The Tyranny of Merit

Michael Sandel · 2020

A TLS, GUARDIAN AND NEW STATESMAN BOOK OF THE YEAR 2020 The new bestseller from the acclaimed author of Justice and one of the world's most popular philosophers "Astute, insightful, and empathetic...A crucial book for this moment" Tara Westover, author of Educated These are dangerous times for democracy. We live in an age of winners and losers, where the odds are stacked in favour of the already fortunate.

The Tyranny of Merit

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Erwähnungen (3)

Alles gesagt?
🗣 Maja Göpel referenziert bei ⏱ 00:32:13
„Der Prominente ist vielleicht Michael Sandel, aber es kamen ja sehr viele Bücher zu diesem, die Meritokratie ist vielleicht nicht so dolle für das Wohlempfinden der Leute, weil sie einfach das Gefühl haben, wenn ich nicht weiter oben dabei bin, ist das ja ein Signal, dass ich nicht ordentlich geleistet habe.“

Göpel argumentiert, dass das meritokratische Versprechen — Aufstieg durch Leistung — psychischen Druck erzeugt, weil Nicht-Aufstieg als persönliches Versagen gedeutet wird. Sie nennt Sandel als prominentesten Vertreter einer ganzen Welle von Büchern, die die Schattenseiten der Leistungsgesellschaft analysieren.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:41:39
„Sandel bringt einen sehr interessanten Begriff in die Debatte, Meritokratie. Und sagt, eine Meritokratie, also man verdient sich sozusagen etwas. Und die Frage, wie ein Verdienst oder die Idee von Verdienst zu etwas werden kann, was dann schwierig wird, zu einer Art Tyrannei, wie er es nennt, das ist natürlich interessant.“

Lanz führt Sandels These ein, dass das meritokratische Aufstiegsversprechen seit den 1980er Jahren zur Demütigung der Abgehängten geführt hat. Er verbindet Sandels Analyse mit seiner eigenen Biografie als jemand, der ohne akademische Privilegien aufgewachsen ist, und sieht in dieser Frustration einen Motor für den aktuellen Kulturkampf und die AfD.

Hotel Matze
🗣 Martyna Linartas referenziert bei ⏱ 01:37:59
„Daniel Markowitz und Michael Sandel wunderbar herausgearbeitet haben. Also ein Professor von Yale und ein Professor von Harvard“

Sandels Arbeit wird herangezogen, um zu erklären, warum die Leistungsgesellschaft wie eine Tyrannei wirkt – Gewinner werden überheblich, Verlierer mit Scham behaftet

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