Wall Street
Oliver Stone · 1987
Bud Fox, ein strebsamer, junger Börsenmakler, will das schnelle Geld machen. Nachdem er den skrupellosen, millionenschweren Spekulanten Gordon Gekko kennenlernt, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Aber dieser Traum hat seinen Preis. Durch Gekko wird Bud in einen Strudel krimineller Machenschaften gezogen. Als Gekko jedoch die Fluglinie, bei der Buds Vater beschäftigt ist, zu ruinieren droht, erkennt er seinen Irrtum. Es ist die Stunde der Entscheidung von Gier gegen Gewissen.
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„Gier ist gut, Gier ist richtig, Gier ist gesund. Du hast Wall Street gesehen, haben wir alle damals geguckt. Das sagt Michael Douglas als Gordon Gekko. Und das ist so der, wie soll man sagen, alles auf den Punkt gebracht.“
Lanz zitiert das berühmte Gordon-Gekko-Motto aus dem Film Wall Street als Inbegriff der Gier-Philosophie. Precht ergänzt, er habe den Film damals als Inbegriff dessen gesehen, was in der Welt schiefläuft, und konnte Michael Douglas danach über zehn Jahre hinweg in keiner Rolle mehr sehen, ohne ihn für das Arschloch aus dem Film zu halten.
„Das war auch die Zeit mit Michael Douglas als Börsenmakler, als Gecko. Das war sozusagen die Zeit, wo man sagt, du musst einfach das System ausnutzen. Du musst mit Milliarden jonglieren und du musst der eiskalteste, gerissenste Hund sein.“
Precht nutzt die ikonische Filmfigur Gordon Gecko als Symbol für den Wertewandel der 1980er und 90er Jahre: weg von der klassischen Leistungsgesellschaft, hin zur Erfolgsgesellschaft, in der Skrupellosigkeit und Finanzspekulation mehr bewundert werden als ehrliche Arbeit.
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