IPCC-Report
United Nations / IPCC
Der Sixth Assessment Report des IPCC (Internationaler Ausschuss für Klimaänderungen) ist der neueste Synthesebericht der Vereinten Nationen zu wissenschaftlichen Grundlagen, Folgen und Lösungsansätzen der Klimakrise. Das Werk bietet eine disziplinübergreifende Perspektive, die zeigt, wie Naturwissenschaftler die Grenzen des gegenwärtigen Wirtschaftssystems im Kontext der Klimakrise analysieren. Der Report ist zentral für das Verständnis, dass die Klimakrise nicht isoliert als technisches oder politisches Problem, sondern als Herausforderung für die gesamte Wirtschaftsordnung zu betrachten ist.
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„Man muss nicht den IPCC-Report, der so eine Grabplattendicke hat, lesen. Man kann das auch sich in der Zeit zum Beispiel erklären lassen, sage ich jetzt mal ganz vorsichtig, oder von Zeit online oder so.“
Jochen Wegner erwähnt den IPCC-Bericht als Beispiel für die wissenschaftliche Evidenzlage zum Klimawandel. Er argumentiert, dass die Fakten verfügbar und auch für Laien verständlich aufbereitet seien, und kontert damit Juli Zehs Einwand, sie könne die Klimafrage als Nicht-Naturwissenschaftlerin nicht beurteilen.
„Ich habe auch zu der Phase angefangen, mehr außerhalb der Politik und der Wirtschaftswissenschaften Texte zu lesen. Zum Beispiel ein IPCC-Report, also International Panel on Climate Change von den United Nations oder eben auch generell mehr Forschung zum Thema Ungleichheit und Klima.“
Martyna Linartas erwähnt den IPCC-Report als Beispiel für Lektüre, die sie außerhalb ihres wirtschafts- und politikwissenschaftlichen Feldes gelesen hat. Die Berichte bestärkten sie in der Erkenntnis, dass Wissenschaftler anderer Disziplinen die Grenzen des Kapitalismus bereits klarer sehen.
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