Literaturkritik

59 Medien · 2 Episoden · Seite 1 von 2

Medien (59)

100 Zeilen Hass

100 Zeilen Hass

Maxim Biller

»Hass, damit das endlich klar ist, bedeutet Wahrheit – und etwas mehr Ehrlichkeit.« Niemand in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur hasst virtuoser, fundierter und zugleich liebevoller als der Schriftsteller Maxim Biller. Mit der Kolumne »100 Zeilen Hass« begann er seine Karriere als Journalist beim Magazin TEMPO, bevor er sich dann auch als Erzähler und Dramatiker einen Namen machte.

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A Room of One's Own

A Room of One's Own

Virginia Woolf · 2001

"But, you may say, we asked you to speak about women and fiction—what has that got to do with a room of one's own? I will try to explain." So begins what is widely regarded as the foundation text of feminist literary criticism, Virginia Woolf's A Room of One's Own. Probably Woolf's most readable and entertaining book, it was based on papers delivered at Newnham and Girton Colleges—the two women's colleges at Cambridge University.

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Alles geben die Götter

Alles geben die Götter

Johann Wolfgang von Goethe · 2021

Diese Satire handelt von einem Traum des jungen Prinzenerziehers und Hofrats zu Weimar, Christoph Martin Wieland: Er landet in seinem Traum im Schattenreich Hades und muss sich zwischen all den griechischen Göttern und Helden für seine, als miserabel und mittelmäßig eingestuften, schriftstellerischen Werke verantworten. Alle Versuche, die Griechen von seinen Werken zu überzeugen, scheitern.

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Antwort auf Bernd Ulrichs Klimaliteratur-Text

Antwort auf Bernd Ulrichs Klimaliteratur-Text

Adam Soboczynski

Bernd Ulrich fragte zuletzt in der ZEIT, warum die Gegenwartsliteratur die Klimakrise nicht im Blick habe. Diese Frage müsste jedoch präzisiert werden. Eine Entgegnung

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Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Ted Hughes' Fax

Artikel in der Süddeutschen Zeitung über Ted Hughes' Fax

Robert Habeck, Andrea Paluch

Greta, Dreier und Haschisch! Bevor Robert Habeck Vizekanzler wurde, schrieb er mit seiner Frau Jugendbücher. Was lässt sich denn da ablesen?

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Artikel von Janice Goyle im Volkskrant

Artikel von Janice Goyle im Volkskrant

Janice Goyle

Die schwarze niederländische Journalistin Janice Deul (im Podcast als 'Goyle' transkribiert) veröffentlichte 2021 im Volkskrant einen vielbeachteten Artikel zur Übersetzungskontroverse um Amanda Gormans Gedicht 'The Hill We Climb'. Der niederländische Verlag Meulenhoff hatte die weiße Schriftstellerin Marieke Lucas Rijneveld als Übersetzerin ausgewählt — Deul kritisierte nicht die Person, sondern die verpasste Chance: Eine schwarze, aktivistische Frau mit ähnlichen kulturellen Wurzeln wie Gorman wäre die angemessenere Wahl gewesen. Der Artikel löste eine breite öffentliche Debatte über Repräsentation im Literaturbetrieb aus und führte letztlich dazu, dass Rijneveld die Aufgabe zurückgab.

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Artikel über Christian Kracht

Artikel über Christian Kracht

Adam Soboczynski

Christian Kracht hat einen großen neuen Roman geschrieben.

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Auftritt von Elke Heidenreich über Wörter in Kinderbüchern

Auftritt von Elke Heidenreich über Wörter in Kinderbüchern

Elke Heidenreich · 2025

In diesem Auftritt argumentiert die Literaturkritikerin Elke Heidenreich gegen die Änderung von Begriffen in Kinderbüchern. Das Video veranschaulicht den gesellschaftlichen Konflikt um Sprachwandel und die Frage, wie weit Anpassungen an zeitgenössische Sensibilität gehen sollten. Die Debatte zeigt die gespaltene Haltung in Deutschland zu Fragen von sprachlicher Inklusion und der Bewahrung literarischer Originalität.

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Außenseiter

Außenseiter

Hans Mayer · 1976

Literaturkritische Essays über Außenseiter-Positionen und marginalisierte Perspektiven in Kultur. Das Werk argumentiert gegen die Trennung von Antizionismus und Antisemitismus und zeigt deren historische Verflechtung auf.

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Bei Thomas Mann

Bei Thomas Mann

Susan Sontag · 2026

Eine Sammlung von Texten aus Susan Sontags letzten Jahren, die ihren Rang als engagierte Essayistin nachdrücklich bestätigt. Sontag, die so viele bedeutende europäische Autoren für Amerika entdeckt hat, beschäftigt sich hier mit Dostojewski, Pasternak und Rilke, aber sie engagiert sich auch für weniger bekannte Schriftsteller wie Anna Banti, Victor Serge oder Halldór Laxness. Ihrem Text zum 11.

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Besprechung von 'Was nicht gesagt werden kann'

Besprechung von 'Was nicht gesagt werden kann'

Ijoma Mangold

Ijoma Mangolds Rezension in der ZEIT bespricht das Buch „Was nicht gesagt werden kann". Mangold analysiert die Romanfigur Istvan durch sein Konzept des „bürgerlichen Seelenobjekts" und zeigt, dass Istvan typische bürgerliche Antriebe wie Aufstiegswille und Selbstverwirklichung fehlen.

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Brauchen wir Kafka?

Brauchen wir Kafka?

Nicole Dreifuss

Nicole Krauss’ neuer Roman ist ein Meisterwerk prätentiöser Anmaßung

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Bücher von Florian Illies

Bücher von Florian Illies

Florian Illies · 2022

Bei Gottfried Benn kann es nie um reine Liebe gehen. Wer sich seit über zwei Jahrzehnten so intensiv mit Benn beschäftigt wie Florian Illies, der erlebt zahlreiche Enttäuschungen angesichts der politischen Verirrungen und der menschlichen Kälte des Autors – und doch wird er immer wieder gefangen genommen vom einzigartigen Klang der Benn'schen Verse. Von dieser so leidenschaftlichen wie wechselhaften Beziehungsgeschichte erzählt Florian Illies in diesem Buch.

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Daniel Killmanns neues Buch

Daniel Killmanns neues Buch

Daniel Kehlmann · 2020

Daniel Kehlmann ist als Autor ebenso populär wie umstritten. Seine Romane sind Besteller und zugleich Gegenstand kontroverser Debatten. Im literarischen Leben ist Kehlmann eine Stimme, die mit ebenso differenzierten wie provokativen Interventionen auf sich aufmerksam macht. In diesem Band wird der Versuch unternommen, Autor und Werk im literarischen Feld der Gegenwart zu verorten.

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Das Existenzrecht der Dichtung

Das Existenzrecht der Dichtung

Roger Willemsen

Roger Willemsens Essay über die Bedeutung und Berechtigung von Literatur und Poesie in der modernen Welt. Eine leidenschaftliche Verteidigung der Dichtkunst als unverzichtbare Form menschlichen Ausdrucks.

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Das Literarische Quartett

Das Literarische Quartett

Marcel Reich-Ranicki

Das Literarische Quartett ist eine deutsche Talkshow, in der Moderatoren und Gäste über aktuelle Bücher diskutieren und literarische Themen debattieren. Die Sendung wird von Thea Dorn moderiert und gilt als renommiertes Forum für kulturelle Debatten. Im Podcast wird die Show humorvoll als Beispiel für die Integration unerwarteter Personen in die Literaturszene erwähnt, was den absurden Gedanken eines Auftritts von Arafat Abou-Chaker dort verdeutlicht.

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Dennis Scheck Besprechung Shitbürgertum

Dennis Scheck Besprechung Shitbürgertum

Dennis Scheck

Fernsehbesprechung des Literaturkritikers Denis Scheck aus der ARD-Sendung DAS!, in der er aktuelle Bücher und Publikationen vorstellt und analysiert. Die Episode wurde von Podcaster Ulf Poschardt auf Instagram geteilt und empfohlen. Schrecks scharfsinnige und unterhaltsame Kritiken bieten tiefe Einblicke in literarische Neuerscheinungen und kulturelle Debatten.

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Der Kanon

Der Kanon

Marcel Reich-Ranicki · 2014

Marcel Reich-Ranicki über die ihm wichtigsten Werke der deutschen Literatur Zeit seines Lebens trat Marcel Reich-Ranicki unermüdlich für die Literatur ein und scheute sich dabei nie, eine ganz eigenwillige Auswahl der bedeutendsten Autoren und ihrer Werke zu treffen. Denn »der Verzicht auf einen Kanon«, so seine Überzeugung, »würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten«. Hier erscheint nun eine umfassende Sammlung der wichtigsten und besten Essays dieses leidenschaftlichen Kritikers.

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Der Müll, die Stadt und der Tod

Der Müll, die Stadt und der Tod

Rainer Werner Fassbinder

Dieter Wunderlich analysiert Rainer Werner Fassbinders umstrittenes Theaterstück „Der Müll, die Stadt und der Tod" und seine Verflechtung mit antisemitischen Stereotypen. Der Artikel zieht Parallelen zu Robert Walsers Werk und zeigt auf, wie beide Künstler in ähnliche ideologische Fallen tappten, insbesondere im Umgang mit dem jüdischen Immobilienspekulanten als literarischer Figur. Es geht um die historische Kontinuität problematischer Darstellungen und deren Rezeption in der deutschsprachigen Literatur und Dramatik.

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Deutsch unter den Opfern

Deutsch unter den Opfern

Benjamin von Stuckrad-Barre · 2022

"Der Roman ist tot", verkündete der US-amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe zu Beginn der 70er Jahre – es war der Beginn eines neuen Zeitalters: das des New Journalism. Wolfe bezeichnete mit diesem Begriff Schreibweisen zwischen Literatur und Journalismus, die zunächst in Kolumnen oder Reportagen, zunehmend aber auch in neuen Romantypen wie der 'Nonfiction Novel' zu finden waren.

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Die Wohlgesinnten

Die Wohlgesinnten

Jonathan Littell · 2010

Artikel behandelt den Konflikt um Jonathan Littells Roman „Die Wohlgesinnten", einen kontroversen 900-Seiten-Epos über den Nationalsozialismus, geschrieben von einem französischen Autor. Iris Radisch hat das Werk in ihrem Verriss kritisiert, während Cohn-Bendit dies als kulturelle Abwehr deutet und hinterfragt, ob die Kritik unbewusst von Vorurteilen gegenüber nicht-deutschsprachigen Perspektiven auf den Holocaust geprägt ist. Der Artikel dokumentiert diese literarische und politische Debatte über Autorität und nationale Deutungshoheit beim Thema Nationalsozialismus.

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Druckfrisch

Druckfrisch

Dennis Scheck · 2003

Denis Schecks Literatur-Sendung ist mittlerweile Kult! Mit spitzer Zunge berichtet er über lesenwerte Schmöker und warnt Sie vor schlechter Literatur.

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Ein Schwimmbad aus Tränen. Über die russische Seele

Ein Schwimmbad aus Tränen. Über die russische Seele

George Saunders · 2004

George Saunders analysiert in seinen aus Vorlesungen entstandenen Essays die großen russischen Klassiker wie Gogol, Tolstoi und Tschechow. Das Buch zeigt seine literarische Philosophie: Literatur als radikales, trostloses Medium ohne Fluchtpunkt – eine letzte Botschaft vom Rand der menschlichen Existenz. Durch intensive Textanalysen erschließt Saunders die psychologische Tiefe und existenzielle Wucht der russischen Seele.

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Ein weites Feld

Ein weites Feld

Günter Grass

Günter Grass' Debütroman "Ein weites Feld" wurde zum Schauplatz einer legendären Literaturkritik: Marcel Reich-Ranickis vernichtendes Urteil über das Werk war so wirkmächtig, dass der Spiegel es zum Titelthema machte. Der Artikel illustriert die enorme öffentliche Reichweite und gesellschaftliche Relevanz von Literaturkritik in den 1960er Jahren, als eine einzelne negative Rezension eines renommierten Kritikers ausreichte, um Millionen zu erreichen. Ein historisches Beispiel für die Kraft der Worte und den Einfluss von Medien auf kulturelle Debatten.

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Ernst-Jünger-Porträt

Ernst-Jünger-Porträt

Maxim Biller

Sammlung von Kolumnen des Autors Maxim Biller, in denen er sich selbst durch seine literarischen Werke und Positionen porträtiert. Der Text behandelt unter anderem Billers bekanntes Essay über den Schriftsteller Ernst Jünger, das ursprünglich im Tempo-Magazin veröffentlicht wurde und später in verschiedenen Ausgaben erneut erschien.

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F Rede

Freiheit für die deutsche Literatur

Maxim Biller

Maxim Biller wird bei der Verleihung des Nicolas-Born-Preises geehrt. Der Artikel beleuchtet seine legendäre Tagung "Freiheit für die deutsche Literatur", bei der Biller zentrale Debatten zur Literaturkritik führte und der Begriff der "Schlappschwanzliteratur" geprägt wurde. Ein Überblick über sein Wirken und seinen Einfluss auf die deutsche Literaturlandschaft.

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Gehässiger Text über Eva Menasse

Gehässiger Text über Eva Menasse

Maxim Biller

Die österreichische Schriftstellerin Eva Menasse, seit 20 Jahren in Deutschland ansässig, ringt zeitlebens mit ihrer Identitätsfrage. Als Tochter des jüdischen Vaters Hans Menasse – ein Kindertransport-Überlebender von 1938, der später österreichischer Fußballnationalspieler wurde – und einer katholischen Mutter erlebt sie eine innere Zerrissenheit. In Interviews hat sie sich öffentlich ambivalent über ihre Zugehörigkeit zum Judentum geäußert und dabei ihre jahrzehntelange Identitätssuche offenbart. Der Gastbeitrag von Maxim Biller analysiert ihren Sinneswandel in der gegenwärtigen Antisemitismus-Debatte und ordnet ihre Position im politischen Diskurs ein.

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Gesinnungsästhetik

Gesinnungsästhetik

Ulrich Greiner

Ulrich Greiners einflussreicher Essay problematisiert die "Gesinnungsästhetik" als Phänomen der deutschen Literaturgeschichte. Am Beispiel von Christa Wolf und der Gruppe 47 wird untersucht, wie moralische Haltungen die literarische Bewertung dominierten und den Blick auf die eigentliche literarische Qualität verstellt haben. Der Artikel leistet eine kritische Zwischenbilanz des deutsch-deutschen Literaturstreits und seiner ideologischen Implikationen.

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Jenseits der Liebe

Jenseits der Liebe

Martin Walser

Martin Walsers Roman war das Werk, das die legendäre Feindschaft zwischen dem Autor und dem Kritiker Marcel Reich-Ranicki auslöste. Ranickis vernichtendes Verriss unter dem Titel „Jenseits der Literatur" war so verletzend, dass er dem Schriftsteller die Berechtigung im Literaturbetrieb absprach. Die Episode wird von Literaturkritikerin Thea Dorn rekonstruiert und zeigt, wie ein negativ rezensiertes Werk zum Wendepunkt in der deutschen Literaturgeschichte wurde.

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Kritik am persönlichen Sachbuch

Kritik am persönlichen Sachbuch

Der Bücherfrühling bietet viel: Biografien über die Vordenker der Aufklärung, eine Recherche über Putins Netzwerk – und eine Kritik am Antirassismus, der die Gesellschaft spaltet. Mit diesen Büchern, von Experten empfohlen, reden Sie mit!

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Leo Perutz

Leo Perutz

Daniel Kehlmann · 2024

Es ist eine unglaubliche Entdeckungsreise. Daniel Kehlmann, Autor des Weltbestsellers »Die Vermessung der Welt« und des historischen Zauberromans »Tyll«, führt uns tief hinein in das Werk des unbekanntesten Großmeisters der deutschen Literatur: Leo Perutz. Voller Verehrung, Begeisterung und mit tiefer Kenntnis stellt uns Kehlmann die Bücher jenes Mannes vor, der 1882 in Prag zur Welt kam, in Wien studierte, in Kaffeehäusern schrieb und in derselben Versicherungsanstalt wie Franz Kafka sein Brot ...

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Leo Perutz (Bücher meines Lebens)

Leo Perutz (Bücher meines Lebens)

Daniel Kehlmann

Daniel Kehlmanns Essay über den Schriftsteller Leo Perutz analysiert ein Kernmotiv in dessen Werken: Wie Protagonisten durch Identitätstausch zu sich selbst finden. Eine Meditation über literarische Identität und Verwandlung.

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Leo Perutz (Essay/Buch)

Leo Perutz (Essay/Buch)

Daniel Kehlmann · 2024

Es ist eine unglaubliche Entdeckungsreise. Daniel Kehlmann, Autor des Weltbestsellers »Die Vermessung der Welt« und des historischen Zauberromans »Tyll«, führt uns tief hinein in das Werk des unbekanntesten Großmeisters der deutschen Literatur: Leo Perutz. Voller Verehrung, Begeisterung und mit tiefer Kenntnis stellt uns Kehlmann die Bücher jenes Mannes vor, der 1882 in Prag zur Welt kam, in Wien studierte, in Kaffeehäusern schrieb und in derselben Versicherungsanstalt wie Franz Kafka sein Brot ...

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Literarisches Quartett

Literarisches Quartett

ZDF

ZDF-Literaturdiskussionssendung, in der Kritiker Neuerscheinungen leidenschaftlich debattieren und bewerten. Intellektuell anspruchsvoll mit kritischen Analysen zeitgenössischer Werke und differenziertem Austausch über Literatur.

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L Serie

Literaturclub

Schweizer Fernsehsendung für Literaturliebhaber, in der regelmäßig Bücher und Autoren diskutiert werden. Ein intellektuelles Kulturformat mit hohem Anspruch, das sich als führendes Diskussionsforum für zeitgenössische Literatur etabliert hat.

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Mein Leben

Mein Leben

Marcel Reich-Ranicki

"Marcel Reich-Ranicki was born of Polish Jewish parents in the Polish town of Wloclawek in 1920. At the age of nine he moved to Berlin and it was at school there that he discovered his deep passion for literature and the theatre. But in 1938, he was deported back to Poland, where he spent the war. Written with subtlety, intelligence and lucidity, Reich-Ranicki's account of the Warsaw Ghetto and the relations between Poles and Jews, Poles and Germans, Poles and Poles is one of the most compell...

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Rezension in der FAZ

Rezension in der FAZ

Die FAZ-Rubrik "Bücher aktuell" bietet Überblicke zu aktuellen Veröffentlichungen und Rezensionen. Der Artikel behandelt eine kritische Besprechung von Olga Grjasnowas Roman, in der der Rezensent berechtigte Kritikpunkte zur Handlung oder literarischen Umsetzung äußert. Grjasnowa hätte die Kritik gerne vor der Veröffentlichung gekannt, um mögliche Schwachstellen noch überarbeiten zu können.

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Rezension von Peter von Becker (Süddeutsche Zeitung)

Rezension von Peter von Becker (Süddeutsche Zeitung)

Peter von Becker

Gedenkseite für Peter von Becker, den renommierten Theaterkritiker der Süddeutschen Zeitung. Becker war bekannt für seine literarischen Rezensionen und würdigte Billers Debüterzählungsband mit einer enthusiastischen Besprechung, in der er Biller mit bedeutenden Autoren wie Heinrich Böll, Hannah Arendt und Josef Roth verglich. Die Seite ermöglicht es, des verstorbenen Kritikers zu gedenken.

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Rezension von Shitbürgertum in der Frankfurter Rundschau

Rezension von Shitbürgertum in der Frankfurter Rundschau

Jens Buchholz rezensiert Ulf Poscharidts Buch zur Kritik am linken Akademiker-Milieu. Die Rezension fällt vernichtend aus, gewinnt aber an intellektueller Substanz, weil der Rezensent Poscharidts akademischen Hintergrund und seinen Doktorvater Friedrich Kittler kennt und somit die theoretischen Bezüge einordnen kann.

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Rezension von Shitbürgertum in der Süddeutschen Zeitung

Rezension von Shitbürgertum in der Süddeutschen Zeitung

Jens Christian Rabe

Ulf Poschardt veröffentlicht sein Buch "Shitbürgertum" nach Rückzug durch seinen Verlag nun im Selbstverlag. Das Werk ist eine polemische Abrechnung mit dem linken Bürgertum und der grünen Bewegung, die Poschardt mit provokanten Thesen und brachialem Ton konfrontiert. Der Titel basiert auf einer Aussage des argentinischen Präsidenten Milei, wonach Linke „Scheiße" seien – eine Gleichung, die Poschardt nutzt, um sein politisches Narrativ zu etablieren. Der Rezensent Philipp Bovermann von der Süddeutschen Zeitung würdigt zwar die rhetorische Geschicklichkeit dieser Provokation, wertet das Buch aber als Kulturkampfbeitrag, der unfreiwillig mehr über die rechte Polemik selbst enthüllt als über sein eigentliches Objekt.

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Rezension zu 'Das Wir'

Rezension zu 'Das Wir'

Gustav Seibt

Gustav Seibts Buch "Ein Sommer mit Goethe" präsentiert den Klassiker nicht als systematische Biografie, sondern als Sammlung von 50 kurzen, unabhängigen Kapiteln, die Goethes Haltung zu zentralen Lebensthemen wie Liebe, Freiheit, Natur und Alter erkunden. Der Literaturkritiker nutzt überraschend modern wirkende Originalzitate als Ausgangspunkt, um Goethe als lebendig denkenden Menschen statt als unnahbares Genie darzustellen. Die Rezension würdigt Seibts geschickte Balance zwischen Leichtigkeit und Gelehrsamkeit, durch die komplexe Gedanken ohne Vereinfachung zugänglich werden. Das Buch richtet sich an Leser, die sich Goethe neu annähern möchten, ohne akademische Tiefe oder systematische Werkinterpretation erwartet. Besonders empfohlen wird es für jene, die frühere Goethe-Lektüre als anstrengend empfanden und nun intelligente, aber spielerische Gedankenbegleiter für alltägliche Lebensfragen suchen.

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Rezension zu Jenny Erpenbecks Roman

Rezension zu Jenny Erpenbecks Roman

Helmut Böttiger

Jenny Erpenbecks Roman „Kairos" verwebt eine Liebesgeschichte mit einem Bild der späten DDR. Der ältere Schriftsteller Hans verliebt sich in die junge Katharina, eine Kostüm- und Bühnenbildnerin aus privilegiertem Hause, woraufhin sich ihre Beziehung als Anziehung zwischen einem überzeugten Sozialismusanhänger und einer Nachgeborenen entwickelt, die das DDR-System selbstverständlich akzeptiert. Durch intensive literarische Bezüge zu Heiner Müller und Bertolt Brecht werden Liebe und Trieb als Metaphern für die Ambivalenz zwischen Hoffnung und Vergeblichkeit in der Endphase der DDR eingesetzt. Der Roman ist keine Schlüsselliteratur, sondern Erpenbecks radikale Selbstvergewisserung ihrer eigenen DDR-Erfahrung und ihrer fortdauernden Fremdheit gegenüber der Bundesrepublik.

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Rezension zu Normal People

Rezension zu Normal People

Ijoma Mangold

Ijoma Mangolds Rezension analysiert Sally Rooneys Roman Normal People unter einem besonderen Blickwinkel. Der Essay untersucht, wie erotische, soziale und ökonomische Machtgefälle in den Beziehungen der Protagonisten ineinander verflochten sind. Mangold zeigt auf, wie diese verschiedenen Ebenen von Macht die Handlung und die emotionalen Dynamiken durchziehen.

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S Essay

Schlappschwanzliteratur (Eröffnungsvortrag/Essay 'Freiheit für die deutsche Literatur')

Maxim Biller

In diesem Essay argumentiert Maxim Biller, dass die deutsche Schriftstellergeneration unter Helmut Kohl das moralische Bewusstsein verlor und deshalb keine starke Literatur mehr hervorbringt. Der Eröffnungsvortrag der Tuzing-Tagung 2000, veröffentlicht in der Zeit, prägte den Begriff "Schlappschwanzliteratur".

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Schmerz lass nach

Schmerz lass nach

Johannes Franzen

Der Artikel analysiert die zunehmende Verwendung von Traumata als zentrales Erzählmittel in Literatur und Serien. Autor Johannes Franzen beobachtet, dass zeitgenössische Werke inflationär auf traumatische Hintergrundgeschichten zurückgreifen, um ihren Figuren psychologische Tiefe zu verleihen. Der Text dokumentiert wachsende Kritik an diesem narrativen Trend und hinterfragt, ob die Übernutzung des Trauma-Motivs künstlerisch berechtigt ist.

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Sinn und Form

Sinn und Form

Renommierte deutschsprachige Literaturzeitschrift für zeitgenössische Lyrik, Prosa und literaturwissenschaftliche Beiträge. Veröffentlicht bedeutende literarische Werke, Klassiker-Ausgaben und wissenschaftliche Essays. Bekannt für ihre anspruchsvolle Textauswahl und kritische literaturwissenschaftliche Reflexion.

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Spiegel-Rezension zu Vienna

Spiegel-Rezension zu Vienna

Volker Hage

Volker Hage rezensiert in Der Spiegel Eva Menasses Debüt-Roman "Vienna" und kritisiert ihn als gescheiterte Familienchronik. Die vernichtende fünfseitige Kritik erschien ausgerechnet zum Start von Menasses Lesereise und sollte trotz der anfänglichen Verletzung später zu ihrer emotionalen Widerstandskraft werden. Der Artikel schildert die Ironie, dass Hage selbst Jahre später als Romancier tätig wurde.

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Survival: A Thematic Guide to Canadian Literature

Survival: A Thematic Guide to Canadian Literature

Margaret Atwood · 2004

When first published in 1972, Survival was considered the most startling book ever written about Canadian literature. Since then, it has continued to be read and taught, and it continues to shape the way Canadians look at themselves. Distinguished, provocative, and written in effervescent, compulsively readable prose, Survival is simultaneously a book of criticism, a manifesto, and a collection of personal and subversive remarks.

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Text in der ZEIT zur Forderung, Druckfrisch abzusetzen

Text in der ZEIT zur Forderung, Druckfrisch abzusetzen

Elke Heidenreich

Nachdem Dennis Scheck in der Sendung Druckfrisch Elke Heidenreichs Buch »Altern« harsch rezensiert hatte, forderte sie in einem ZEIT-Artikel die Absetzung der Sendung. Der Text dokumentiert die Debatte über die Wirkung feuilletonistischer Kritik. Heidenreichs Reaktion illustriert die persönlichen Konsequenzen von vernichtenden Rezensionen.

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T Artikel

Text von Peter von Becker über Maxim Biller

Peter von Becker

Der Artikel behandelt Maxim Billers umstrittenen Roman „Esra", der vom Bundesverfassungsgericht verboten wurde. Peter von Becker erörtert die Spannung zwischen künstlerischer Wahrheit und dem Recht auf Privatsphäre einer in dem Roman dargestellten Person. Die Entscheidung wirft grundsätzliche Fragen über die Grenzen der Literatur auf, wenn persönliche Geschichten autobiografischer Natur sind.

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