Phaedros

Platon · 1998

In diesem platonischen Dialog wird die menschliche Seele als geflügeltes Himmelswesen dargestellt, das beim Anblick von Schönheit an die himmlische Sphäre zurückerinnert wird. Das Bild des sprießenden Seelengefieder erklärt auf poetische Weise, was Verliebtheit ist – eine Alternative zur neurochemischen Deutung.

Phaedros

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:30:35
„Und das findet sich im Phaedros. Das ist einer der Dialoge von Platon, wo man früher immer gedacht hat, das ist ein Jugendwerk. Heute ist man sich da nicht so sicher. Und Platon ist ja ein Geschichtenerzähler. Immer wenn er intellektuell oder gedanklich nicht weiter weiß, erzählt er eine Geschichte.“

Precht erläutert Platons Theorie aus dem Phaedros, wonach die menschliche Seele einst ein geflügeltes Himmelswesen war und beim Anblick eines schönen Menschen eine Erinnerung an die himmlische Sphäre spürt – das berühmte Bild vom sprießenden Seelengefieder. Er stellt diese poetische Erklärung der Verliebtheit bewusst der neurochemischen Erklärung über Phenylethylamin gegenüber und findet die platonische überzeugender.

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