Tschick
Wolfgang Herrndorf · 2010
Der 14-jährige Maik verbringt die Ferien allein im elterlichen Haus. Aber dann taucht sein Freund Tschick auf - mit einem von ihm geknackten Lada. Das Road-Movie kann beginnen. Es lockt nichts als die weite Welt, das Fahrtziel setzen sie eher zufällig fest: die Walachei, wo angeblich ein Onkel Tschicks wohnt ...
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Erwähnungen (4)
„Dieser Roman Chick von Wolfgang Herndorf, erster Satz davon ist, das erste woran er sich erinnerte war der Geruch von Blut und Kaffee und das ist tatsächlich Blut und Kaffee in der Nase.“
Im Gespräch über Weinverkostung und die Schwierigkeit, Gerüche zu beschreiben, fällt Sophie Passmann der Eröffnungssatz von Wolfgang Herrndorfs Roman 'Tschick' ein. Der Geruch des Naturweins erinnert sie an die Beschreibung 'Blut und Kaffee' aus dem Buch – eine spontane literarische Assoziation beim Riechen.
„Also es gibt ja auch das Buch von Herndorf oder den Film Halt auf freier Strecke, wenn man jetzt ein bisschen feuilletonistischer werden will. Das sind Kulturprodukte, herausragende Kulturprodukte über Krebs, aber eben über Hirntumore.“
Nina Pauer erwähnt ein Buch von Herrndorf im Zusammenhang mit Hirntumoren. Gemeint ist wahrscheinlich 'Arbeit und Struktur', Herrndorfs Tagebuch über seine Hirntumor-Erkrankung, nicht der Roman 'Tschick'. Die Erwähnung ist etwas vage – sie sagt nur 'das Buch von Herndorf' ohne genauen Titel.
„Adel auf dem Radl erklären wir ja im Film. Kennt ja jeder. Aus Tschick kennt man das auch. Und genau, in Tschick ist das doch total süß, die Szene, wo die denen begegnen.“
Julia von Heinz erwähnt Tschick beiläufig, um das Konzept 'Adel auf dem Radl' – eine Dating-Veranstaltung für Adlige – zu erklären. Sie verweist auf eine Szene im Buch bzw. Film, in der die Protagonisten auf solche Adligen treffen, als allgemein bekannte Referenz.
„Und schreibt in dem Buch, dass dieser Chick, dieser berühmte Roman von Herndorf, dass der eigentlich gar nicht so richtig viele Leser gefunden hat, also überall besprochen, über regionalen Phötons. Aber dass der Schub kam, nachdem ich das besprochen habe.“
Westermann erzählt, wie sie durch die Herrndorf-Biografie von Tobias Rüther erstmals erfuhr, dass ihre Buchbesprechung maßgeblich zum Durchbruch von Tschick beitrug. Ein Schlüsselmoment, in dem sie ihre eigene Wirkung als Literaturvermittlerin erstmals anerkannte.
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