Robert Lembke · 1955
deutsche TV Show
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:13:00 „Wir müssen einmal ganz kurz erklären, wer Robert Lembke war. Welches Schweindal hätten Sie denn gern?“
Als Jauch den Moderatorenwettbewerb auf der Funkausstellung erzählt, erklärt Amend für jüngere Hörer, wer Robert Lembke war, und zitiert dessen berühmten Catchphrase aus der Rateshow 'Was bin ich?'. Lemke entdeckte den jungen Jauch bei dem Wettbewerb.
Kicker
Kicker ist Deutschlands führendes Sportmagazin mit Fokus auf Fußball. Es erscheint regelmäßig mit Spielberichten, aktuellen Tabellen, Mannschaftsaufstellungen und taktischen Analysen. Das Magazin richtet sich an Fußballfans und gilt als Standard-Referenz für Fußballinformationen im deutschsprachigen Raum.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:13:56 „Ich war zu der Zeit aber Kicker-Abonnent. Das heißt, ich kannte jeden Spieler, der da war und konnte, wenn da so drei, vier Minuten diese Bildchen liefen, dann merkte ich auch sofort, welches Spiel das war und konnte das nicht schlecht kommentieren.“
Jauch erzählt, wie er als Zwölfjähriger einen Moderatorenwettbewerb auf der Funkausstellung gewann. Sein Kicker-Abonnement half ihm, Fußballspiele anhand der Spieler sofort zu identifizieren und live zu kommentieren, was Robert Lembke und Dieter Kürten beeindruckte.
In 80 Tagen um die Welt
Jules Verne
Jules Vernes Roman erzählt die Geschichte des Gentlemans Phileas Fogg, der sich einer Wette stellt und versucht, die Welt in nur 80 Tagen zu umrunden – eine für das 19. Jahrhundert revolutionäre Vorstellung. Das Werk kombiniert Abenteuer, Geografie und Innovation und inspiriert bis heute Reisegeschichten und Expeditionen durch seinen zeitlosen Fokus auf menschliche Entschlossenheit.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:16:35 „Und das war dann auch noch eine Sendung, wo ich dann einmal um die Welt geschickt wurde. Also analog zu Jules Verne in 80 Tagen um die Welt haben sie mich in acht Tagen um die Welt geschickt.“
Jauch vergleicht seine Weltreise-Sendung mit Jules Vernes Klassiker: Während Phileas Fogg 80 Tage brauchte, wurde Jauch in nur acht Tagen um die Welt geschickt – mit abenteuerlichen Pannen wie einer Nacht im ägyptischen Gefängnis und fehlendem Strom in Caracas.
Rätselflug
Deutsche Abenteuerserie aus der Frühzeit des Fernsehens mit spektakulären Stunts und waghalsigen Dreharbeiten. Ein faszinierendes Zeitdokument des klassischen Fernsehformates.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:16:57 „mit dem Rätselflug bin ich auch mal so in der Welt, aber immer nur einen Tag irgendwo gewesen mit diesem Hubschrauber“
Jauch erinnert sich an die TV-Sendung Rätselflug, bei der er mit einem Hubschrauber an verschiedene Orte reiste
Die zwei im Zweiten
Die 2 im Zweiten war eine Großformat-Unterhaltungsshow, die Thomas Gottschalk und Günther Jauch 1989 und 1991 während der internationalen Funkausstellungen in Berlin moderierten. Die täglich ausgestrahlte Sendung bot eine bunte Mischung aus Live-Aktionen, Spielen, Gästen-Interviews und Musikblöcken. Das Publikum schätzte vor allem das charismatische Moderatorengespann, das mit viel Improvisation, spontanem Humor und humorvollen Konfrontationen die Show dominierte. Die aufwendige Produktion wurde speziell für die Funkausstellung konzipiert und lief außerhalb dieser Zeitfenster nicht, obwohl das Erfolgsformat großes Publikumsinteresse genoss.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:16:57 „Hieß die Die Zwei? Ja, wo wir nur dummes Zeug gemacht haben im Grunde. Die Zwei im Zweiten, glaube ich, hieß das.“
Jauch erinnert sich an die IFA-Live-Sendung, die er zusammen mit Thomas Gottschalk moderiert hat
Dalli Dalli
Hans Rosenthal · 1971
Dalli Dalli war eine populäre Fernsehshow des ZDF moderiert von Hans Rosenthal.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:21:37 „Oder auch Robert Lembke, oder Dalli Dalli. Hans Rosenthal, da war ich auch, da sehe ich manchmal noch die Ausschnitte. Die größte Punktwertung mit Vera Russwurm aus Österreich.“
Jauch schwelgt in Erinnerungen an das Unterhaltungsfernsehen seiner Jugend und erwähnt seinen eigenen Auftritt bei Dalli Dalli, bei dem er zusammen mit Vera Russwurm die größte Punktwertung der Sendung erreichte.
Kuhlenkampfs Schuhe
Regina Schilling · 2018
Mit Einschaltquoten von 80 Prozent erlebte das Fernsehen in den 60er und 70er Jahren der Bundesrepublik goldene Zeiten. Alle freuten sich auf Kulenkampff oder Peter Alexander. Der Film zeigt Nachkriegsgeschichte auf berührende Weise.
🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:21:46 „Und dann kamen wir ins Gespräch über einen Dokumentarfilm. Nämlich den fantastischen Dokumentarfilm. Grünkampfschuhe?“
Der Dokumentarfilm über Hans-Joachim Kulenkampff und die Vergangenheitsbewältigung im deutschen Fernsehen wird ausführlich besprochen; Jauch war davon fasziniert und hat ihn mit seiner Familie geschaut
Kulenkampffs Schuhe
Regina Schilling · 2018
Mit Einschaltquoten von 80 Prozent erlebte das Fernsehen in den 60er und 70er Jahren der Bundesrepublik goldene Zeiten. Alle freuten sich auf Kulenkampff oder Peter Alexander. Der Film zeigt Nachkriegsgeschichte auf berührende Weise.
🗣 Christoph Amend empfiehlt aktiv bei ⏱ 01:22:06 „Wir sind uns zufälligerweise mal so vor zwei, drei Jahren mal abends über den Weg gelaufen, Herr Jauch, in einem Restaurant in Berlin und dann kamen wir ins Gespräch über einen Dokumentarfilm. Nämlich den fantastischen Dokumentarfilm.“
Der Dokumentarfilm über Hans-Joachim Kulenkampff wird ausführlich besprochen und ist ein Schlüsselmoment des Gesprächs. Amend nennt ihn 'fantastisch', Wegner sagt, er habe ihn dreimal gesehen, weil er ihn 'so magisch' finde. Der Film verwebt Kulenkampffs Kriegstrauma mit der Nachkriegsunterhaltung und der Familiengeschichte der Regisseurin. Jauch beschreibt, wie seine eigene Familie generationell gespalten auf den Film reagierte.
Einer wird gewinnen
Peter Frankenfeld · 1964
Acht Kandidaten aus verschiedenen Ländern spielten um den Hauptpreis
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:23:49 „Dann gab es ja später Einer wird gewinnen, so ein bisschen auf international getrimmt werden sollte und das Publikum ging mit diesem Mann mit.“
Im Kontext des Dokumentarfilms über Kulenkampff beschreibt Jauch, wie die Nachkriegsgeneration unterhalten werden wollte. 'Einer wird gewinnen' steht für den Versuch, dem deutschen Publikum ein internationales Unterhaltungsformat zu bieten, das den Zeitgeist der Verdrängung bediente.
Berliner Zeitung
Die Berliner Zeitung ist eine deutsche Tageszeitung mit Schwerpunkt auf Politik, Kultur, Gesellschaft und Berliner Lokales. Sie ist bekannt für investigative Recherchen zu zeitgenössischen Themen und Zeitzeugenberichten. Die täglich erscheinende Publikation richtet sich an deutschsprachige Leser interessiert an aktuellen Nachrichten und Hintergrundjournalismus.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:39:44 „Und das habe ich in der Berliner Zeitung gelesen und dann habe ich gesagt, die besuche ich da mal. Dann gehe ich mal zu denen hin, ist doch lustig.“
Jauch erzählt, wie er in der Berliner Zeitung einen Artikel über Holocaust-Überlebende in einem Café in Tel Aviv las, die sich regelmäßig trafen, um die Fragen aus 'Wer wird Millionär?' durchzugehen. Dieser Artikel motivierte ihn, die Frauen persönlich in Israel zu besuchen.
Man spricht Deutsch
Gerhard Polt · 1988
Valcina Mare - südlich von Rom: Während das bereits geparkte Auto sicherheitshalber in Sichtweite abgestellt ist, gönnt sich Ehepaar Löffler mit Sohn Heinz-Rüdiger am Strand noch einen letzten wohlverdienten Urlaubstag. Brütende Hitze, Teer und Abfall am Strand, deutsche Mahlzeiten, Bild-Zeitung, Staumeldungen auf Bayern 3 und viele liebe Zeitgenossen runden das heimliche Urlaubsbild ab. Wären da nur nicht diese Italiener.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:49:34 „Schon belegt seit Gerhard Polt, man spricht Deutsch.“
Im Gespräch über die deutsche Sehnsucht nach Italien fällt der Verweis auf die Komödie 'Man spricht Deutsch' mit Gerhard Polt. Jauch hatte in diesem Film seine erste Kinorolle – als Radiosprecher in einem Transistorradio – und bekam dafür 500 Mark.
Pop nach 8
Thomas Gottschalk
Anarchische Radiosendung von Thomas Gottschalk beim Bayerischen Rundfunk, die konventionelle Radiounterhaltung sprengte. Mit Verkehrsmeldungen im Komödien-Modus, unerwarteten Promi-Anrufen und rebellischer Energie moderiert. Ein Klassiker des deutschen Radio-Theaters.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 01:57:23 „Meine ersten Begegnungen waren praktisch über das Radio. Der hatte eine Sendung, Pop nach 8 hieß die, kurz nach 20 Uhr, wo die in Bayern davon ausging, dass da sowieso kaum einer mehr zuhört. Und da hat er einfach alles gemacht, hat über Leute hergezogen, hat sich lustig gemacht.“
Jauch beschreibt seine erste Begegnung mit Thomas Gottschalk über dessen Radiosendung 'Pop nach 8' beim Bayerischen Rundfunk. Er schildert die Sendung als sein persönliches Erweckungserlebnis für das Medium Radio – Gottschalk habe darin alles gesprengt: Verkehrsmeldungen verarscht, Elton John angerufen und mit anarchischer Energie moderiert. Jauch saß bei minus acht Grad frierend im VW Käfer, um nichts zu verpassen.
Bericht aus Bonn
· 1990
Tagesthemen ist das überregionale Nachrichtenjournal der ARD, das von den deutschen Fernsehsendern Das Erste und tagesschau24 ausgestrahlt wird. Es unterscheidet sich in Machart und Inhalt deutlich von der überregionalen Nachrichtensendung Tagesschau und wird regelmäßig montags bis donnerstags um 22:15 Uhr, freitags um 21:45 Uhr oder ebenfalls um 22:15 Uhr, samstags nach der 20:15-Uhr-Sendung (oftmals eine Show oder ein Spielfilm) und sonntags um 22:45 Uhr ausgestrahlt.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:01:03 „Das war nicht schlecht, habe ich gedacht, ach komm, das ist interessant, das siehst du jeden Abend immer im Fernsehen, Bericht aus Bonn und alles mögliche und dann kannst du mal kapieren, wie das tatsächlich funktioniert.“
Günther Jauch erzählt, wie er 1982 mit 26 Jahren Hauptstadtkorrespondent in Bonn wurde. Er beschreibt seine Begeisterung für die politische Berichterstattung und erwähnt die ARD-Sendung 'Bericht aus Bonn' als Referenz für die Bonner Politikwelt.
Wetten, dass..?
Frank Elstner, Thomas Gottschalk · 1981
In der erfolgreichen Fernsehshow sind viele Prominente zu Gast und nationale wie internationale Musik-Acts treten auf. Doch im Mittelpunkt stehen die äußert skurrilen Wetten, die häufig den Moderator sowie die Gäste staunen lassen.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:03:53 „Dann übernahm Thomas Wetten, dass und dann musste seine Sendung, na sowas, wurde dann die naziste umbenannt“
Im Zusammenhang mit der Karriereentwicklung von Gottschalk und Jauch beim Bayerischen Rundfunk erwähnt
Live aus dem Alabama
Live-Interview-Serie des Bayerischen Rundfunks, die im direkten Austausch gegensätzliche Persönlichkeiten porträtierte – von Vertretern kontroverser Gruppen bis zu politischen Akteuren. Ein Fernseh-Talkformat ohne vorgegebene Narrative, das die Breite gesellschaftlicher Positionen abbildete.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:03:57 „Dann habe ich Fernsehen gemacht, live aus dem Alabama, auch erst im Bayerischen dann.“
Jauch erwähnt seine TV-Sendung 'Live aus dem Alabama' als wichtige Station seiner Karriere beim Bayerischen Rundfunk. Wegner ergänzt später, er habe nächtelang alte Folgen im YouTube-Archiv geschaut und sei fasziniert gewesen von der Bandbreite der Gäste – von der Wiking-Jugend bis zu Autonomen.
Na sowas!
Thomas Gottschalk · 1982
deutsche Showserie
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:04:05 „Dann übernahm Thomas Wetten, dass... Und dann musste seine Sendung, na sowas, wurde dann die naziste umbenannt, die sollte ich dann machen.“
Jauch erzählt, wie er die Nachfolgesendung von Gottschalks 'Na sowas!' übernahm, nachdem dieser zu 'Wetten, dass..?' gewechselt war. Diese Übernahme war ein weiterer Schritt, der Jauch von seiner geplanten Karriere als Auslandskorrespondent in London wegführte.
Sabine Christiansen
Deutsche Talkshow zu gesellschaftlichen Themen mit Diskussionen und Interviews. Bekannt für ihren offenen, emotionalen Debattenstil und die lebhafte, ungeordnete Gesprächskultur – ein Kontrast zur späteren, formalisierteren Talkshow-Ära. Sonntagabend-Format.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:12:12 „Und das Ganze hat sich im Grunde mal, also diese Schnittmenge oder das Beste aus beiden Welten habe ich versucht zu vereinigen, als ich die Sendung da von Sabine Christiansen übernehmen wollte, den Sonntagabend.“
Jauch erzählt, wie er den ARD-Sonntagabend-Talkshow-Platz von Sabine Christiansen übernehmen wollte, um dort sein Konzept einer politischen Sendung mit hoher Reichweite umzusetzen. Die Verhandlungen waren zunächst so schwierig, dass er absprang.
Anne Will
Anne Will / ARD · 2007
Anne Will ist eine Talkshow mit politischem Schwerpunkt unter dem Motto „Politisch denken, persönlich fragen“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:12:38 „Dann hat es ja erst Anne Will gemacht, dann ist die ARD aber wieder auf mich zugekommen und können Sie nicht doch und können Sie nicht doch. Und dann habe ich schließlich gesagt, ja, ich mache das.“
Jauch erzählt die Chronologie des ARD-Sonntagabend-Talkshowplatzes: Nach seinem ersten Rückzug übernahm Anne Will die Sendung, bevor die ARD erneut auf Jauch zukam und ihn schließlich doch gewinnen konnte.
Hart aber fair
Louis Klamroth · 2001
„Hart aber fair“ ist eine wöchentliche politische Talkshow. Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen ein aktuelles kontroverses Thema. Vor dem Wechsel ins Hauptprogramm der ARD lief die Sendung sieben Jahre lang im WDR-Fernsehen.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:21:20 „So war es dann auch, sodass ich mich für meine Begriffe nach einer sehr kurzen Zeit von knapp fünf Jahren aus der ganzen Sache verabschiedet habe. Am nächsten folgenden Tag hatte der Herr Plasberg seine Sendung nach dem Relegationsspiel.“
Jauch beschreibt, wie hinter den Kulissen ein Machtkampf zwischen NDR und WDR stattfand. Während ihm das Fußball-Thema verwehrt wurde, durfte Plasbergs Sendung Hart aber fair am nächsten Tag nach einem Relegationsspiel senden – ein Zeichen der internen Rivalitäten.
Club 2
ORF · 1976
Österreichische Live-Diskussionssendung zu aktuellen Themen aus Politik und Kultur. Gäste debattieren offen und intellektuell. Bekannt für ungeschnittenes, konfliktreiches Fernsehen ohne Tabus oder Zensur.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:29:10 „Aber ich warne auch vor der Verklärung von Sendungen ja früher und Club 2 in Österreich und live aus dem Alabama, da waren sie noch und als ich dann im Radio... Die Zeiten ändern sich auch.“
Jauch warnt vor einer nostalgischen Verklärung alter TV-Formate. Er nennt den österreichischen Club 2 als Beispiel für Sendungen, die im Rückblick oft romantisiert werden, obwohl sich die Zeiten und Maßstäbe verändert haben.
heute-show
Oliver Welke / ZDF · 2009
Oliver Welke und Team berichten mit Witz und Verstand über aktuelle politische Themen und Nachrichten in Deutschland und aus dem Rest der Welt.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:32:19 „Also ich fange jetzt mal ganz anders an, was ich in der Sendung, die ich zum Beispiel gerne sehe, obwohl der auch vorgeworfen wird, die ist eigentlich so richtig anarchistisch, ist die ja nicht. Zum Beispiel die Heute-Show sehe ich gerne.“
Auf die Frage nach interessanten Formaten im aktuellen Fernsehen empfiehlt Jauch die heute-show. Er schätzt, dass die Sendung ihn allein vor dem Fernseher zum Lachen bringt – für ihn ein zuverlässiger Qualitätsindikator.
Die Harald Schmidt Show
Harald Schmidt / SAT.1 · 1995
Die Harald-Schmidt-Show war eine deutsche Unterhaltungssendung, die von Harald Schmidt moderiert wurde.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:33:35 „Oder auch wenn ich heute noch auf Harald Schmidt sehe. Also Harald Schmidt halte ich, finde ich sehr schade, dass der sich zurückgezogen hat. Der war auch eine Revolution im Fernsehen. Der war alles egal. Aber im positiven Sinne egal.“
Jauch nennt Harald Schmidt als zweites Beispiel für Sendungen, die ihn allein zum Lachen bringen. Er bedauert Schmidts Rückzug und würdigt ihn als revolutionäre Figur des deutschen Fernsehens, der im positiven Sinne keine Rücksicht genommen habe.
Schmidteinander
Harald Schmidt, Herbert Feuerstein · 1990
Schmidteinander war eine Satire- und Comedy-Sendung im deutschen Fernsehen, die von Harald Schmidt und Herbert Feuerstein moderiert wurde. Das Konzept der Sendung stammte von Herbert Feuerstein, wobei der Sendeverlauf deutliche Parallelen zu Late-Night-Shows des US-Fernsehens aufwies; so gab es zu Beginn jeder Show ein kurzes Stand-up von Harald Schmidt und Interviews mit Prominenten im Laufe der Sendung. Dazu gab es oftmals Live-Musik im Studio.
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:33:49 „Aber eigentlich ja schon mit Schmidt einander. Auch schon, ja. Ja, war auch toll. Mit Herbert Feuerstein und ihm.“
Im Anschluss an das Lob für die Harald Schmidt Show erinnert Christoph Amend an die Vorgängersendung Schmidteinander, die Harald Schmidt gemeinsam mit Herbert Feuerstein moderierte. Beide bewerten die Sendung als herausragend.
Explosiv
· 1992
"Explosiv Weekend" nimmt jeden Samstag die Hintergründe aktueller Themen genauer unter die Lupe. Dabei werden die Ereignisse von verschiedenen Seiten beleuchtet und wichtige Aspekte auf den Punkt gebracht.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:42:10 „Beim Lanz sieht man es ja im Grunde auch, der war Explosivmoderator bei RTL. Dann ging er irgendwie zum ZDF.“
Jauch erwähnt das RTL-Boulevardmagazin 'Explosiv' beiläufig als Karrierestation von Markus Lanz, um dessen Senderwechsel und die damit verbundenen Risiken zu illustrieren.
Who Wants to Be a Millionaire?
Chris Tarrant (Moderator) · 1999
Quiz-Show, in der Kandidaten eine Reihe von Fragen beantworten, um steigende Geldpreise zu gewinnen. Die britische Original-Version besticht durch ihre atmosphärische Spannung, aufgebaut durch charakteristische Musik und Beleuchtung. Ein Format, das weltweite Erfolge feierte.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:45:13 „Dann war Chris Tarrant, das war der englische Moderator. Und dann wurden in den ersten Runden, wurde nach walisischen Sprichwörtern gefragt. Ich habe kein Wort verstanden. Aber von der Sendung ging irgendwie eine Spannung aus, die sich übertragen hat, bedingt durch Musik.“
Jauch erzählt, wie er zum ersten Mal das britische Original von 'Wer wird Millionär?' auf einer VHS-Kassette sah, die ihm der Programmdirektor Zeiler geschickt hatte. Obwohl er wegen seines Englischs kaum etwas verstand, spürte er sofort die besondere Spannung der Sendung durch Musik und Beleuchtung – und entschied sich, das Format zu übernehmen.
Stars in der Manege
· 1959
Jedes Jahr gab es eine Gala der Stars im Zirkus Krone in München
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 02:58:19 „Kleiner Programmhinweis, bei YouTube gibt es ein Stars in der Manege und da durfte ich eine Tigernummer mit zwölf oder 13 Tigern, mit richtigen Tigern machen. In München im Zirkus Krone?“
Als Jauch im A-oder-B-Spiel seine Vorliebe für Katzen und besonders Großkatzen erklärt, verweist er auf seinen Auftritt in der TV-Show 'Stars in der Manege', wo er eine Tigernummer mit echten Tigern im Zirkus Krone aufführte. Er empfiehlt den Zuschauern, den Auftritt auf YouTube nachzuschauen.
Wind of Change
Scorpions
Wind of Change ist eine Rockballade der Band Scorpions, die im September 1989 von Scorpions-Sänger Klaus Meine geschrieben und komponiert sowie im Februar 1991 als Single veröffentlicht worden ist. Sie galt in den Medien als sogenannte „Hymne der Wende“ und ist die erfolgreichste Single aus deutscher Produktion.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:25:04 „Das dachte ich schon, als der Warschauer Pakt zusammengebrochen ist, hier Wind of Change etc., da haben wir doch alle gedacht, so und jetzt Russland, Gorbi, Glasnost, Perestroika und jetzt sind alle Menschen werden Brüder.“
Jauch beschreibt die Euphorie nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und die damalige Hoffnung, dass sich Demokratie und Freiheit weltweit durchsetzen würden. 'Wind of Change' dient als kulturelles Symbol für diesen historischen Optimismus, den Jauch im Rückblick als naiv einschätzt.
Bild. Macht. Deutschland.
· 2020
Erstmals in der über 65-jährigen Geschichte von Bild bekam ein unabhängiges Produktionsteam umfassenden Zugang zum Universum des Boulevard-Imperiums. Die Doku-Serie beleuchtet die redaktionellen Prozesse innerhalb von BILD, wie die Reporter Informationen recherchieren und ihr Verhältnis zu Entscheidern aus Politik und Gesellschaft.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:42:28 „Wenn Sie sich diese, das ist ja wirklich ganz schön, diese Amazon-Dokumentation über Bild. Das ist ja nicht bloß mal 45 Minuten, sondern ich glaube siebenmal eine Stunde lang. Da kriegen Sie wirklich ja einen ganz guten Einblick und Bild selber war ja auch einverstanden damit.“
Im Gespräch über die Boulevardzeitung Bild und deren aus Jauchs Sicht derzeit 'unterirdische' Berichterstattung empfiehlt er die mehrteilige Amazon-Dokumentation über die Bild-Redaktion. Er betont, dass die Serie mit sieben einstündigen Folgen einen tiefen Einblick in den Apparat gibt — und dass er sich von dem, was er dort gesehen hat, nicht die Welt erklären lassen möchte.
Monitor
ARD / WDR · 1958
Investigative Dokumentarsendung des ARD/WDR. Monitor recherchiert gründlich zu Missständen und Skandalen in Deutschland – bekannt für langsame, Details-orientierte Erzählweise, die Komplexität nicht vereinfacht und Komplizenschaft geduldig offenlegt.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:43:05 „Bettnachts Monitor hat halt die SPD bedient, Löwenthal, ZDF Magazin hat dann die konservativen Kräfte wieder entsprechend.“
Günther Jauch spricht über politische Einfärbung im Fernsehen und nennt das ARD-Politmagazin Monitor als Beispiel für eine Sendung, die eher die SPD-Perspektive bediente, im Gegensatz zum ZDF-Magazin auf der konservativen Seite.
ZDF-Magazin
Gerhard Löwenthal · 2020
Das ZDF-Magazin war eine von 1969 bis 1988 jede zweite Woche ausgestrahlte Fernsehsendung des ZDF, die von Gerhard Löwenthal geleitet und moderiert wurde. Hauptinhalt des Magazins waren politische Reportagen; bekannt wurde die Sendung wegen ihrer Beiträge über die kommunistischen Regime in Osteuropa, vor allem über die DDR. Sie galt als Gegenstück zur Sendung Der schwarze Kanal mit Karl-Eduard von Schnitzler im DDR-Fernsehen.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:43:05 „Bettnachts Monitor hat halt die SPD bedient, Löwenthal, ZDF Magazin hat dann die konservativen Kräfte wieder entsprechend.“
Jauch vergleicht die politische Ausrichtung verschiedener Politmagazine im deutschen Fernsehen. Er stellt das von Gerhard Löwenthal moderierte ZDF-Magazin als konservatives Gegengewicht zum eher SPD-nahen Monitor dar.
Brisant
· 1994
Brisant ist ein Magazin mit einem bunten Mix an Themen aus aller Welt: Nachrichten, Tipps, Trends, Luxus, Laster und Promi-News.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:46:31 „Ich weiß nicht, ob ich so eine Sendung wie, sag ich mal, Brisant oder bei ProSieben war das tough und bei RTL war es explosiv. Also das als Rieseninformationsmedium zu begreifen, also so eine entsprechende Sendung, weiß ich nicht.“
Jauch diskutiert über die Qualität verschiedener TV-Formate, die Emotionen übertrieben bedienen. Er nennt Brisant als Beispiel für Boulevardmagazine, die er nicht als seriöse Informationsmedien betrachtet, und ordnet es in eine Reihe ähnlicher Formate bei verschiedenen Sendern ein.
taff
· 1997
taff ist ein deutsches Boulevardmagazin, das auf ProSieben ausgestrahlt wird. Die kurzen Beiträge oder Wochenserien behandeln vor allem Hollywood-Klatsch, Jugend- und Popkultur sowie Neuigkeiten aus aller Welt. Die Sendung wird in Unterföhring bei München produziert. Studiodesign und Moderatoren wechselten mehrfach.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:46:31 „Ich weiß nicht, ob ich so eine Sendung wie, sag ich mal, Brisant oder bei ProSieben war das tough und bei RTL war es explosiv. Also das als Rieseninformationsmedium zu begreifen, also so eine entsprechende Sendung, weiß ich nicht.“
Im Transkript als 'tough' verschriftlicht, gemeint ist das ProSieben-Boulevardmagazin 'taff'. Jauch nennt es zusammen mit Brisant und Explosiv als Beispiel für emotionsgetriebene TV-Formate, die er nicht als Informationsmedien einordnet.
RTL Direkt
Tägliches Nachrichtenmagazin um 22:15 Uhr mit aktuellen Berichten aus Deutschland und der Welt. RTLs ehrgeiziger Versuch, sich gegen etablierte öffentlich-rechtliche Formate wie Tagesschau und Heute-Journal zu behaupten und von Reality-TV hin zu seriöser Informationsberichterstattung zu wechseln.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:49:01 „Und womöglich etwas in einem Teich, in dem ja auch schon andere ganz schönen fischen, nämlich die öffentlich-rechtlichen, was Informationen angeht mit Tagesschau, Heute-Journal, Tagesthemen und jetzt kommt dann auf einmal RTL direkt. Um 22.15 Uhr, was, auf einmal machen die sowas da?“
RTL Direkt wird ausführlich als Beispiel für RTLs strategische Neuausrichtung weg von Reality-Formaten hin zu seriöser Information diskutiert. Jauch beschreibt den Wandel als mutig, aber steinig, da RTL mit den etablierten Nachrichtenformaten der Öffentlich-Rechtlichen konkurrieren muss. Christoph Amend berichtet von schwachen Einschaltquoten.
Tagesschau
· 1952
Die Tagesschau ist die älteste und populärste Nachrichtensendung Deutschlands.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 03:49:01 „Und womöglich etwas in einem Teich, in dem ja auch schon andere ganz schönen fischen, nämlich die öffentlich-rechtlichen, was Informationen angeht mit Tagesschau, Heute-Journal, Tagesthemen und jetzt kommt dann auf einmal RTL direkt.“
Die Tagesschau wird als etabliertes Nachrichtenformat genannt, gegen das RTL Direkt antritt. Später erzählt Jauch, dass seine Töchter die Tagesschau über YouTube schauen statt über lineares Fernsehen – als Beispiel für den Medienwandel.
Heute-Journal
Das Heute-Journal ist eine Nachrichtensendung, die Horst Kerkeling als Beispiel für seinen Drang nutzt, Orte und Umgebungen sofort einordnen zu müssen. Wenn er im Fernsehen eine Stadtsilhouette sieht, deren Zuordnung nicht offensichtlich ist, wird er von innerem Zwang getrieben, die Lösung herauszufinden – ein Verhalten, das sein Umfeld manchmal zur Verzweiflung treibt.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:49:01 „Und womöglich etwas in einem Teich, in dem ja auch schon andere ganz schönen fischen, nämlich die öffentlich-rechtlichen, was Informationen angeht mit Tagesschau, Heute-Journal, Tagesthemen und jetzt kommt dann auf einmal RTL direkt.“
Jauch nennt das Heute-Journal als eines der etablierten öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformate, mit denen RTL Direkt nun konkurrieren muss. Er verweist auch auf die Moderatoren Slomka und Kleber als Maßstab.
Tagesthemen
Die Tagesthemen sind ein Nachrichtenmagazin der ARD, das sich von der reinen Informationsvermittlung der Tagesschau unterscheidet. Die Sendung prägt seit ihrer Einführung das Format durch Kommentierung und journalistische Einordnung von Nachrichtenereignissen. Damit markieren die Tagesthemen einen Wendepunkt in der deutschen Fernsehlandschaft: den Übergang von neutraler Berichterstattung zu einer bewussten Verbindung von Information und Interpretation, die das öffentlich-rechtliche Nachrichtenformat bis heute bestimmt. Ihre Bedeutung liegt in dieser Neuerfindung des Nachrichtenformats als Medium der Wertung und Analyse.
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:49:42 „Also ich kann es ja mal von mir sagen, also Jan Hofer war in den Folgen, die ich gesehen habe in den Sendungen, aus meiner Sicht genauso, ich sage jetzt mal, wie soll ich sagen, staatstragend, unbeweglich, wie er bei der Tagesschau als Sprecher auch war. Ist das etwas, wo Sie dann schon handwerklich draufschauen und denken, das ist doch jetzt nicht die lockerere Version der Tagesthemen, das ist ja eher eine steifere Version davon.“
Amend vergleicht RTL Direkt direkt mit den Tagesthemen und argumentiert, dass Jan Hofer als Moderator nicht die erhoffte lockerere Alternative biete, sondern eher eine steifere Version der Tagesthemen produziere. Das wird zum Ausgangspunkt für Jauchs Analyse von Hofers moderatorischen Qualitäten.
Let's Dance
· 2006
Kamerateams begleiten Prominente beim Erlernen von professionellen Tänzen. Auf dem Programm stehen sowohl Standard- als auch anspruchsvolle lateinamerikanische Tänze, die den Tanzduos alles abverlangen. Doch nach dem Lernen geht es ans Eingemachte: Die Let’s Dance Kandidaten müssen ihr Können vor einem großen Live-Publikum zum Besten geben. Eine Jury bewertet die Tanzpaare nach jedem Auftritt.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:50:51 „Nochmal das Beispiel, dass nach dem Triell Mozi Mabuse da saß, wo doch der Gedanke nahe liegt, dass man sagt, also Mozi ist lustig und toll und bei Let's Dance und hin und her, aber was hat die denn jetzt ausgerechnet als Bewerterin dieses Triels zu verkaufen.“
Jauch erwähnt Let's Dance als das Format, das man mit Motsi Mabuse assoziiert, um den überraschenden Kontrast zu ihrer Rolle als Analystin beim Kanzler-Triell herauszuarbeiten. Er argumentiert dann aber, dass sie trotz fehlender politischer Expertise das Richtige gefühlt habe.
Blaulichtreport
Der Blaulichtreport ist ein RTL-Format, das Gunther Jauch als Beispiel für boulevardeske Berichterstattung nennt. Er argumentiert, dass Zuschauer stattdessen lieber informativere Formate wie RTL Direkt schauen sollten. Im Kontext der Diskussion reflektiert Jauch RTLs Wandel von sensationalistischen zu sachlicheren Informationsformaten und äußert die Hoffnung, dass diese strategische Neuausrichtung für den Sender erfolgreich sein wird.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:53:03 „RTL direkt schauen statt dem Blaulichtreport. So sehe ich das jetzt einfach mal. Soll jeder sehen, was er will. Aber gut. Und deswegen fände ich es sehr schade, wenn das bei RTL nicht irgendwann zum Erfolg führt.“
Jauch nennt den Blaulichtreport als Gegenbeispiel zu RTL Direkt – als das Format, das die Zuschauer bisher stattdessen geschaut haben. Er drückt damit seine Hoffnung aus, dass RTLs Wandel von boulevardesken zu informativen Formaten gelingt.
Briefwechsel Dönhoff-Bucerius
· 2015
Briefwechsel zwischen Marion Gräfin Dönhoff, langjährige Herausgeberin der ZEIT, und dem Verleger Gerd Bucerius. Der Austausch dokumentiert Debatten über redaktionelle Fragen und Medienveränderungen in der Nachkriegszeit, etwa Dönhoffs kritische Haltung zur Einführung von Farbfotografie. Der Briefwechsel illustriert, wie technische und gestalterische Innovationen in klassischen Medien traditionell auf Widerstand stießen – eine historische Parallele zu modernen Umbrüchen im Mediensektor.
🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:53:43 „Die große Gräfin, die auch in den 70er Jahren schon gegen Farbfotografie sich eingestellt hat. Was braucht man dieses Magazin? In den Briefwechsel mit Bucerius, ja klar, also das ist absolut.“
Amend verweist auf den Briefwechsel zwischen Marion Gräfin Dönhoff und Gerd Bucerius, um eine Parallele zu ziehen: So wie die Gräfin damals gegen Farbfotografie in der ZEIT war, so ist Veränderung in Medien immer umstritten – analog zu RTLs aktuellem Wandel. Der Verweis ist fragmentarisch, es ist unklar, ob ein konkretes publiziertes Buch gemeint ist.
Denn sie wissen nicht, was passiert
· 2018
Die Show ist eine spannende Mischung der Genres Spiel- und Improvisations-Show. Thomas Gottschalk, Günther Jauch und Barbara Schöneberger treten in diversen verrückten und haarsträubenden Spielen gegen prominente Gegner an. Welche Promis es in der jeweiligen Show sind, erfahren die TV-Größen allerdings erst zu Beginn der Sendung. Auch wer die Moderation der spaßigen Veranstaltung übernehmen soll, bleibt bis Spielbeginn ein Geheimnis ...
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 04:03:42 „Also für uns, das ist hier die Sendung, die ich mit Barbara Schöneberger und Thomas Gottschalk mache, dieses, denn sie wissen nicht, was passiert, wo keiner von uns dreien wo er weiß, ob er oder sie moderieren muss an dem Tag oder irgendwie spielen muss, wo wir nicht wissen, gegen welche Leute wir da antreten.“
Jauch beschreibt seine aktuelle Unterhaltungsshow als Beispiel für den Unterschied zwischen Live-Sendungen und Aufzeichnungen. Er erklärt das Überraschungskonzept – niemand weiß vorher seine Rolle – und argumentiert, dass die Live-Situation die Aufmerksamkeit und das Verhalten der Protagonisten spürbar verändert.
Porträt über Alice Schwarzer
Das Porträt behandelt die Biografie und Bedeutung von Alice Schwarzer. Es illustriert gleichzeitig die Frage der Bildnisrechte: Ein Produzent wollte einen Ausschnitt aus einer Jauch-Sendung für das Porträt verwenden, benötigte dafür aber ausdrücklich die Genehmigung des Interviewten. Das Beispiel zeigt, wie Medienproduktionen die persönlichen Rechte von Protagonisten respektieren müssen.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:25:23 „Jetzt ist irgendwie, hat ein großes Porträt über Alice Schwarzer gemacht. Und die war bei mir mal in einer Sendung. Und dann wurde nachgefragt, ob sie davon ein Stück rausnehmen können für diese Sendung.“
Jauch nutzt das Beispiel eines Porträts über Alice Schwarzer, um zu illustrieren, wie er sein Recht am eigenen Bild kontrolliert. Jemand produzierte ein großes Porträt über Schwarzer und wollte einen Ausschnitt aus Jauchs Sendung verwenden, musste dafür aber seine Genehmigung einholen.
Unter Pfarrerstöchtern
Sabine Rückert, Johanna Haberer
Wie einsam war Gott vor der Schöpfung? Warum aß Eva vom verbotenen Apfel? Und was hat die Sintflut mit dem Klimawandel zu tun? Die Schwestern Sabine Rückert, Redakteurin für besondere Aufgaben der ZEIT, und Johanna Haberer, Theologieprofessorin, sprechen über die Bibel. Sie erzählen all jene Geschichten, mit denen sie als Pfarrerstöchter aufgewachsen sind – und räumen dabei auf mit Kitsch und Klischees.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 05:16:58 „wir geben ja einen Bibelpodcast heraus, also Sabine Rückert macht unter anderem einen Podcast mit ihrer Schwester“
Der Bibelpodcast wird im Kontext einer Diskussion über Gottesbilder und die Darstellung Gottes im Alten Testament erwähnt
Ein Haus voll Glorie schauet
Ein Haus voll Glorie schauet ist eines der meistgesungenen deutschsprachigen katholischen Kirchenlieder. Am Kirchweihtag und bei anderen festlichen Anlässen der Gemeinden erklingt es regelmäßig. Den Originaltext und die Melodie schrieb Joseph Hermann Mohr 1875. Die heute im Gotteslob (Nr. 478) und im Eingestimmt (alt-kath.) enthaltenen Strophen 2–5 verfasste Hans W. Marx 1972/75.
🗣 Günther Jauch empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:22:08 „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land. Wie geht es weiter? Weit über alle Land aus ewigem Stein erbaut von Gottes Meisterhand. Gott, wir loben dich. Gott, wir preisen dich. Das ist der schönste Kirchenlieder.“
Im Gespräch über Glauben und Kirchenbesuche kommt Jauch auf Kirchenlieder zu sprechen. Er rezitiert begeistert den Text dieses klassischen katholischen Kirchenlieds und schwärmt davon, wie es als Schlusslied einer Messe mit voller Orgelbegleitung eine besondere Wirkung entfalte – 'das ist was fürs Gemüt'.
Großer Gott, wir loben dich (Te Deum)
Ignaz Franz
Großer Gott, wir loben dich ist ein römisch-katholisches, heute auch ökumenisches Kirchenlied. Ignaz Franz dichtete es 1768 als freie deutsche Fassung des aus dem 4. Jahrhundert stammenden lateinischen Gesangs Te Deum laudamus (Dich, Gott, loben wir), dessen liturgische Rolle es oftmals übernimmt. Es wird häufig zum Ende von feierlichen Dankgottesdiensten, etwa zum Jahresschluss, oder zu freudigen Anlässen wie der Fronleichnamsprozession gesungen und ist eines der bekanntesten deutschen Kirchenl...
🗣 Günther Jauch empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:22:20 „Gott, wir loben dich. Gott, wir preisen dich. Das ist der schönste Kirchenlieder.“
Günther Jauch spricht über seinen katholischen Glauben und die Bedeutung von Kirchenliedern. Er singt zunächst 'Ein Haus voll Glorie schauet' und zitiert dann 'Großer Gott, wir loben dich' als eines der schönsten Kirchenlieder, zusammen mit 'Lobe den Herren'.
Lobe den Herren
Joachim Neander
Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren ist ein geistliches Lied mit einem Text von Joachim Neander aus dem Jahr 1680. Im Evangelischen Gesangbuch ist es unter der Nr. 317 bzw. in der ökumenischen Textfassung unter Nr. 316 abgedruckt, unter der Nr. 392 auch in dem katholischen Gotteslob (GLalt 258) und unter der Nr. 49 im Mennonitischen Gesangbuch (MG).
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 05:22:31 „Da finde ich einfach Melodie, das ist oft immer Schlusslied einer Messe, das klassische Loblied zusammen mit Lobe den Herrn. Und wenn da die Orgel auch richtig reindonnert, das ist was fürs Gemüt.“
Jauch nennt 'Lobe den Herren' als zweites großes Kirchenlied neben 'Ein Haus voll Glorie schauet'. Beide gelten ihm als klassische Loblieder, die mit vollem Orgelklang eine besondere emotionale Kraft entfalten. Er zeigt sich als jemand, der früher 80 Kirchenlieder bis zur dritten Strophe auswendig konnte.
Macron-Wahlkampfdokumentation
Dokumentation, die Emmanuel Macron ein Jahr lang während seines Wahlkampfs begleitet. Zeigt, wie ein authentischer Politiker mit permanenter Beobachtung und medialer Dauerpräsenz umgeht und seine Kampagne gestaltet.
🗣 Jochen Wegner empfiehlt aktiv bei ⏱ 05:46:47 „der aktuelle französische Präsident, über den gibt es eine Netflix oder eine französische Doku, die auch mal auf Netflix zu sehen war“
Wegner erwähnt eine Dokumentation, die Emmanuel Macron ein Jahr lang im Wahlkampf begleitet hat, als Beispiel dafür, dass authentische Politiker die permanente Beobachtung überstehen
Macron-Wahlkampf-Dokumentation
· 2017
Dokumentation über Emmanuel Macrons Wahlkampf vor seiner Präsidentschaft. Die Netflix-Serie begleitet den französischen Politiker ein Jahr lang und zeigt, wie Transparenz und ständige Beobachtung Politiker prägen.
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 05:47:35 „Der aktuelle französische Präsident, über den gibt es eine Netflix oder eine französische Doku, die auch mal auf Netflix zu sehen war, ich glaube, die ist da auch noch, wo die den im Wahlkampf, bevor er das wurde, ein Jahr begleitet haben. Immer. Und das kann man nur überleben, wenn man so ist, wie man halt da ist.“
Wegner nutzt die Macron-Dokumentation als Beispiel für seine These, dass Politiker, die rund um die Uhr begleitet werden, nur bestehen können, wenn sie authentisch sind. Er argumentiert, dass die heutige Transparenz durch Smartphones und Kameras Politiker hervorbringt, die stets sie selbst sein müssen.
Angela Merkel – Dokumentation
· 2016
ARD-Dokumentation über Angela Merkels politische Karriere von ihren Anfängen bis zur Kanzlerschaft. Der Film zeigt ihre konsequente Strategie, Professionalität zu wahren und persönliche Emotionen aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Durch Interviews und Archivmaterial wird ihr Weg an die Spitze der deutschen Politik sachlich nachgezeichnet.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 05:49:45 „Ich habe jetzt diese Merkel-Doku gesehen über die letzten 60 Jahre in der ARD. Da sitzt man am Tisch und unterschreibt irgendwas und geht mal rein und geht mal raus und erzählt mit Herrn Steinbrück, dass die Einlagen der Deutschen sicher sind.“
Jauch erwähnt eine ARD-Dokumentation über Angela Merkel, die offenbar ihre gesamte politische Karriere nachzeichnet. Er beschreibt den Film als eher nüchtern und illustriert damit Merkels konsequente Strategie, sich privat keine Blöße zu geben und Emotionen aus der Öffentlichkeit herauszuhalten.
Angela Merkel – Im Lauf der Zeit
· 2022
16 Jahre war Angela Merkel Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Der renommierte Dokumentarfilmer Torsten Körner begibt sich in seinem Film über Angela Merkel auf eine biografisch-politische Spurensuche, die von Templin bis Washington reicht, vom Mauerbau bis zum Mauerfall, von der Bonner- bis zur Berliner Republik und darüber hinaus. Die Kanzlerin hat sich viel Zeit genommen für dieses weitgespannte Projekt, sie stand Torsten Körner exklusiv für zwei Interviews zur Verfügung.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 05:49:59 „Ich habe jetzt diese Merkel-Doku gesehen über die letzten 60 Jahre in der ARD.“
Jauch beschreibt die ARD-Dokumentation über Angela Merkel und wie wenig Persönliches darin vorkommt
Grimms Märchen
Jacob und Wilhelm Grimm · 2021
Grimms Märchen nennt man volkstümlich die berühmte Sammlung Kinder- und Hausmärchen, in der Forschungsliteratur auch als KHM abgekürzt, die Jacob und Wilhelm Grimm, genannt die Brüder Grimm, von 1812 bis 1858 herausgaben. Die Brüder sammelten auf Anregung der Romantiker Clemens Brentano, Achim von Arnim und Johann Friedrich Reichardt ursprünglich für deren Volksliedersammlung Des Knaben Wunderhorn ab 1806 Märchen aus ihrem Bekanntenkreis und aus literarischen Werken.
🗣 Günther Jauch erwähnt beiläufig bei ⏱ 06:02:55 „Aber es kann doch nicht eine Stadt nach den Vorstellungen der Reichen aufgaben. Also es ist auch so eine kindliche Vorstellung, wie bei Grimms Märchen und die Reichen und die Armen.“
Jauch wehrt sich gegen den Vorwurf, reiche Westdeutsche würden bestimmen, wie ostdeutsche Städte aussehen. Er vergleicht dieses Schwarz-Weiß-Denken von Arm und Reich mit der vereinfachten Weltsicht in Grimms Märchen – eine beiläufige Referenz als rhetorisches Bild.
Die Hitler-Tagebücher
Im April 1983 präsentiert Gerd Heidemann die angeblich echten Hitler-Tagebücher, die sich wenig später als Fälschung herausstellen. Kurz darauf verliert der Reporter zunächst seinen Job und wird dann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Nun ist Heidemann im Alter von 93 Jahren gestorben.
🗣 Günther Jauch referenziert bei ⏱ 06:24:13 „Ja, weil es ist jetzt lange her und ist sicherlich mit den Sterntagebüchern nicht zu vergleichen, aber wurde natürlich dann auch gleich vorgeholt. Erst der Stern und dann auch noch Stern-TV lag ja auch nicht dran.“
Jauch spricht über den Fälschungsskandal bei Stern TV, bei dem ein Filmemacher Beiträge gefälscht hatte. Er zieht eine Parallele zum berühmten Stern-Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher von 1983 und merkt an, dass die Namensähnlichkeit zwischen Stern (Magazin) und Stern TV unglücklich war.
Kuhlis Nachtgedanken
Hans-Joachim Kulenkampff
Literarisches Fernseh-Format, in dem Klassiker und zeitgenössische Texte in ruhiger, nachdenklicher Atmosphäre vorgetragen wurden. Die Serie bot einen bewussten Gegenpol zum klassischen Unterhaltungsfernsehen und präsentierte Literatur auf reflektierte, reflektierende Weise.
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:24:42 „Der Kuhlenkampf, über den wir vorhin mal gesprochen haben, der hat ja dann am Ende seiner Fernsehlaufbahn so eine, wie hieß das denn, Kuhlis Nachtgedanken oder so was?“
Amend erinnert an Hans-Joachim Kulenkampffs späte TV-Formate, in denen dieser literarische Texte vorlas. Jauch bestätigt, dass Kulenkampff am Ende seiner Karriere solche ruhigeren, literarischen Formate bevorzugte, weil er alles mochte, was nicht klassisches Fernsehen war.
Feuerabend
Hans-Joachim Kulenkampff · 1975
Unterhaltungsserie
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 06:24:51 „Und Feuerabend, hat er dann nicht auch irgendwie so an so einem Kamin gesessen? Er saß an einem Kamin, an einer Kerze und hat vorgelesen.“
Amend erinnert sich an Kulenkampffs Sendung 'Feuerabend', in der dieser am Kamin sitzend literarische Texte vorlas. Jauch ergänzt, dass Kulenkampff eigentlich ein besserer Schauspieler war und in diesen späten Formaten die schönsten literarischen Stellen zum Besten gab.