Sinus-Studien zu rechtsextremen Einstellungen
Sinus-Institut
Die Sinus-Studien des Sinus-Instituts untersuchen die Verbreitung rechtsextremer und autoritärer Einstellungen in der deutschen Bevölkerung. Die Studien aus den 1970er Jahren zeigen, dass dauerhaft etwa 20 Prozent der Bevölkerung ein geschlossenes rechtes Weltbild aufweisen — eine Überzeugung, die lange gesellschaftlich tabuisiert war, bevor sie durch öffentliche Debatten sichtbar wurde.
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„Es gab Sinustudien in den 70er Jahren, die das belegt haben und vorher natürlich erst recht. Ich meine, Nationalsozialismus 50er, 60er Jahre, das war ja nicht besser, das war ja eher noch schlimmer.“
Kemper argumentiert, dass es in Deutschland immer schon über 20 Prozent der Bevölkerung mit geschlossenem rechten Weltbild gab. Er verweist auf die Sinus-Studien der 1970er Jahre als empirischen Beleg dafür, dass diese Einstellungen lange tabuisiert und gedeckelt waren, bevor die Sarrazin-Debatte den Tabubruch brachte.
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