Syrien: Baschar al-Assad ist das Problem, nicht die Lösung - Kommentar

Kommentar zur Syrien-Frage (Spiegel)

Mathieu von Rohr

Kommentar des Spiegel-Auslandschefs Mathieu von Rohr zum Sturz Assads im Dezember 2024. Von Rohr reflektiert in einem kontrafaktischen Gedankenspiel, wie sich die Lage in Syrien hätte anders entwickeln können, wenn der Diktator bereits 2011 statt erst 2024 gestürzt worden wäre. Der Text behandelt verpasste Wendepunkte in der syrischen Geschichte, insbesondere den Chemiewaffeneinsatz von 2013.

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Lanz & Precht
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„Die interessante Frage, die hat neulich Mathieu von Rohr im Spiegel gestellt, ist schon ein paar Monate her, aber da haben wir uns schon mit dem Thema beschäftigt. Und da hat er damals sich gefragt, das weiß ich noch, war ein sehr, sehr guter Kommentar, das ist der Auslandschef vom Spiegel, sagte, wie wären diese vergangenen 13 Jahre wohl verlaufen, wenn Assad nicht erst am 8. Dezember 2024 gestürzt worden wäre, sondern schon eben 2011?“

Lanz zitiert einen Kommentar des Spiegel-Auslandschefs Mathieu von Rohr, der das kontrafaktische Gedankenspiel aufwirft, was passiert wäre, wenn Assad schon 2011 gestürzt worden wäre statt erst Ende 2024. Lanz fand den Kommentar besonders stark, weil von Rohr auch auf den Chemiewaffeneinsatz 2013 als verpassten Wendepunkt hinweist. Precht widerspricht der Prämisse teilweise und argumentiert, dass ein früherer Sturz wie im Irak zu einem ebenso langen Bürgerkrieg geführt hätte.

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