Tante Martel

Ursula März · 2019

Tante Martl ist scheinbar unscheinbar, in Wahrheit aber ganz besonders. Der Leser spürt es gleich an der Art, wie sie ihre Telefonanrufe eröffnet: mit einem Stöhnen, dem ein unerwarteter Satz folgt. Geboren als dritte Tochter eines Vaters, der nur Söhne wollte, ist Martl die ungeliebte Jüngste, die keinen Mann findet, dafür aber einen Beruf als Volksschullehrerin. Nie verlässt sie die westpfälzische Kleinstadt, in der sie geboren wurde, ja nicht einmal ihr Elternhaus.

Tante Martel

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Erwähnungen (1)

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🗣 Adam Soboczynski zitiert daraus bei ⏱ 00:05:20
„Ursula März hat schon einmal einen Roman geschrieben, Tante Martel. Ihr Buch Tante Martel war ein großer Erfolg und ich glaube Mein gelber Pullover wird es auch, weil sie eine ganz starke Darstellungskraft hat.“

Adam Soboczynski erwähnt den früheren Roman von Ursula März als Referenz, um ihre schriftstellerische Qualität zu belegen. Er beschreibt Tante Martel als großen Erfolg und ordnet beide Bücher als biografisch angelehnte Psychogramme ein.

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