Vom Herzasthma des Exils
Ursula Krechel · 2025
Ursula Krechels Essay verbindet Flüchtlingsschicksale verschiedener Epochen – jüdische Emigranten 1933, irische Hungerflüchtlinge, vietnamesische Boat People – und hinterfragt problematische Kategorien wie „Wirtschaftsflüchtling". Der Text zeichnet sich durch sprachliche Sensibilität und empathischen Ton aus.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (1)
„Die hat ein Essay geschrieben vom Herz Asthma des Exils, erschienen im Gleitkotter Verlag. Und Ursula Krechel ist 1947 geboren, seit den 70er Jahren eigentlich eine prominente deutschsprachige Autorin und Schriftstellerin. Und sie hat 2012 für ihren Roman Landgericht den Deutschen Buchpreis bekommen.“
Alexander Cammann stellt den Essay als Eröffnung der Sendung vor ('Der erste Satz'). Krechel verbindet darin Flüchtlingsschicksale verschiedener Epochen – von jüdischen Emigranten 1933 über irische Hungerflüchtlinge bis zu vietnamesischen Boat People – und hinterfragt Kategorien wie 'Wirtschaftsflüchtling'. Beide Hosts loben den ruhigen, empathischen Ton und die sprachliche Sensibilität des schmalen Essays.
Ähnliche Medien
Landgericht
Ursula Krechel
Ein Roman über einen jüdischen Richter, der nach dem Zweiten Weltkrieg als Remigrant nach Deutschland zurückkehrt und dort vergeblich nach Gerechtigkeit und Anerkennung ringt. Das Werk behandelt die Themen Exil und Flucht und bezieht auch die Schicksale von Kindertransportkindern ein.
Vom Herz Asthma des Exils
Ursula Krechel · 2025
Ein Essay der Schriftstellerin Ursula Krechel über die existentielle Dimension des Exils. Der metaphorische Titel „Herz Asthma" verdeutlicht die psychologische Bedrängnis und innere Ersticktheit durch Entwurzelung und Fremdheit. Krechel untersucht die emotionalen Auswirkungen von Exil als menschliches Schicksal.
Sehr geehrte Frau Ministerin
Ursula Krechel · 2025
»Frau Ministerin, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Sohn.« Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt. Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen.
Der Mythos des Sisyphos
Albert Camus
Camus' philosophisches Essay über das Absurde der menschlichen Existenz. Er erforscht die paradoxe Weisheit, dass Erfüllung und Glück trotz der scheinbaren Sinnlosigkeit des Lebens möglich sind – wie bei Sisyphus, der zur ewigen Wiederholung verdammt ist.