Sehr geehrte Frau Ministerin
Ursula Krechel · 2025
»Frau Ministerin, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Sohn.« Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen.
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Erwähnungen (1)
„Jetzt kommen wir aber mal zu einem neuen Buch, auch wieder sehr aktuell, jetzt gerade erschienen, Ursula Grechel heißt die Autorin, sehr geehrte Frau Ministerin heißt das Buch.“
Das zweite ausführlich besprochene Buch der Folge. Ursula Krechels experimenteller Roman erzählt die verknüpften Geschichten dreier Frauen – einer Bioladenverkäuferin, einer Lateinlehrerin und einer Justizministerin – und verbindet sie mit antiken Frauenfiguren wie Agrippina. Die Sprecher loben die kunstvolle Struktur und die subtile Gewaltgeschichte gegen Frauen seit der Antike.
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