Phaidros
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Der »Phaidros« gehört ohne Zweifel zu den literarisch ansprechendsten Werken Platons. Phaidros, der gerade die Ausführungen des Redenschreibers Lysias gehört hat, will sich zu einem Spaziergang vor die Tore der Stadt begeben und trifft auf der Straße zufällig seinen Freund Sokrates. Beide beschließen, an dem Flüsschen Ilissos spazieren zu gehen, wo sie sich schließlich im Schatten der vielleicht berühmtesten Platane der Weltliteratur niederlassen, um ihr Gespräch zu beginnen.
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„Und zwar je immer schon, seit der Erfindung der Schrift, als Platon in einem berühmten Dialog beklagt hat, dass die Erfindung der Schrift leider einen Angriff auf die Gedächtnisfähigkeit des Menschen darstellt und insofern von Übel sei.“
Ijoma Mangold argumentiert, dass Kulturpessimismus gegenüber neuen Medien so alt sei wie die Medien selbst. Als ältestes Beispiel führt er Platons berühmten Dialog an, in dem die Erfindung der Schrift als Bedrohung für das menschliche Gedächtnis beklagt wird – eine Parallele zur heutigen Social-Media-Kritik, die Mangold damit relativieren möchte.
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Platon
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