Ich bin dann mal weg
Hape Kerkeling · 2010
Juni 2001: Es ist ein nebelverhangener Morgen, als Hape Kerkeling, Deutschlands vielseitigster Entertainer und bekennende Couch potato, endgültig seinen inneren Schweinehund besiegt und in Saint-Jean-Pied-de-Port aufbricht. Sechs Wochen liegen vor ihm, allein mit sich und seinem elf Kilo schweren Rucksack: über die schneebedeckten Gipfel der Pyrenäen, durch das Baskenland, Navarra und Rioja bis nach Galicien zum Grab des heiligen Jakob, seit über 1000 Jahren Ziel für Gläubige aus der ganzen Welt...
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (9)
„Ich war mal weg. Tschüss, ich bin dann mal weg. Ich hab mal ein Habe-Käckeling-Buch geschrieben.“
Olli Schulz spielt auf Hape Kerkelings Bestseller "Ich bin dann mal weg" an, indem er den Buchtitel als Floskel verwendet und den Autorennamen absichtlich verballhornt. Es ist eine humoristische Anspielung, kein inhaltlicher Bezug zum Buch.
„Er beschreibt das ja sehr toll in seinem Buch auch, wie er dann diese spirituelle Begegnung mit Gott hatte. Und das war ein sehr, sehr wichtiger Moment in seinem Buch“
Julia spricht über die Herausforderung, die spirituelle Dimension aus Kerkelings Buch zu verfilmen, da sie selbst nicht gläubig ist
„Der H.P. Kerkeling hat doch ein Buch geschrieben... Und hat darüber das Buch geschrieben, ich bin dann mal weg. Und hat in diesem Buch den Satz geschrieben, jetzt suche ich erst mal nach mir und dann nach Gott.“
Das Buch wird als Beispiel für die Suche nach sich selbst und nach Gott durch eine Pilgerreise auf dem Jakobsweg angeführt
„Nein, aber er hat ja zum Beispiel dieses Jakobsweg-Ding, dieses Buch, also diese Selbstöffnung und danach auch nochmal das Autobiografische. Das war schon auch schlau und ich glaube, dass er dann am Ende gedacht hat, ja, neben der ganzen Arbeit möchte ich mal, dass die Leute wissen, wer ich bin.“
Jan Böhmermann spricht über Hape Kerkelings Karriereverlauf und dessen kluge Entscheidung, sich nach der reinen Unterhaltungskarriere auch persönlich zu öffnen. Das Jakobsweg-Buch wird als Wendepunkt genannt, an dem Kerkeling begann, den Menschen hinter dem Entertainer zu zeigen.
„Und dementsprechend muss der Erfolg von Ich bin dann mal weg ja wahnsinnig befreiend auch gewesen sein“
Matze spricht über den durchschlagenden Erfolg des Pilgerbuches und dessen Bedeutung für Hape Kerkelings öffentliche Wahrnehmung
„So wie alle auf den Jakobsweg gegangen sind nach seinem Buch. Ich bin dann mal weg.“
Maja Beckers erwähnt Kerkelings früheren Bestseller als Vergleich: So wie damals alle nach der Lektüre auf den Jakobsweg gingen, werde das neue Buch vermutlich viele Deutsche dazu animieren, ihre eigene Familiengeschichte zu erforschen.
„Und dementsprechend muss der Erfolg von Ich bin dann mal weg ja wahnsinnig befreiend auch gewesen sein“
Das Buch wird als Wendepunkt in Kerkelings Karriere besprochen, das ihm zeigte, dass das Publikum ihn auch jenseits der Comedy annimmt
„Ich hab so ein Happy-Kerkeling-Gefühl. Ich will so... Der macht ja auch Ahnenforschung. Ja, aber nicht so eine Grenzerfahrung. Wie denn diese Jakobsweg-Geschichte?“
Jan beschreibt sein Gefühl, aus dem Alltag ausbrechen zu wollen, und vergleicht es mit Hape Kerkelings bekannter Jakobsweg-Reise. Die Anspielung auf die 'Jakobsweg-Geschichte' referenziert Kerkelings Bestseller 'Ich bin dann mal weg', in dem dieser seine Pilgerreise beschreibt. Jan will allerdings keine solche Grenzerfahrung, sondern einfach raus aus seiner Blase.
„Ich würde sagen, ich bin dann mal weg. War einer der ganz großen Bucherfolge der letzten 20 Jahre. Vor genau 20 Jahren ist es erschienen und jetzt gibt es eine Neuausgabe und wir reden darüber, was hat Habe Kerkeling da womit angerichtet mit diesem legendären Buch von seiner Wanderung nach Santiago de Compostela.“
Der Klassiker der Episode. Cammann kündigt an, dass im weiteren Verlauf das vor 20 Jahren erschienene Wanderbuch Kerkelings über den Jakobsweg besprochen wird, das gerade in einer Neuausgabe erschienen ist. Beckers liest es zum ersten Mal.
Ähnliche Medien
Kein Pardon
Hape Kerkeling · 1993
Der ungeschickte Peter Schlönzke arbeitet als Schnittchenauslieferer im Familienbetrieb und ist großer Fan der Unterhaltungssendung „Witzischkeit kennt keine Grenzen“ von Moderator Heinz Wäscher. Seine Mutter meldet ihn an einer Talentshow der Sendung an. Zwar kann er den Talentwettbewerb nicht für sich entscheiden, doch lernt er im Gebäude des Senders die Tontechnikerin Ulla kennen, die ihm einen Job als Kabelhilfe besorgt.
Total Normal
Hape Kerkeling · 1989
Hape Kerkeling und Achim Hagemann zeigten vor Studiopublikum absurde Gameshows, Sketche, Parodien und überdrehte Lieder, unter anderem ein halb fertiges "Lied für die Welt" in Esperanto. Zusätzlich wurden eigene Filme gezeigt, wie etwa Spontanbesuche bei ahnungslosen und überrumpelten Bürgern, die plötzlich ein Fernsehteam im Wohnzimmer stehen hatten, während Kerkeling und Hagemann das „Kufstein-Lied“ zum Besten brachten. Dabei schenkte Kerkeling beinahe jedem, der zur Show beitrug, eine Mitropa
Gebt mir etwas Zeit – Meine Chronik der Ereignisse
Hape Kerkeling · 2024
Hape Kerkeling in Bestform: In seinem neuen Buch setzt er nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein. Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande.
Der Junge muss an die frische Luft
Hape Kerkeling · 2014
»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...« Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dan...