Zehn Jahre "Das Manifest": "Mich wundert, wie zahm wir waren" - Spektrum der Wissenschaft

Manifest der Hirnforscher (2004)

Der Artikel reflektiert zehn Jahre nach Veröffentlichung über das Manifest führender Hirnforscher von 2004, das die Grenzen rein naturwissenschaftlicher Erklärungen aufzeigt. Während Neurowissenschaftler biologische Prozesse im Gehirn entschlüsseln können, vermögen sie nie die individuelle emotionale Wirkung etwa einer Bach-Fuge vollständig zu erfassen. Der Text hinterfragt die damals optimistische Erwartung, alle menschlichen Phänomene durch Hirnforschung erklären zu können.

Manifest der Hirnforscher (2004)

Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.

Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:52:58
„Also das sagen selbst, also im großen Manifest der Gehirnforscher, Von 2004 schreiben die am Schluss, und wenn wir alles erklären können, wenn wir die Emotionen, die Liebe, Verantwortungsgefühl, alles in Gehirnzonen aufteilen können und genau nachvollziehen, wie die biochemischen Prozesse im Gehirn sind.“

Johanna Haberer verweist auf das bekannte Manifest führender Hirnforscher von 2004, um zu argumentieren, dass selbst die Neurowissenschaft die Grenzen rein naturwissenschaftlicher Erklärungen anerkennt. Die Forscher schrieben demnach, dass sie zwar die Mechanik einer Bach-Fuge erklären können, aber nie deren individuelle emotionale Wirkung.

Ähnliche Medien

Titanic
Artikel 9× erwähnt Satire

Titanic

Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.

Zum Artikel bei Titanic-magazin.de Details
Geheimplan gegen Deutschland

Geheimplan gegen Deutschland

Correctiv

Die Recherche von Correctiv aus Januar 2024 enthüllte ein geheimes Treffen in Potsdam, bei dem Remigrationspläne diskutiert wurden. Der Bericht löste intensive öffentliche Debatten über Grenzen des politischen Spektrums aus und markierte für viele einen Wendepunkt in der Wahrnehmung des gesellschaftlichen Klimas in Deutschland. Die Enthüllung intensivierte die Angst in betroffenen Communitys erheblich.

Zum Artikel bei Correctiv.org Details
Der Stürmer

Der Stürmer

Julius Streicher

Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.

Zum Artikel bei Stadtarchive-metropolregion-nuernberg.de Details
Panama Papers
Artikel 5× erwähnt Korruption

Panama Papers

Süddeutsche Zeitung / ICIJ

Die Panama Papers sind ein massiver Leak von über 11,5 Millionen Finanz- und Rechtsdokumenten, der vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) enthüllt wurde. Der Leak deckt auf, wie ein globales System von geheimen Offshore-Firmen Kriminelle, Korruptionsakteure und andere illegal handelnde Personen ermöglicht. Die Dokumente stammen von Panamanian Quellen und offenbaren die Mechanismen zur Verschleierung von Vermögen und illegalen Aktivitäten weltweit. Die Veröffentlichung durch das ICIJ Netzwerk stellt einen bedeutenden Dokumentarjournalismus-Coup dar, der die Verflechtung zwischen Finanzindustrie, Rechtsanwälten und Politikern aufzeigt.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details