Reden – H
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Habe ich ein Recht auf eigene Fakten
Lars Weisbrod
Lars Weisbrod untersucht die juristische Unterscheidung zwischen Meinungsfreiheit und Tatsachenbehauptungen im deutschen Recht. Während jeder eine Meinung vertreten darf, sind falsche Tatsachenbehauptungen nicht von der Meinungsfreiheit geschützt – eine wichtige Abgrenzung in Zeiten von Desinformation. Der Vortrag beleuchtet, wie diese Unterscheidung zum Schutz von Fakten und öffentlicher Wahrheit beiträgt.
Harald Welzer und Diana Kinnert im Gespräch
Diana Kinnert und Harald Welzer diskutieren im Podcast "Denken mit Kinnert und Welzer" aktuelle Themen der politischen Debatte. Sie bringen gegensätzliche Perspektiven mit: Kinnert als junge, netzaffine Unternehmerin mit Migrationshintergrund und Welzer als etablierter Soziologe mit klassischer Herangehensweise. Im Format eines modernen Disputs debattieren sie kontrovers zu aktuellen Stichworten. Der Podcast hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,3 Sternen, wobei Hörer die inhaltliche Qualität loben, aber an der Audioqualität kritisieren.
Hier stehe ich, ich kann nicht anders
Martin Luther · 2017
Dieser Artikel behandelt Martin Luthers ikonischen Ausspruch „Hier stehe ich, ich kann nicht anders" vom Reichstag zu Worms 1521. Der Text beleuchtet die historische und philosophische Bedeutung dieses Bekenntnisses zur persönlichen Überzeugung und zeigt auf, wie dieses Prinzip bis heute als Sinnbild für couragiertes Handeln aus innerer Gewissheit gilt, unabhängig von äußerem Erfolg oder Risiken.
Hotel Matze – Episode mit Giovanni Di Lorenzo
Matze Hielscher
Interview mit Giovanni Di Lorenzo bei Hotel Matze. Di Lorenzo äußert sich selbstkritisch über moderne Pressearbeit und journalistische Standards – ein kluger Austausch über die Medienlandschaft und wo der Journalismus versagt.
Hotel Matze (Episode mit Matthias Döpfner)
Matze Hielscher
Matze Hielscher interviewt Springer-CEO Matthias Döpfner in einem Einzelgespräch. Das Interview bietet Döpfner Raum zur Selbstdarstellung in einem lockeren Format ohne intensive kritische Nachfragen.
House Divided Speech
Abraham Lincoln
Abraham Lincolns "House Divided"-Rede vom Juni 1858 in Springfield argumentiert, dass die Vereinigten Staaten nicht dauerhaft als Sklaverei- und Freiheitsstaat zugleich bestehen können. Lincoln warnt, dass das Land sich entweder ganz gegen die Sklaverei entscheiden oder sie überall zulassen muss, und sieht eine koordinierte politische Strategie zur Ausweitung der Sklaverei in neue Territorien. Obwohl selbst Lincolns Anhänger die Rede als zu radikal für den Wahlkampf hielten und sie ihm bei der Senatswahl schadete, würdigte sein Vertrauter William Herndon später, dass sie das Volk aufweckte und letztlich Lincolns Weg zum Präsidenten ebnete. Die Rede wird als kohärente moralische und politische Wahrheit dargestellt, die über Amerika hinausgeht.
How dare you – Rede vor der UN
Greta Thunberg · 2021
In 13 Kapiteln bieten die Ausstellung und der dazugehörige Katalog einen tiefgreifenden Einblick in das kosmopolitische Denken von Joseph Beuys, wie es sich in seinen Aktionen manifestiert, die in Form von Videoprojektionen und Fotografien präsentiert werden. Denn dort – als handelnde, sprechende und sich bewegende Figur – untersuchte Beuys die zentrale und radikale Idee seines erweiterten Kunstbegriffs: »Jeder Mensch ist ein Künstler«.
Humboldt-Rede zur europäischen Föderation (2000)
Joschka Fischer
Rede des deutschen Außenministers Joschka Fischer an der Humboldt-Universität 2000 zur Zukunft Europas. Fischer fordert eine engere europäische Föderation und einen föderalen europäischen Staatenbund. Die Rede gilt als Klassiker der europäischen Integrationsdebatte und prägte die politischen Diskussionen der frühen 2000er Jahre.
Hunnenrede
Kaiser Wilhelm II. · 1896
Die „Hunnenrede“ hielt Kaiser Wilhelm II. am 27. Juli 1900 in Bremerhaven anlässlich der Verabschiedung des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps (China-Expedition) zur Niederschlagung des Boxeraufstandes im Kaiserreich China. Weltweite Bedeutung gewann sie wegen ihrer drastischen Aussagen. Aus der Rede leitet sich der Ethnophaulismus „the huns“ (die Hunnen) für Deutsche ab, der erstmals in der Propaganda im Ersten Weltkrieg von der Entente gegen Deutschland verwendet wurde.
Hype
Felix Lobrecht
Felix Lobrechts Netflix-Special „Hype" ist ein Comedy-Auftritt, in dem der Comedian seinen humoristischen Ansatz demonstriert, darunter auch die umstrittenen Behindertenparkplatz-Witze, die in Podcast-Diskussionen regelmäßig zur Debatte stehen. Das Special dient als Referenzpunkt für die Auseinandersetzung mit den Grenzen und Kontexten seines Komik-Stils.