Polen beziffert Weltkriegsschäden auf mehr als 1,3 Billionen Euro - Politik
Recherche zu russischen Kriegsverlusten
Die polnische Regierung unter Jaroslaw Kaczynski hat ein Gutachten vorgestellt, das die Kriegsschäden durch Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg auf über 1,3 Billionen Euro beziffert. Das von 30 Experten erarbeitete Gutachten soll die Forderung Polens nach Reparationszahlungen von Deutschland untermauern und wurde bewusst zum 83. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September präsentiert. Kaczynski betont, dass die Besatzung Auswirkungen bis heute habe und Polen nicht zur Tagesordnung übergehen könne, auch wenn dieser „lange und schwierige Weg" zu Reparationen führe. Die Bundesregierung lehnt Reparationsforderungen hingegen ab und betrachtet die Frage mit dem 2+4-Vertrag von 1990 als abgeschlossen.
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„Die Kollegen von der Süddeutschen, ich habe mir das mal ausgedruckt, die haben das mal versucht zusammenzutragen. Seit dem Beginn des Krieges sagt die Ukraine, haben die Russen fast 5000 Panzer verloren, hunderte Flugzeuge, Helikopter und ungefähr 33.000 Soldaten.“
Markus Lanz zitiert eine Zusammenstellung der Süddeutschen Zeitung über die russischen Verluste im Ukraine-Krieg. Er hat sich den Artikel ausgedruckt und nutzt die dort recherchierten Zahlen – Panzer, Flugzeuge, Soldaten – als Grundlage für die Diskussion über das Ausmaß der Zerstörung auf beiden Seiten.
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