Kommentar zu Israels Libanon-Krieg in der Süddeutschen Zeitung
Bernd Dörries
Der Kommentar des SZ-Korrespondenten Bernd Dörries analysiert Israels Militäroffensive im Libanon und kritisiert Netanyahus Strategie. Im Unterschied zu früheren kurzen, gezielten Kriegseinsätzen führt die aktuelle Eskalation zu willkürlichen Zieldeklarationen, die auch Zivilisten und Unbeteiligte treffen. Der Text wirft Fragen zu völkerrechtlichen Aspekten der israelischen Kriegsführung auf.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Ich habe neulich einen Kommentar von Bernd Dörries gelesen, der Nauvors Korrespondent der Süddeutschen Zeitung. Jemand, den ich sehr schätze und dem ich seit langer Zeit folge. Ich muss dir mal was vorlesen. Der hat zunächst in diesem Text darauf hingewiesen, dass es israelische Regierungschefs immer geschafft haben, Kriege kurz zu halten. Kurz und hart. Nicht so Benjamin Netanyahu, der greift Libanon an und gefährdet damit jetzt auch gerade diese sehr brüchige Waffenruhe.“
Lanz liest längere Passagen aus einem Kommentar des SZ-Nordafrika-Korrespondenten Bernd Dörries vor, um die Eskalation in Beirut zu illustrieren. Dörries beschreibt, wie das angekündigte 'erfolgreiche Modell Gaza' nun auf den Libanon ausgeweitet werde — dort werde alles als Hisbollah deklariert, selbst christliche Pfarrer und Politiker würden getötet. Der Text dient als Beleg für die völkerrechtlichen Probleme der israelischen Kriegsführung.
Ähnliche Medien
Korrespondentenbericht aus Kairo
Bernd Dörries
Korrespondentenbericht von Bernd Dörries aus Kairo über die gesunkene Wahrnehmung Deutschlands in der arabischen Welt. Der Bericht beschreibt anhand von Gesprächen mit einfachen Menschen auf der Straße, wie Deutschlands Positionierung im Gaza-Konflikt zu massivem Vertrauensverlust und ablehnenden Reaktionen gegenüber Deutschland und seinen Politikern führt.
Titanic
Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.
Geheimplan gegen Deutschland
Correctiv
Die Recherche von Correctiv aus Januar 2024 enthüllte ein geheimes Treffen in Potsdam, bei dem Remigrationspläne diskutiert wurden. Der Bericht löste intensive öffentliche Debatten über Grenzen des politischen Spektrums aus und markierte für viele einen Wendepunkt in der Wahrnehmung des gesellschaftlichen Klimas in Deutschland. Die Enthüllung intensivierte die Angst in betroffenen Communitys erheblich.
Der Stürmer
Julius Streicher
Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.