Star Trek
Gene Roddenberry · 1966
Der Weltraum - unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung fünf Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu entdecken, neue Lebensformen und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat... Wir schreiben das Jahr 2264. 201 Jahre nachdem die Menschen mit Überlichtgeschwindigkeit reisen können und 113 Jahre nach dem Start der Enterpris
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Erwähnungen (13)
„Im Star Trek Universum würde man glaube ich von einer anderen Emanation sprechen. Man ist dann woanders.“
Lindner greift im Gespräch über Glauben und Jenseitsvorstellungen auf das Star-Trek-Universum zurück, um seine Haltung zu beschreiben: Er glaubt nicht an Wiedergeburt, aber die Vorstellung, dass nach dem Tod 'etwas anderes' kommt, formuliert er mit einem Science-Fiction-Begriff.
„Sie lieben Star Trek, Star Wars und Superhelden. Wenn Sie morgen mit einer neuen Fähigkeit erwachen würden, welche hätten Sie gerne?“
Roman Pletter stellt Markus Söder eine persönliche Frage und erwähnt dabei dessen bekannte Leidenschaft für Science-Fiction-Franchises. Star Trek wird als eines von Söders persönlichen Interessen aufgezählt, um eine Frage über Superkräfte einzuleiten.
„Im Prinzip ist Star Trek eine großartige Utopie, weil sie sich auf urmenschliche Eigenschaften wie Neugier und Zusammenarbeit beruft und die Frage stellt, was könnten wir, wenn wir genug hätten?“
Im Gespräch über ihre politische Utopie einer staatenlosen, klassenlosen Gesellschaft erklärt Marina Weisband, dass der Replikator aus Star Trek die technische Voraussetzung für funktionierenden Kommunismus sei. Sie beschreibt Star Trek als Modell-Utopie, die zeigt, wie Menschen sich verhalten könnten, wenn das Energie- und Ressourcenproblem gelöst wäre.
„Janeway oder Picard? Picard. Kirk oder Spock? Spock. Captain Lorca oder Darth Vader? Lorca.“
Im Schnellspiel werden mehrere Star-Trek-Charaktere gegenübergestellt: Janeway (Voyager), Picard (Next Generation), Kirk und Spock (Original Series), Captain Lorca (Discovery). Maria wählt durchweg Star-Trek-Figuren, auch gegen Darth Vader.
„Das war zu der Zeit, als alle Star Trek geguckt haben in den 90er Jahren. Und da gab es irgendwann mal die Idee, ey, was soll der Scheiß? Warum gehen wir immer nach außen?“
Böhmermann erwähnt Star Trek als kulturellen Referenzpunkt der 90er Jahre, um den Kontrast zu SeaQuest zu verdeutlichen: Während alle ins Weltall schauten, ging SeaQuest den umgekehrten Weg in die Tiefsee.
„Es gibt ja Utopien, die sagen, also deswegen, in Science Fiction findet sich, also Star Trek ist ja auch so eine, wir haben genug Ressourcen, Leute, wir müssen nur teilen, alles gut. Lass doch das mit dem Krieg.“
Jochen Wegner nutzt Star Trek als Beispiel für eine utopische Vision, in der die Menschheit Konflikte überwunden hat, weil Ressourcen für alle reichen. Er erwähnt auch die Borg als kollektivistischen Gegenentwurf innerhalb dieses Universums.
„Thomas Hauber übrigens war das gerade, der das Intro uns zugeschickt hat, das tolle Star Trek Intro.“
Ein Hörer hat dem Podcast ein Star-Trek-inspiriertes Intro zugeschickt, das zu Beginn der Folge eingespielt wurde.
„Wenn man die Emotionalität wegnehmen würde, dann käme ja so ein Mr. Spock dabei raus. Also dann wäre der Mensch jetzt durch und durch vernünftig. So ähnlich hat Kant sich den Menschen gerne vorgestellt. Er wollte eigentlich, dass der Mensch so ist. So wie Mr. Spock.“
Precht nutzt die Figur Mr. Spock als Gedankenexperiment: Ein rein rationaler Mensch ohne Gefühle wäre handlungsunfähig. Spocks Loyalität und sein Wille zum Guten seien keine vernünftigen Einsichten, sondern starke Gefühle — ohne sie wäre er nur ein Hochleistungscomputer ohne Ziele.
„Kunst ist ein Sender, eine Sonde, die gibt Befehle, die ganze Zeit. Ich kann da nicht Dialog führen. Die Sonde ist wie bei Hauen Schiff Enterprise, Nomad, die Sonde, die gibt immer Befehle und entweder du nimmst die an oder nicht.“
Meese vergleicht die Kunst mit der Sonde Nomad aus der klassischen Star-Trek-Serie, die unaufhörlich Befehle sendet. Für ihn ist Kunst ein unverhandelbarer Sender, dem man folgt oder nicht – ein Dialog ist nicht vorgesehen. Später erwähnt er Spock als Vorbild für logisches, kompromissloses Handeln.
In Star Trek haben sie das ja eigentlich schon alles geschrieben
„Wie in Star Trek. Star Trek ist ja immer so die Utopie, über die Leute gerne reden. Aber das Problem ist ja, in der Welt von Star Trek gab es ja mal so eine Phase kurz vor Star Trek, wo alles ganz, ganz schlimm war. Und erst aus dieser Katastrophe hat sich das wieder rausgebildet.“
Im Gespräch über die Frage, ob KI in eine Utopie oder Dystopie führt, verweist Gregor auf Star Trek als das klassische Bild einer technologischen Utopie. Sein Punkt: Selbst in Star Trek musste die Menschheit erst eine Katastrophe durchleben, bevor die bessere Welt entstand – ein Muster, das er bei KI lieber vermeiden würde.
„Wenn wir über Kollektive in der Popkultur nachdenken, fällt mir natürlich als allererstes das Borg-Kollektiv aus Star Trek ein. Das sind so Cyborgs, also Roboter-Menschen, die aber alle auch zu einem Kollektiv verbunden sind. Also keine Individuen, sondern sie denken alle zusammen.“
Lars Weisbrod zieht eine ausführliche Parallele zwischen dem Borg-Kollektiv aus Star Trek und dem Kollektiv in Pluribus. Beide Kollektive assimilieren Menschen ohne deren Einwilligung. Er erwähnt auch die Weiterentwicklung in der Picard-Serie, wo die Borg-Königin auf freiwillige Mitgliedschaft umschwenkt – genau das liberale Argument, das Carol in Pluribus vorbringen könnte.
„Oder Star Trek ist einfach, Star Trek finde ich eigentlich am allerallerbesten, weil es dieses Humanity macht. Also ich bin totaler Fan auch von Astronomie, von Weltraum. Im Grunde genommen, the last frontier, also die letzte Grenze zu überschreiten, das finde ich ist so ein urmenschlicher Trieb.“
Söder outet sich als großer Star-Trek-Fan und erklärt, warum er die Serie sogar noch mehr schätzt als Game of Thrones oder Star Wars. Ihn fasziniert das humanistische Grundthema und die Idee, die letzte Grenze zu überschreiten – ein Motiv, das er mit einem urmenschlichen Entdeckertrieb verbindet.
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