Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten
Paul Sethe · 2017
Hans Rauscher stellt in seinem neuen Buch die wirklich unbequemen Fragen zur Flüchtlingsdebatte, zur Rolle des Journalismus, zur Zweiklassengesellschaft und zum neuen Krieg gegen die Frauen. Viele dieser Probleme deuten auf ein Ende der liberalen Demokratie hin. Trump in den USA, Le Pen in Frankreich, Orbán in Ungarn, Erdoğan in der Türkei und Hofer und Strache in Österreich wollen sie unterminieren.
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„Da muss man mal über die Reden, über die Diskussion, ich habe heute glaube ich eine noch, über die Diskussion über die Pressezahl. Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten. Heute vielleicht 20.“
Baum zitiert den berühmten Satz von Paul Sethe über die Pressefreiheit im Kontext seiner Diskussion über Rundfunkfreiheit und staatliche Einflussnahme. Er aktualisiert das Zitat, indem er anmerkt, dass es heute vielleicht nur noch 20 seien – als Hinweis auf die zunehmende Medienkonzentration.
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