Warum Liebe endet
Eva Illouz · 2018
Das Buch analysiert, wie die moderne Freiheit auf dem Liebesmarkt zu paradoxen Erwartungen führt: Während die Auswahl unbegrenzt ist, wachsen auch die Ansprüche an den idealen Partner. Es untersucht die Spannung zwischen Wahlfreiheit und dem Scheitern von Beziehungen.
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Erwähnungen (2)
„ein Buch der israelischen Soziologin Eva Elutz. Von wem sonst?“
Drittes Hauptwerk der Episode. Illouz diagnostiziert eine 'Kultur der Lieblosigkeit' und macht den Kapitalismus dafür verantwortlich.
„Was ich sehr interessant finde bei dem Windows-Buch, dass sie sagt, eigentlich ist es ja toll. Also heute besteht eine Freiheit auf dem Liebesmarkt, die es früher nicht gab. Es ist richtig selbstverständlich in unserer Gesellschaft, dass man aus Liebe zusammenkommt und aus Liebe zusammenbleibt.“
Precht bezieht sich auf ein Buch von Eva Illouz (im Transkript als ‚Windows-Buch' verschriftlicht, vermutlich ein Transkriptionsfehler für ‚Illouz-Buch'), in dem sie die moderne Freiheit auf dem Liebesmarkt beschreibt. Er referiert ihre These, dass die Ansprüche an den idealen Partner historisch beispiellose Ausmaße erreicht haben, was zu einer ‚Artistik des Misslingens' in der Liebe führe. Illouz wurde bereits zuvor im Gespräch als Denkerin über Angst und Emotionen in der Politik eingeführt.
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