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„Und dann hat der gleiche Platon später in Nommoi, in den Gesetzen, wieder einen Idealstaat konstruieren lassen namens Magnesia. Und da geht es schon sehr viel liberaler zu. Man muss jeden platonischen Dialog als Gedankenspiel verstehen.“
Precht erwähnt Platons späteres Werk als Gegengewicht zur Politeia, um zu zeigen, dass Platon kein dogmatischer Denker war. In den Gesetzen entwirft Platon mit Magnesia einen deutlich liberaleren Idealstaat, was Precht als Argument dafür anführt, dass die platonischen Dialoge als Gedankenspiele und nicht als endgültige Wahrheiten zu verstehen sind.
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