Tucker Carlson interviewt Wladimir Putin
Tucker Carlson
Ein Gespräch zwischen einem amerikanischen Fernsehjournalisten und dem russischen Präsidenten über die Ursprünge des Ukraine-Konflikts. Statt direkter Antworten folgt eine ausführliche historische Darlegung, die Jahrhunderte russischer Geschichte durchleuchtet. Das Interview gewährt Einblick in geopolitische Perspektiven und Argumentationsmuster.
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„Als ich dieses Interview gesehen habe, Taka Karlsson befragt Wladimir Putin. Hast du das gesehen? Zwei Stunden, sieben Minuten?“
Lanz und Precht diskutieren ausführlich das zweistündige Interview, das Tucker Carlson mit Wladimir Putin geführt und auf X veröffentlicht hat. Es ist das zentrale Thema der Episode – sie analysieren Putins Geschichtsnarrative, die Psychologie des Gesprächs und Carlsons Rolle als Interviewer.
„das hörst du ja auch in dem Interview mit Tucker Carlson, wenn Putin von einem großen Russland träumt, dann guckt er in die Vergangenheit“
Lanz verweist auf das vieldiskutierte Interview, um Putins rückwärtsgewandtes Geschichtsbild im Kontrast zu Nawalnys zukunftsorientierter Vision zu illustrieren.
„Ich bin da drauf gekommen, interessanterweise nach dem Interview, das der Tucker Carlson mit Putin geführt hat. Tucker Carlson fragte, wie kam es zu diesem Krieg Russlands gegen die Ukraine? Und er dachte, dass jetzt irgendwie eine Antwort aus dem Jahr 2022 kommt. Aber nein, weit gefehlt. Der russische Präsident Putin bot ihm ein halbstündiges Referat, eine Geschichtslektion, die ging zurück bis ins 8. Jahrhundert.“
Ijoma Mangold beschreibt das Tucker-Carlson-Interview mit Putin als Auslöser für das Folgenthema Unsterblichkeit. Putins ausschweifende Geschichtslektion, die bis zu den Wikingern und Mongolen zurückreichte, deutet Mangold als Ausdruck eines wahnhaften Unsterblichkeitsanspruchs – der Versuch, das eigene imperiale Handeln aus der Tiefe der Geschichte zu legitimieren.
„Das ist der Mann, der auch Putin kürzlich interviewt hat. Ich glaube, früher mal bei CNN gewesen, dann bei Fox und so weiter. Also jemand, der auch eine Entwicklung hinter sich hat, um es mal so zu sagen.“
Lanz stellt Tucker Carlson vor, als er auf das J.D.-Vance-Interview zu sprechen kommt. Er erwähnt das Putin-Interview als biografisches Detail, um Carlsons politische Entwicklung zu charakterisieren.
„Hast du gesehen, Tucker Carlson im Interview mit Ted Cruz, hast du das gesehen? Ja. Sehr interessant. Ted Cruz kennt den Iran gar nicht. Ted Cruz hat rechtfertigt die Militärschläge gegen den Iran. Und auf die Rückfrage, wo er ein bisschen was über den Iran erzählen soll, wird völlig klar, Ted Cruz hat überhaupt gar keine Ahnung vom Iran.“
Lanz und Precht diskutieren ein Interview aus Tucker Carlsons Show, in dem Carlson den Senator Ted Cruz zur Iran-Politik befragt. Beide sind beeindruckt davon, dass ausgerechnet der Trump-treue Carlson seinen Parteifreund Cruz vorführt, indem er zeigt, dass Cruz keinerlei Grundwissen über den Iran besitzt – obwohl er dessen Bombardierung befürwortet. Das Interview dient als Beleg für den Riss in der republikanischen Basis.
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