Martin Walser: Eine Jahrhundertgestalt
Worauf freuen Sie sich nach dem Tod?
Martin Walser
Martin Walser reflektiert in diesem Feuilleton-Artikel der ZEIT über die existenziellen Themen Altern, Sterben und Tod. Der damals 95-jährige Schriftsteller nähert sich diesen Themen poetisch und dabei unflinch an, indem er von Einsamkeit, körperlichem Verfall und der Unmöglichkeit spricht, ehrlich über das Altsein zu sprechen. Der Text verbindet literarische Eleganz mit schonungsloser Selbstreflektion und gilt als eines seiner eindrucksvollsten späten Werke über die menschliche Endlichkeit.
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„Ich habe an dieser Stelle zu Ehren von Ben Haddad, dem armen Toten, der hier einen fürchterlichen Tod sterben muss, habe ich eine Geschichte da mitgebracht aus dem Feuilleton der Zeit. Das ist ein wunderbarer Artikel, geschrieben von einem uralten Mann, der mit dem Tod ringt und der ein berühmter Schriftsteller ist, Martin Walser.“
Sabine Rückert liest auszugsweise einen Text von Martin Walser vor, den die ZEIT dem damals 95-Jährigen mit der Frage entlockt hat, worauf er sich nach dem Tod freue. Der poetische Text handelt vom Altern, Sterben und der Auseinandersetzung mit dem Tod.
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